Medien & Phantastik > Multimedia - Spiele

Mass Effect 2

<< < (5/91) > >>

Falcon:
@Yerho: und welchem Zweck dient dann das Wort "dagegen" in deinem Post oben, wenn du "einschliesslich" meintest?

@KI: nein, natürlich nicht aber ich spiele eh nie auf leicht. Da kann man auch cheaten. :)

Schwierigkeit kann man an vielen Dingen fest machen. Z.b.: Wie gut sind Fallen versteckt oder die Rätsel lösbar?
Ein reines Numbercrunching, in dem der Spieler im Endeffekt unfair benachteiligt wird, würde ich nicht akzeptieren aber so einfach würden die sich das sicher nicht machen.

Yvo:
Moin,

Naja, ich spiele derzeit auch DA und ME1 paralell... ...Ähnlichkeiten sind da, aber die sind noch recht normal.
Stört mich zwar, dass man Spectres/Grauen Wächtern beitreten muss und es wieder so eine "Dunkle Bedrohung" gibt, vor den man die ganze Welt/ganzes Universium retten muss, aber:

Bei Oblivion war das ähnlich...
Bei Fallout 3 auch... (...wobei man da der Stählernen Bruderschaft erst spät beitritt).
Ich erinnere mich nur schwach an Neverwinter Nights 1+2, aber ich glaube ähnlich war es da auch...

Auch wenn es da Überschneidungen gibt, finde ich die nicht so tragisch. Gibt auch genügend Unterschiede: Spectres sind vom Rat anerkannt, als Grauer Wächter ist man eher außenseiter von vom "Staat" (unter Loghain) verfolgt. Saren verbündet sich mit den Bösen, während Loghain nicht auf der Seite der Verderbnis steht. Sarens "Verrat" ist nicht wirklich als solcher inszeniert. Die Bedrohung durch Geth/Reaper wird unterschätzt, während die Verderbnis ernst genommen wird...

Vom Kampf her finde ich den Schwierigkeitsgrad in Ordnung. Der ist mir bei Actionspielen auch wichtiger... ...was ich bei allen Rollenspielen irgendwie zu einfach finde, sind die Gespräche:
Egal, was du sagst, du kommst recht leicht an alle Informationen ran, kannst es dir kaum mit jemanden wirklich verderben, insgesamt hatte es recht wenig Auswirkungen...
Wobei, bei DA ging es schon in die richtige Richtung... ...da waren zumindest schon ein paar knackige Entscheidungen drin.
Ich fände auch mal wieder so ein "Du sagst das falsche = du bist tot" wie bei älteren Adventures nett... ...kann ja zur Not vor so einem Gespräch Autosaven, damit es nicht zu frustrierend ist.

Das fand ich auch am entäuschendsten bei ME1: Die Gespräche sind nett inszeniert, aber eigentlich hätten es da auch Cutscenes getan. Ich kann es ein wenig länger gestalten, wenn ich mehr Hintergrundfluff-Infos haben will, aber wirklich entscheidend ist das nicht und am Ende des Gesprächs gibt es, egal ob ich "nett" war oder "böse", das gleiche Ergebnis. Vielleicht kriege ich "abtrünnig" oder "vorbildhaft" noch +2, aber das ist dann der einzige Unterschied.

Für ME2 wünsche ich mir etwas mehr Freiheit...


Bye,
Yvo

Falcon:
ein wahres Wort.

wie gesagt, RPG Elemente stecken immer noch absolut in den Kinderschuhen, während sich bei Actionelementen wenigstens langsam spürbar etwas tut (wenn auch kaum bei der KI)

von daher erwarte ich mir von ME2 auch keine Wunder. Allerspätestens seit Dragon Age von keinem RPG mehr. Immerhin soll Bioware zwar die "RPG Elite" sein, aber mehr als Versprechungen und Ergebnisse auf Laienniveau erwarte ich mir von Rollenspielen nicht mehr.

mag natürlich an den geringen Ansprüchen der Spieler liegen. warum sich mehr Arbeit machen?
Wenn man sich in einem Spiel die Reihenfolge von Zwei Orten aussuchen kann und im Spiele ein einziger Entscheidungspunkt vorkommt, da hagelt es doch schon Jubelrufe, Awards und Auszeichnungen.

Yvo:
Ach, ich heule gar nicht so rum... ...natürlich kann man immer alles besser machen, aber ich hatte mit ME oder DA schon meinen Spaß.
Nur ME1 ist teilweise ja eher ein Film, wo zwischendurch gekämpft wird.

Das Problem ist, dass sie in den meisten Rollenspielen einen recht "linearen Ablauf" brauchen, um es überhaupt programmieren zu können...
Hätten sie aus "Du musst Matrarchin Benezia suchen" ein "Du kannst Matrachin Benezia suchen" gemacht, hätten sie eventuell einen kompletten Planeten, Dialoge, Zwischensequenzen (...) umsonst programmiert. Also muss man die vier Planeten, die sie programmiert haben, abklappern und hat da nur die Wahl der Reihenfolge...
Das gleiche bei DA.
Auch bei Fallout oder Oblivion, die ja beide eine "freie Welt haben, wo man nicht der Hauptquest folgen muss", ist es so, dass die "Nebenquest" teilweise ganz nett sind, aber so richtig Aufwand steckt nur in der Hauptquest.

Das Pottential, ein Computerspiel völlig ohne vorgegebene Story zu entwerfen, ist derzeit noch nicht programmierbar/machbar. Das wird in vielleicht 10 Jahren kommen...

Bis dahin gibt es Filme, deren Szenenablauf wir verändern können oder wo man Dialoge geringfügig anders gestalten kann.

Was allerdings machbar ist, wären so Sachen auf der Mikroebene. Wo man sich als Spieler fragt "Kann ich diesem NSC wirklich vertrauen?", diese Frage mit ja oder nein beantworten muss und eine falsche Entscheidung dann wirklich Konsequenzen hat.

Bluerps:

--- Zitat von: Yvo am 24.01.2010 | 19:59 ---Das Pottential, ein Computerspiel völlig ohne vorgegebene Story zu entwerfen, ist derzeit noch nicht programmierbar/machbar. Das wird in vielleicht 10 Jahren kommen...
--- Ende Zitat ---
Ich würde sogar sagen, das dauert noch wesentlich länger. Das grenzt im Grunde an wissenschaftliche Forschung, sowas zu entwickeln.


Bluerps

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln