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Sing und schwing das Bein! - Die Fraggles als Rollenspiel

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Jed Clayton:

--- Zitat von: Tele-Chinese am  8.02.2010 | 15:07 ---Alternativ kannst du auch einfach The Pool nehmen. Damit sollte Fraggles sehr gut möglich sein, tolles Erzählrollenspiel dabei rauskommen und das gibts in den weiten des Netzes einfach so zum download. Schaus dir an und lass dich inspirieren.

--- Ende Zitat ---

Ich kann es mir heute sicherlich "einfach so" herunterladen. Mal sehen...

Aber eigentlich wollte ich jetzt vor dem Wintertreffen nicht NOCH EIN anderes Regelsystem lesen. Langsam hab' ich ja fast eines für jeden Tag in der Woche. Danke für den Tipp.

Tele-Chinese:
Der Vorschlag von dem bekannten RPG Autor auf dein Fraggle RPG geht schon sehr stark in Richtung Pool. Und Pool hat nur zwei Seiten. Lässt man Vorwort und Beispiele weg, dann ist es nur eine Seite. Zu finden ist es auf englisch hier.

Kurzbeschreibung: Du schreibst deine Charstory mit 50 Wörtern nieder (also ähnlich dem Vorschlag auf RPG-Net). Darüberhinaus hast du einen Würfelpool von 15 Würfeln. Aus der Charstory und dem Würfelpool machst du dann Traits, die den Char beschreiben (im Endeffekt genau wie in dem Vorschlag).
Dann werden Werte für die Traits verteilt. ein +1 Trait kostet zwei Würfel, +2 kostet 4 Würfel (und immer so weiter). Die werden aus dem Würfelpool von 15 Würfeln genommen und es wird empfohlen drei bis vier Würfel noch übrig zu lassen.

Den Rest musst du dir selber durchlesen (Wie Konflikte geregelt werden, was ein Victory Monolog ist, etc.). Grundsätzlich ist Pool nicht sonderlich schwer und erfordert/fördert erzählendes Spiel. Du brauchst also pro Aktive Spieler. Und cih bin der Meinung dass du damit Fraggles ganz gut abbilden kannst.

Der Vorschlag von RPG-Net geht schon ziemlich stark in Richtung Pool. Schau einfach mal selbst was dir am besten passt. Meine Vorliebe fürs Treffen ist aber entweder Pool, oder aber der oben gepostete RPG-net Vorschlag. Dein Ursprungssystem fand ich etwas zu "klassisch" und hatte/habe bedenken wegen des Probensystems.
Letztendlich ist es aber deine Entscheidung...

gruß
Toast

Jed Clayton:

--- Zitat von: Tele-Chinese am  8.02.2010 | 16:46 ---Der Vorschlag von dem bekannten RPG Autor auf dein Fraggle RPG geht schon sehr stark in Richtung Pool. Und Pool hat nur zwei Seiten. Lässt man Vorwort und Beispiele weg, dann ist es nur eine Seite. Zu finden ist es auf englisch hier.

--- Ende Zitat ---

Na ja, das ist dann tatsächlich sehr kurz und knapp.


--- Zitat ---Kurzbeschreibung: Du schreibst deine Charstory mit 50 Wörtern nieder (also ähnlich dem Vorschlag auf RPG-Net). Darüberhinaus hast du einen Würfelpool von 15 Würfeln. Aus der Charstory und dem Würfelpool machst du dann Traits, die den Char beschreiben (im Endeffekt genau wie in dem Vorschlag).
Dann werden Werte für die Traits verteilt. ein +1 Trait kostet zwei Würfel, +2 kostet 4 Würfel (und immer so weiter). Die werden aus dem Würfelpool von 15 Würfeln genommen und es wird empfohlen drei bis vier Würfel noch übrig zu lassen.

--- Ende Zitat ---

Aha. Dann muss ich doch aber eh irgendwas übrig lassen, mindestens 1 Würfel, weil 15 eine ungerade Zahl ist.


--- Zitat ---Den Rest musst du dir selber durchlesen (Wie Konflikte geregelt werden, was ein Victory Monolog ist, etc.). Grundsätzlich ist Pool nicht sonderlich schwer und erfordert/fördert erzählendes Spiel. Du brauchst also pro Aktive Spieler. Und ich bin der Meinung dass du damit Fraggles ganz gut abbilden kannst.

Der Vorschlag von RPG-Net geht schon ziemlich stark in Richtung Pool. Schau einfach mal selbst was dir am besten passt. Meine Vorliebe fürs Treffen ist aber entweder Pool, oder aber der oben gepostete RPG-net Vorschlag. Dein Ursprungssystem fand ich etwas zu "klassisch" und hatte/habe bedenken wegen des Probensystems.

--- Ende Zitat ---

Ich sage mal lieber nicht, was ich gern ursprünglich als Regelsystem genommen hätte. Ich hatte da einiges zur Auswahl.

Was mir aber gleich aufgefallen ist: Das System von Capellan auf RPG.net benötigt auch kein Verteilen von Werten auf deine Eigenschaften--alle Fraggles haben hier potenziell die gleichen Werte beziehungsweise sind "gleich gut" in allem. Also erfolgt nicht notwendigerweise eine Punkteallokation, aber es läuft trotzdem.

Neu war für mich heute auf jeden Fall die Idee, dass die Schwierigkeitsstufe mal nicht durch eine Zahl wiedergegeben wird, sondern durch die Anzahl der Würfel. Der Charakter hat keine Wahl bezüglich der Frage, wie viele Würfel er benutzten kann. Der Spielleiter sagt es ihm. In allen anderen Pool-Systemen hat der Spieler eine Kontrolle darüber, ob er 1 Würfel, 2 Würfel, 3 Würfel und so weiter nimmt. Das wäre eben mal was anderes--und ich glaube, die oben genannten Regeln versteht auch jeder.

Inzwischen hat sich auf RPG.net auch eine nette kleine Diskussion über die Funktionsweise von "Teamwork" in Fraggle Rock ergeben. Die Fraggles helfen sich nämlich ganz toll und das geht z.B. dadurch, dass sie ihre Würfel zu einer gemeinsamen Aufgabe "poolen" können, auch wenn sie für einen einzelnen Fraggle auf der Stufe "Unmöglich!" gewesen wäre. Man könnte auch seinen Fraggle-Würfel einem anderen Fraggle leihen usw.

Tele-Chinese:
Bei The Pool sollte man sowieso mehr als nur einen Würfel übrig lassen. Denn ansonsten kann man bei Dingen die einem wichtig sind nicht würfeln. Du hast schlicht und ergreifend keine Würfel mehr aus deinem Pool. Natürlich refreshen sich die Dinger auch irgendwie wieder (ich habs mir nicht mehr weiter durchgelesen bzw. kriege nicht alle Regeln zusammen).

Die Idee von RPG-Net gefällt mir gut. Was mir halt noch persönlich gut gefällt ist, wenn man als Spieler Schwerpunkte setzen kann. Das heißt, wenn ich meinem Fraggle nicht nur Hyperaktiv sondern auch zielstrebig geben will, sondern er mehr hyperaktiv als zielstrebig sein soll, dann finde ich ein +irgendwas gut. Eventuell kann man das anhand der Schwierigkeit regulieren. Wenn man hyperaktiv 2, zielstrebig 1 hat, dann wird die Schwierigkeit für eine Aufgabe bei der hyperaktiv zum Tragen kommt um eins gesenkt. Anstatt Unmöglich ist es dann lediglich nur noch schwierig. Wird klar worauf ich hinaus will?!
Vorteil davon wäre, dass man sich nicht sonderlich weit von dem RPG-Net Vorschlag entfernt, aber dem Spieler die Möglichkeit der Schwerpunktsetzung gibt. (Das mag ich zum Beispiel auch bei Fate).

Wie wollen die RPG-Net Leute denn die Bennies Radieschen einbauen und was sollen die bewirken. Und kannst du mal nen Link zu deinem Thread auf RPG-Net geben?

Gruß
Toast

Narsiph:
Also jetzt melde ich mich doch einmal zu Wort.

Ich finde SUSDB sollte bei einem w6 bleiben, vor allem wenns dem Motto "Kindgerecht" treu bleiben will. Ich hoffe natürlich stark dass das System Kindgerecht bleibt denn genau das macht es auch so überaus interessant auch für Erwachsene.

Irgendwo gabs dann diese Straf-Punkte bzw LiK-Punkte. Finde ich gute Idee, ich habs mal weiter gesponnen:


Der Wert "Daneben"
Immer wenn ein Spieler etwas tut das im krassen gegensatz zu seinem Fraggle steht, oder allgemein zu den Fraggles so bekommt er einen "Daneben"-Punkt, also einen Strafpunkt. Sammelt ein Spieler 5 Strafpunkte an so muss er vor versammelter Mannschaft ein tolles Lied singen, ein schönes Gedicht aufsagen oder etwas derartiges um die Punkte zu "verlieren".

Alternativ dazu kann bei Würfelbezogenen Dingen der Spielleiter einen Daneben-Punkt auflösen und damit die Probe schwieriger machen (Der Fraggle wird von Gewissenbissen geplagt o.ä. was die Aufgabe gerade etwas schwieriger macht). Natürlich kann der Spielleiter auch mehrere Punkte auflösen (Eine einfache tagtägliche Aufgabe wird plötzlich richtig Schwierig).

Ansonsten gefällt mir das System richtig gut, solang's beim w6 bleibt, andere Würfel finde ich persönlich jetzt net so prickelnd aber ich bin trotzdem gespannt drauf wie es sich weiter entwickelt.


In dem Sinne:
Fragglescreee! Narsiph.

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