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Lodland - gibt's das noch?
Woodman:
Also zumindest ich bin von einer Erde mit dramatisch angestiegenem Meeresspiegel ausgegangen, eben weil man die vertrauten Nationen verwenden kann und Spieler sich damit fix reinfinden. Auch das Kartenmaterial erzeugt sich aus einer Simulation ganz gut.
Orakel:
--- Zitat von: kirilow am 28.09.2009 | 17:54 --- :D
Na, das ist ja keine gute Werbung für ein Rollenspiel.
Alles, was ich von Lodland höre, klingt immer lahm. Ich würde ja gerne mal einen überzeugten Fan treffen!
Meint Ihr, man könnte aus dieser ganzen SciFi+Unterwasser Sache was irgendwie sinnvolles rausholen oder ist die Idee schon schlecht?
--- Ende Zitat ---
Eigentlich kann man einiges aus der Sache rausholen, solange man sich an den Gedanken gewöhnt, dass man hier eben unter Wasser spielt, weil das Setting halt unter Wasser gelegen ist. Der BFS hat mich teilweise an Lem-Romane erinnert.
Und man kann auch mit den anderen Städten etwas anfangen: Nur ist das Problem halt, dass diese Abenteuer unterhalb der Wasseroberfläche eher an andere Genres wie z.B. Cyberpunk angelehnt sind. Das Problem bei der Sache ist halt, dass man nur eine begrenzte "Vielfalt" an Optionen unter Wasser hat. (Ja: Ich Seaquest damals stinklangweilig.) Das entscheidende hier ist halt, dass man einen Clash of the Cultures betreiben kann, wie es in anderen SciFi-RPGs auch der Fall ist, aber insgesamt ist die Tatsache des Unter-Wasser-Seins eben nicht das tragende Element, sondern nur die Verzierung.
Ein:
--- Zitat ---aber insgesamt ist die Tatsache des Unter-Wasser-Seins eben nicht das tragende Element, sondern nur die Verzierung.
--- Ende Zitat ---
Das ist halt wie mit der Space Opera: It's not about space, it's about opera.
Waldviech:
Irgendwo schon richtig. Die Frage ist aber auch: Wie gut nutzt man diese "Verzierung" aus, um dem Ganzen den richtigen Pfiff zu verleihen ? Und da tut sich Lodland imho nicht besonders gut hervor.
--- Zitat ---Je nachdem natürlich, wie sehr man Zukunftsszenarien mag, die nicht nur Friede Freude Eierkuchen sind.
--- Ende Zitat ---
Nur Friede, Freude und Eierkuchen wäre für ein Rollenspiel sogar reichlich tötlich, da RPG-Settings meist von Konflikten leben. Stellt sich nur die Frage, wie und wo man die ansetzt. In meinem Vorschlag wollte ich gerne mal etwas weg vom Totalkaputt-Alles-Barbarisch-Jeder-Hasst-Jeden-Setting, das man gemeinhin sonst nach großen ökologischen Katastrophen ansiedelt. Etwas mehr Hoffnung und Positivismus ! Das kein genereller Kriegszustand herrscht und es Landstriche gibt, in denen man nicht mit der Pistole im Anschlag herumlaufen muss um die nächsten fünf Meter Gehweg zu überleben und die Menschheit nicht zu neomittelalterlichen, abergläubischen Neanderthalern degeneriert ist, bedeutet aber nicht, daß es keine interessanten Konflikte gibt - besonders, wenn man auf der Kopfgeldjäger/Detektiv/Artefaktjägerschiene fährt. Warum schwertschwingende, kriegsgeile Endzeitwarlords, wenn die Artefaktmafia, U-Boot-Piraten oder Offshore-Kasinobetreiber die frischeren und interessanteren Schurken abgeben ?
Falcon:
@daphne: oh gott, bitte kein Cocktail schlürfen auf Hawaii. Für den völligen Absturz dann im Animestil. Am besten mit Pantyshots, is'klar. Und die Oktopustentakel kann man sicher auch noch unterbringen :P
Die düster, dreckigen Stahlsärge waren schon in Ordnung. Aber auch das kann man eben besser umsetzen. Grundsätzlich auftauchen zu können ist aber vielleicht keine schlechte Idee. Eine Wasserwelt mit ganz wenigen Inseln wäre vielleicht passend.
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