Ich habe mich gerade nach langer Zeit mal wieder Michael Moorcock zugewandt. Erst einmal in Form zweier Geschichten, die unterschiedlicher nicht sein könnten ("Lunching with the Antichrist" und "The Opium General"), die erste eher essaysistisch, metaphysisch, romantisch, überbordend, aber mit hartem politischen Kern, die zweite ganz eng umrissen (die Freundin eines Drogendealers muss sich mit seinem Scheiß auseinandersetzen). Beide sehr gut.
Heute Abend fange ich "The Whispering Swarm" an, den ersten Teil seiner zweiteiligen Fantasy-Autobiographie. Habe festgestellt, dass ich auf Moorcocks freies flottieren zwischen Essay, Autobiographie, historischem Roman und Fantasy gerade voll Bock habe, und "The Whispering Swarm" verspricht genau das.
Beäuge auch das "Pyat Quartett", bin mir aber nicht sicher, das könnte, wenn ich nach der Wikipedia-Beschreibung gehe, groartig oder ein grandioser Griff ins Klo sein ...