Medien & Phantastik > Lesen
Neue Fantasyromane völliger Bullshit?
Teylen:
--- Zitat von: Imion am 28.01.2010 | 19:32 ---Wurde als 'Niemalsland' auch ins Deutsche übertragen.
--- Ende Zitat ---
Als Roman und als Comic.
Dazu existiert nachdem was ich gehört habe auch ein RPG dazu ^^
carthoz:
--- Zitat von: Crimson King am 28.01.2010 | 19:15 ---
--- Zitat von: Destruktive_Kritik am 28.01.2010 | 13:31 ---Wer auf eine etwas undurchsichtige, recht bunte Welt Welt steht, und z.B. die dystere Version der Feen/Magi mag, könnte bei Christoph Marzi fündig werden.
Sind auch recht neu und die Bücher:
Lycidas, lilith und Lumen
sind alle lesenswert.
--- Ende Zitat ---
Von denen ist mir wiederum stärkstens abgeraten worden. Was ich aber empfehlen kann, wenn man genau so etwas in gut mag ;), ist Neverwhere von Neil Gaiman. Gibbet aber meines Wissens nur auf englisch.
--- Ende Zitat ---
Habe ebensolches gehört von Leuten, denen ich diese Bewertung zutraue.
Daran zeigt sich aber auch schon das Problem: Wer Marzi liest und begeistert ist, weiß halt nicht, dass es "einfach nur" geklaut ist, wenn man nicht Gaiman kennt. Bei der Menge an Material auf dem Markt ist das ja auch nicht weiter verwunderlich; aber das Verfahren reicht offenbar für einen Autoren, um weitere Bücher auf den Markt werfen zu können. Schade. :-\
Da fällt mir ein: Hat eigentlich schon jemand den Heyne-Magischen-Bestseller-Gewinner gelesen? Ist die kreative *hust* Geschichte um Vampire, Werwölfe und anderes Viehzeugs im Prag des 19. Jh. *hust* schon draußen?
--- Zitat von: Lyonesse am 29.01.2010 | 00:58 ---Das endlose Drucken und anschließende auf den Markt schmeißen von Müll, ist nicht mehr, als die verzweifelte Suche der Verlage nach dem nächsten Harry Potter, Eragon, Twilight, etc ...
--- Ende Zitat ---
Was dann natürlich erklärt, warum sie auf jeden Müll Sachen schreiben wie "der nächste Harry Potter", "der einzig legitime Twilight-Erbe"... Gna. Wann begreifen denn sowohl Leser als auch Autoren als auch Verlage, dass sie eben NICHT zehnmal das gleiche lesen wollen?!
Lyonesse:
Die Etikettierungswut in der Fantasy und SF ist schon einzigartig, aber der Handel etwa mit den Tolkien-Epigonen ist ja auch jahrelang gut gelaufen.
Der Gewinnerroman 'Des Teufels Maskerade' von Victoria Schlederer ist schon längst draußen, aber obwohl ich Prag, K&K und das Übernatürliche mag, konnte ich mich nach dem Lesen einiger Kritiken bisher doch noch nicht zum Kauf überwinden.
Bad Horse:
Ich hatte vor ca. einem Jahr auch eine ziemliche Fantasy-Müdigkeit und konnte mit dem Genre nicht mehr viel anfangen, vor allem nicht mit der X-ten Umsetzung der Heldenreise. Manche davon sind ja amüsant geschrieben, aber wenn ich wenig Zeit habe, verwende ich sie nicht auf ein Buch, das mich nicht 100%ig interessiert.
Herausgerissen hat mich "Name of the Wind", das zwar klassische Fantasy ist, mit allem Drum und Dran, aber so spannend und sympathisch geschrieben, dass ich unbedingt wissen wollte, wie´s weiter geht.
Ansonsten kann ich auch die Zamonien-Romane von Walter Moers oder die New-Crobuzon-Romane von China Miéville empfehlen.
Niniane:
Ich finde, wenn schon Miéville und Neverwhere erwähnt werden, darf UnLondun nicht in der Aufzählung fehlen. Das ist zwar angeblich für Kinder geschrieben, hat mich aber trotzdem sehr begeistert.
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