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Magic-the-Gathering-Prinzip ins Rollenspiel übertragen?
Ein:
@1of3
Man muss nicht radieren oder auf Folie mit Folienstiften rumschmieren. Außerdem ist die Haptik größer.
@Naga
Einwürfe sind für mich uninteressant, ich will ein Rollenspiel kein PvP-Kartenspiel/Munchkin.
@TWheel
//Produzierbarkeit
Sammelkartenhüllen, passend gedrucktes Papier, Spielkarte als Stütze. Karteikarten und etwas Kleber geht auch sehr gut. Also im Grunde muss man sich nur eine passendes Layout basteln.
//Fähigkeiten nicht immer verfügbar
Das ist nötig, damit eine Fähigkeit nicht immer aktiv im Spiel einsetzbar wäre. In meinem Ansatz würde ja der Einsatz einer Karte einen "Erfolg" produzieren, was sonst mit einem Würfelwurf passiert. Alternativ könnte man da natürlich auch mit Ressourcen arbeiten, die beim Tappen freigeschaltet werden.
@oliof
Meikyu Kingdom steht schon auf meinem Wunschzettel, aber ist halt eher Munchkin als Rollenspiel.
pharyon:
Magic hab ich schon lange nicht mehr gespielt...
... aber hier mal ein paar Ideen dazu.
1. Bei Magic "tappt" man doch verschiedene Ressourcen für bestimmte Effekte (Kreaturen, Sprüche, etc.). Hier müsste man also auch Ressourcen festlegen, die ein bestimmter Spieler(charakter) hat, z.B. Puste (Ausdauer, Energie), Mana (himmlische Kraft) und Essenz (Zauberkraft). Je nach Build hat ein Kämpfer dann viel Puste, evtl. sogar etwas Mana und/oder Essenz. Diese müssen für bestimmte Effekte "getappt" werden. Zum "Enttappen" müsste man andererseits auf komplizierte Sachen verzichten, oder sich mal ausruhen (fürs Beispiel Puste, bei Mana könnte das ein Stoßgebet sein, für Essenz eine mentale Konzentrationsübung).
Offene Frage: Zieht man diese Karten nacheinander (wäre dann mMn zu "kartenspielig") oder sind diese Ressourcen von Anfang an klar vorhanden?
2. Eine gespielte Karte kommt unter Umständen zurück auf die Hand, dass ich sie wieder einsetzen kann (so Friedhofsdurchsucherkarten hab ich in Erinnerung). Hier kann man auch ein Äquivalent finden, welches evtl. durch eine Würfelprobe erreicht wird.
Ich gehe mal davon aus, dass Gegenstände und Ereignisse hier nicht auch noch als Karten verfügbar sind, sondern nur Fähigkeiten/Manöver, sonst kann es unübersichtlich werden.
Die Idee find ich nicht unmachbar und sogar ziemlich spannend. *notier*
Dmit könnte man durchaus flott ein paar coole Manöver abziehen.
p^^
Don Juan:
--- Zitat von: Ein am 10.10.2009 | 13:50 ---Mir schwirrt gerade die Idee durch den Kopf, dass es mal eine hübsche Abwechslung wäre, die üblichen Zufallsmechanismen, die unser Hobby so dominieren, durch wenig abstraktes Ressourcenmanagement auszutauschen.* Ich dachte dabei wichtige Elemente innerhalb der Spielwelt durch Karten abzubilden, die ein Objekt, eine Person oder eine Fähigkeit zeigen und die wie bei MtG getappt werden, um sie zu nutzen.
Was haltet ihr von der Idee? Gibt es sowas schon?
* Auf die Idee brachte mich "deterministisches DSA".
--- Ende Zitat ---
ist meines wissens nach in D&D umgesetzt.
pharyon:
--- Zitat von: Teppich am 11.10.2009 | 14:19 ---ist meines wissens nach in D&D umgesetzt.
--- Ende Zitat ---
Meinst du D&D 4? Da macht es aber ungefähr den gleichen Effekt, als würde ich auf einem Charblatt die Aktion abhaken, oder nicht?
p^^
Ein:
@pharyon
Ja, bei den verschiedenen Ressourcen bin ich auch schon angekommen. Ist hlt die Frage, wie man das aufbaut.
Werden die Ressourcen direkt verwendet, um einen Effekt zu erzielen? Also werden Karten getappt/abgelegt, um die Ressource X (z.B. Kampfkraft) zu produzieren, die dann in der Summe die Schwierigkeit Y (z.B. Stärke eines Monsters), die der SL vorgibt zu erreichen?
Oder werden die Ressourcen genutzt, um andere Karten zu aktivieren? Da wird es dann komplizierter und vor allem auch aufwendiger in der Herstellung, aber auch taktischer.
Und wie wird das mit dem SL geregelt. Arbeitet der auch mit Karten, was das ganze sehr ver-kartenspielt oder zieht der weiterhin einfach seine Herausforderungen/Gegner aus dem Hut?
Aber ich muss das noch etwas in meinem Kopf wälzen.
@Teppich
Bei D&D4 würde ich sagen, sind sie nur den halben Weg gegangen. Die Charakter sind im Kern wirklich sehr ähnlich wie Decks aufgebaut, mit all ihren verschiedenen Fähigkeiten, die immer verwendbar sind, oder nur in bestimmten Abständen enttappt werden, aber der Entscheidungsmechanismus wurde nicht vom Würfel gelöst.
Also tappt man andauernd seine Daily Power /Some Awesome Move/, würfelt eine 1 und verbrennt die Power vollkommen sinnlos.
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