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Kleines Dorf, Fantasy
Nelly:
@Seelenjäger: Das ist verlorene Liebesmüh... es ist doch ein Fantasydorf. :gasmaskerly: ::) ~;D
diogenes:
--- Zitat ---Da aber jedes noch so kleine Fantasykaff mit allem aufwarten kann was das Handwerk so bietet bezweifle ich das.
--- Ende Zitat ---
Das behauptet ja keiner, nur ist das Abenteurern in Dörfern, die nur aus Bauern bestehen vielleicht realistischer, aber auch etwas unspannender.
Weil ihr aber ja durchaus alle recht habt und ich mir Gedanken gemacht habe, wie ich das ganze doch noch ein bisschen plausibler gestalten kann, ohne umzubauen, hab ich mich für die einfachste Variante entschieden. Ich verschiebe den kleinen Punkt auf der Weltkarte und, voilà, die nächste Stadt ist jetzt ca. 3 Tage entfernt, das Dorf hat ein paar Bauern mehr (ca. 15-20 Höfe in der nächsten Umgebung) und ist Zentralort für die umliegenden Dörfer inkl. Markt. Mit einem Kundenstamm von ca. 100 Höfen in Ein-Tages-Entfernung sollten wohl alle auskommen, oder?
Tudor the Traveller:
--- Zitat von: SeelenJägerTee am 8.10.2009 | 14:06 ---
@Tudor: Ja aber damit kannst du nicht in JEDEM Dorf den Schmied erklären sonder nur ab und an mal.
Und in EINEM Dorf kannst du damit auch nur
ENTWEDER den Wirt, oder den Schmied oder den Tischler plausibel machen.
--- Ende Zitat ---
Doch, mit Variation ja. Fantasy-Wirtschaftskreisläufe sind nicht analog zum MA. In einer Fantasy-Welt kann quasi jeder 2. lesen und rechnen. Stell dir mal vor, das wäre früher so gewesen.
Warum ist der Schmied im Dorf? Weil er es will. Es gefällt ihm dort (Landschaft, Frau, Freunde, Heimat, Vorgänger...). Was braucht er zum Überleben? Nahrung, Wasser, ein Haus, Land. Woher bekommt er das? Land: geerbt, gekauft, geschenkt, verdient, gepachtet... Haus: dito. Nahrung und Wasser: Tauschhandel. Er kann mehr bieten als nur seinen Schmiedehammer. Eventuell muss er einen Vetrag erfüllen (Pacht, Kauf), den er mit dem Landbesitzer hat. Im Feudalwesen dient der dem Herrn als Schmied oder Bewaffneter. Andere finanzielle Verpflichtungen muss er durch Verkäufe seiner Waren in der Stadt oder an Reisende begleichen, was vielleicht nicht einfach ist, aber in einer Fantaswelt läuft ja jeder Depp mit nem Schwert rum.
Man hat vielleicht hier und da eine Logiklücke, aber man zeige mir die Fantasy-Welt, die das nicht an allen Ecken und Enden hat. Außerdem sind die meisten typischerweise auftauchenden Fantasy-Dörfer eigentlich schon eher kleine Städte.
SeelenJägerTee:
--- Zitat ---Doch, mit Variation ja. Fantasy-Wirtschaftskreisläufe sind nicht analog zum MA. In einer Fantasy-Welt kann quasi jeder 2. lesen und rechnen. Stell dir mal vor, das wäre früher so gewesen.
--- Ende Zitat ---
Das nennt sich dann Nowgorod.
--- Zitat von: Wikipedia ---Nowgorod war im Hochmittelalter neben Konstantinopel die einzige Stadt in Europa, in der nicht nur der Adel und der Klerus, sondern auch das einfache Volk lesen und schreiben konnten, was heute unter anderem die über 1000 bei archäologischen Ausgrabungen gefundenen, auf Birkenrinde geschriebenen Briefe (so genannte Birkenrindenurkunden) bezeugen, die vom Alltag in der mittelalterlichen Stadt berichten.
--- Ende Zitat ---
War alles schon da, hat's alles schon gegeben.
@Schmied
Weist du aus deinem Blickwinkel stimmt das zwar.
Bricht aber zusammen, wenn du nicht alles ausblendest was nach der Ladentheke kommt.
Du darfst dann nicht mal ansatzweise anfangen dir Gedanken über Wirtschaftskreisläufe zu machen:
"Jeder hat ein Schwert - OK, wie lange hält so ein Schwert? Lange, das wird doch sicher vererbt!
Aber wo werden die ganzen Schmiede ausgebildet, so kommen die her
und wieso sind hier in der ganzen Gegend weder Eisenminen, noch gibt es endlose Handelskarawanen die das ganze Eisen was die Schmiede verarbeiten heranschaffen?
Und das sind so Überlegungen dagegen kann ich mich nicht wehren die anzustellen, das passiert mir einfach und schwupps kann nicht in jedem Dorf ein Schmied sitzen.
So und jetzt bin ich raus hier.
Timo:
Wenn wir schon beim Getreidebauerndorf sind, brauchen wir noch den Priester, der die ganzen Wahnsinnigen Aussetzigen behandelt, die so oft im Dorf vorkommen, so mit abgestorbenen Fingern/Füßen, sabbernd und geifernd, halt die Strafe der Götter...
oder war das Ergotismus durch Mutterkornvergiftung, im LSD-Rausch vergesse ich das immer. ~;D
(aber mal ernsthaft, ich meine man ist erst im 18Jh. dahinter gekommen woher diese Krankheit kommt, hat aber eher auch nichts in D&D Fantasy zu suchen)
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