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Outsider:

--- Zitat von: Aedin Madasohn am 28.12.2025 | 11:55 ---House of Ashur

Gladiatoren-Intrigantenstandel-Nackedei

Vorgeschichte "Spartacus" muss man nicht gesehen haben, die paar relevanten Brocken werden (das zumindest handwerklich solide) eingestreut und gut.

- ein Gladiatoren-Zuhälter ohne echtes Zugpferd im Stall will bei den BigPlayern im Biz mitspielen.
- classical: erstmal Dreck fressen,
  und dann in Wiederholung Dreckfressen, und Nerven zeigen, und Überfordert sein, und Rumbrüllen, und Dreck fressen, und Brüllen, undundund...
  Gähn, oh mal ein paar Splitterchen Handlungsbogen, bevor man abbricht...

es ist zäh und ausgewalzt

dazu dieser ständig überfordert rumbrüllende Dealertyp, wie er in diversen Kleinkriminellenfilmen schon weidlich ausgewalzt und breitgetreten wurde.

die Dialoge erfordern in ihrer shakespearigen Gespreiztheit schon eine gewisse sprachliche Aufgestelltheit, das kann schnell das jüngere Publikum verfehlen.
Garniert wird das dann mit Fäkalsprache-Wutausbrüchen, als wollte man die Klippe zwischen Kultur und Gosse herausmeißeln.

weniger Fäkalsprache Wutausbrüche wären mehr gewesen, mehr Handlungsfortschritt wäre weniger langweilig gewesen, da retten die ganzen Nackten auch nichts mehr.

bin jetzt bei der Hälfte, hoffe (Hoffnung stirbt zu letzt) noch auf Handlung und Fortschritte im Plot,

gebe nur 2 von 5 Sandalen voller Staub

--- Ende Zitat ---

Da muss ich mich leider anschließen. Ich bin in Folge 5 und bin mir nicht sicher ob ich mir das weiter geben muss. Der Funke springt nicht über und die o.g. Kritikpunkte, insbesondere die gähnende Langeweile der Handlung, treffen es leider nur zu gut. Die Story braucht es einfach nicht, dass 3 Folgen am Stück, zu knapp 55 Minuten Laufzeit, das neue Zugpferd des Ludus verprügelt wird. Die Botschaft wurde schon beim ersten mal verstanden, danach hat die Platte einfach einen Sprung. 

flaschengeist:
Pluribus  (Apple TV). Alieninvasion mal anders und zwar mit philosophischem Tiefgang.
Bin in Folge 3 von 9 und gebe bislang 9 von 10 Sternchen.

Raven Nash:
Aktuell noch 1 Folge vor Ende von Die Glaskuppel (NF). Schwedische Mini-Serie um eine Expertin für Kindesentführungen, die als Kind selbst entführt wurde. Der Täter wurde nie gefasst. Als ihre Stiefmutter stirbt, kehrt sie aus den USA nach Schweden zurück - und gerät in einen Fall von Kindesentführung, der sehr nach der Handschrift ihres Entführers aussieht...

Was relativ aufgesetzt klingt, verstrickt sich in ein sehr komplexes Geflecht aus Lügen, Geheimnissen und Traumata. Den Twist in der vorletzten Folge hab ich nicht kommen sehen (und das ist selten bei Serien).

EDIT: Den Twist in der letzten Folge hab ich dann kommen sehen - weil er sich auch logisch einfügt. Insgesamt eine wirklich runde, gute Thriller-Story.

Outsider:
Bugonia

Das ist mal wieder ein Film mit einem geilen Twist. Echt böse. Er spielt faszinierend mit den Phänomenen dieser Zeit.

Von mir 10/10

Vinter:
Predator - Badlands
Tja, was soll ich sagen. Der neueste Eintrag vom Predator-Franchise ist kurzweilig und in weiten Teilen gut gemacht. Dummerweise ruiniert er eben dieses Predator-Franchise, mehr noch als der Vor-Vor-Vorgänger Predator - Upgrade. Der ursprünglich bedrohlich, düstere Mythos der unaufhaltsamen Kampfmaschine ist einem Mandalorian-Verschnitt gewichen. Kann man mögen, weil wie gesagt kurzweilig, aber letztlich der Sargnagel der letzten coolen Genre-Ikone aus den 80ern. Nach Boba Fett, Alien wurde nun auch der Predator disneyfiziert. Als nächstes folgt Predator - Das Musical.   

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