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Erst detect evil und dann totkloppen?

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Maarzan:

--- Zitat von: SeelenJägerTee am  7.09.2009 | 16:35 ---Ich persönlich, würde es ja so interpretieren, dass das Gesetz, was einem Herren erlaubt seinen Diener ohne Grund zu töten, aus Sicht eines RG Paladins eben NICHT LEGITIM ist, weil es ziemlich sicher BÖSE ist, aber auf KEINEN Fall GERECHT.


--- Ende Zitat ---

Hervorhebung von mir.

Wenn man den Herrn fragt, wird er schon einen Grund vorweisen/schieben. Wer darf dann bewerten, ob dieser Grund ausreichend ist?

Tudor the Traveller:
@Selganor: Das Problem ist aber sehr abstrakt. Ein Paladin wird auf Dauer nur einer Autorität folgen, die zu seiner Gesinnung passt. Diese Autorität wird dann der eigenen Gesinnung wegen die Legitimität nicht grundlos in Frage stellen.

SeelenJägerTee:
@ Marzaan

Das Gefühl des Paladins dafür was gut und edel ist.

Nach dieser Logig müsste auch ein Blutkult ein Baby seinen dunklen Göttern opfern dürfen. Wer hat schon das recht zu bewerten ob das jetzt rechtens ist oder nicht?
Oder wer hat denn schon das Recht zu beurteilen ob es legitim ist, dass ein Mörder zur Befriedigung seiner Perversion tötet?

Es gibt Situationen, da prallen zwei Weltansichten aufeinander, die nicht nebeneinander bestehen können und das Konzept des Paladins verbietet meiner Meinung nach zuzusehen wie Ungerechtigkeiten geschehen. Und dazu bleibt ihm nur ein Bewertungsmaßstab, die Maßstäbe nach denen er erzogen worden ist und das was seine Kultur als richtig empfindet.

Ansonsten ist ein Paladin nämlich eine WITZFIGUR die niemals handeln darf, weil ja alles "relativ" gesehen werden muss.

Besonders in Fantasysettings die eine klare Abgrenzung von gut und böse haben muss nicht alles relativiert werden.

Tudor the Traveller:

--- Zitat von: SeelenJägerTee am  7.09.2009 | 18:10 ---Und dazu bleibt ihm nur ein Bewertungsmaßstab, die Maßstäbe nach denen er erzogen worden ist und das was seine Kultur als richtig empfindet.

--- Ende Zitat ---

An dieser Stelle Widerspruch: Die D&D-Gesinnungen sind m.E. als absolut zu betrachten. Richtig und Falsch sind in diesem Kontext losgelöst von kultureller Prägung etc.

SeelenJägerTee:
Ja und nach diesen Maßstäben ist mMn.
Das hier:

--- Zitat ---Ich persönlich, würde es ja so interpretieren, dass das Gesetz, was einem Herren erlaubt seinen Diener ohne Grund   zu töten, aus Sicht eines RG Paladins eben NICHT LEGITIM ist, weil es ziemlich sicher BÖSE ist, aber auf KEINEN Fall GERECHT.

--- Ende Zitat ---
auch klar definiert.
Wenn es eine kleinere Unzulänglichkeit war "Wein aufs Hemd geschüttet" ist es BÖSE den Diener zu töten und der Paladin MUSS handeln.
Ein Gesetz was aber solche Willkür ermöglicht ist auf jeden Fall schlecht und fällt damit für einen RG Paladin nicht unter legitime Autorität.
MMn hat der Paladin dieses Gesetz nicht für Bewertungen heranzuziehen, für ihn wäre so ein Gesetz schlicht weg nicht existent.
Er würde also den Fall "Herr will Untergebenen töten" aus anderen Perspektiven bewerten. (Verhältnismäßigkeit.)
Genau so wie er einen Bauernaufstand auch danach bewertet ob der Verhältnissmäßig ist (Revolte aus Notwehr gegen einen willkürlichen Herrscher wäre mMn etwas was ein Paladin nicht zwangsläufig unterbinden würde. - Je nach Situation würde er die Bauern vlt. unterstützen - oder sich heraus halten weil er mit seinem momentanen Wissen keine qualifizierte Entscheidung treffen kann - oder er würde den Herrscher unterstützen.)

Zu

--- Zitat ---Wenn man den Herrn fragt, wird er schon einen Grund vorweisen/schieben. Wer darf dann bewerten, ob dieser Grund ausreichend ist?
--- Ende Zitat ---
Und wenn überhaupt irgendjemand ein Recht hat das zu bewerten, dann wohl der Paladin.

Im Zweifelsfall bittet er seine Gottheit um Führung (Spieler trägt Argumente dem SL vor und der soll ihm dann bitte sagen was hier die Gottheit dazu sagen würde.)
(Nur meine persönliche Interpretation des Paladins.)

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