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Kleines Dorf, Fantasy

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Nelly:

--- Zitat von: Das Grauen am  8.10.2009 | 12:54 ---Da bietet es sich doch an, einen Müller einzuführen, der den anderen Bewohnern anbietet, für sie zu mahlen. Im Gegenzug verlangt er eben Kleinigkeiten. Erleichtert ja auch den Alltag, wenn man nicht auch noch mahlen muss. Und wenn, wie diogenes schreibt, die nächste Siedlung ca. 1,5 Tagesmärsche oder -ritte entfernt ist, bietet sich das sogar mehr an. Da wird der Müller dann einmal die Woche dorthin fahren oder so! Anyway, ist ja nur ein Vorschlag!

--- Ende Zitat ---

Oder ein Müller dem fast jeder im Dorf Geld schulded und anfängt sich das Land der anderen unter den Nagel zu reissen.  >;D

Er könnte sich auch ein paar Schläger organisieren die sich dann den ein oder andere Zahlungsunfähigen mal vorknöpfen.

Ein korruptes Schwein gibts immer im Dorf. 

Tudor the Traveller:
Autark? In dem zusammenhang etwas schwammig. Autark hieße, es versorgt sich mehr oder minder komplett selbst.

Wichtig (wurde schon genannt): eine Mühle: Quasi DAS Ziel der Bauern. Ich würde eine Wassermühle mit Mühlteich vorschlagen. Ist ein so schöner Hot-Spot für Dörfer  ;)

Vermutlich ein abseits stehendes Herren-/Rittergut. Ob der Herr da ist oder nicht, kannst du frei entscheiden. Ist er fort, kümmert sich sein Verwalter um alles.

Wenn es an einer bereisten Straße so nahe einer Stadt liegt, ein kleines Gasthaus direkt an der Straße mit nur wenigen Zimmern und einem kleinen Stall.

Ein Schmied (da das Dorf autark sein soll)

Zimmermann bzw. Tischler

Optionen: Eine Kräuterfrau/Hexe, Lederer/Kürschner, Kerzenzieher, Korbflechter, Töpfer, Krämer...

Weiterhin kommt es darauf an, WARUM das Dorf existiert. Rohstoffe? Wald, Steinbruch, Moor (Torf), viel Ackerland, gute Fischgründe, Salz, Kohle, Metall, Pech, Lehm...? Oder ein wichtiger Punkt im Straßennetz? Oder ein militärstraetgisch wichtiger Punkt? Oder der Standort eines Klosters? Gar ein heiliger Ort in der Nähe zu dem gepilgert wird?

PS: Ich halte 1.5 Tagesreisen zu einer Stadt für zu nahe, um autark zu sein. Da müsste schon ein Grund vorliegen, warum man da nicht so schnell hinkommt.

GustavGuns:
Ganz nach "7 Samurai" würde ich eine Wassermühle an den Fluss/Bach im oder etwas ausserhalb des Ortes packen, und der alte Müller ist wahrscheinlich auch der Dorfvorsteher oder zumindest der alte weise Mann des Dorfes (eine Mhle ist auch ein prima Ort, um ein Monster drin zu verstecken ^^).

Die Geselschaftsform ist in der Tat wichtig, bei 10-15 Familien.

Ich würde mir da kurz überlegen, welche Familie mit welcher kann (alle mit allen, zwei generelle Machtblöcke, ein oder zwei Aussenseiterfamilien wären zum Beispiel 3 Möglichkeiten). Die müssen sich nicht hassen, aber vielleicht sind Heiraten zwischen ihnen selten und die kloppen sich abends besoffen inner Kneipe, weil der Bauer Ewald dem Bauer Karl damals den Esel gestohlen hat etc.

Dann würde ich mir überlegen, ob alle ungefähr gleich reich sind, oder ob es Besitz- und Vermögensunterschiede gibt. Ist ein Bauer der Reiche, bei dem sie sich alle Geld leihen in Notzeiten? Ist einer der arme, der Taugenichts oder Pechvogel?

Als drittes ist halt wie oben schon gesagt auch wichtig zu wissen, wer in dem Dorf durch seine Klugkeit als einflussreich gilt, auf wen die Leute hören. Gibt es einen weisen alten Mann? Einen Rat der alten Männer? Einen zugewanderten Zauberer in einem schwarzen Turm, von dem sie sich Rat holen?

...hab grad eine Prüfung zu Bourdieu's Kapitalsorten gehabt, da ist bischen was hängengeblieben ;D

Nelly:

--- Zitat ---Optionen: Eine Kräuterfrau/Hexe, Lederer/Kürschner, Kerzenzieher, Korbflechter, Töpfer, Krämer...
--- Ende Zitat ---

Die würden in einem so kleinen Dorf schnell pleite gehen. Meistens machen das die Bauernfamilien selbst. Wenn eine Bauersfrau nicht weis wie man Körbe flechtet dann ist da was falsch gelaufen  ;)

Tudor the Traveller:

--- Zitat von: Nelly am  8.10.2009 | 13:00 ---Die würden in einem so kleinen Dorf schnell pleite gehen. Meistens machen das die Bauernfrauen alles selbst. ;)

--- Ende Zitat ---

Nicht unbdeingt. Die Stadt ist ja nahe genug. Wenn es einen echten Dorfkern gibt, also Leute, die keine Bauern sind, dann muss es ansatzweise Wirtschaftssysteme geben.

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