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Neue Fantasyromane völliger Bullshit?

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Barbara:
Hallo Leute,

bleibt bitte bei Fantasyromanen. Über SciFi und Krimis könnt ihr gerne neue Threads aufmachen.

Barbara

Crimson King:
Klassische Fantasy ist erst mal per se ein konservatives Genre. Entsprechend schwierig ist es, dem Genre mal wirklich Impulse zu geben. SciFi hat da den gravierenden Vorteil, dass sie sich mit zukünftigen technischen und gesellschaftlichen Entwicklungen beschäftigt. Das Wort Science steckt da ja nun mal drin. Das gibt dem SciFi-Autor die Möglichkeit, auf einer philosophischen Ebene zu schreiben. Klar gibt es auch im SciFi jede Menge Schund, den ganzen Space Opera-Kram und diverse Horrorsachen. Aber es gibt eben auch eine ganze Reihe Autoren und Werke, die man wirklich ernst nehmen muss. Das führt dann oft dazu, dass Fantasy-Autoren, die aus dem üblichen Schema ausbrechen, öfter mal im SciFi-Regal der Buchhandlung landen.

Yerho:
Anders herum landen SF-Romane auch gern mal im Fantasy-Regal. Viele Buchhändler haben so einen "Da ist kein Raumschiff auf dem Cover, das muss Fantasy sein"-Reflex. ::)

@ Barbara
Wenn da mal so einfach zu trennen wäre. Es gibt auch SF-Krimis. Oder Fantasy-Krimis. Oder Krimis mit Fantasy bzw. SF-Motiven, je nachdem, wo man den Schwerpunkt sehen kann/möchte. Oder Fantasy-SF bzw. SF-Fantasy. Oder ... Okay, ich hör' ja schon auf. ;)

Lyonesse:
Mir ist in der Buchhandlung noch nie ein gutes Buch empfohlen worden - insofern weiß ich nicht was ihr ständig mit den Buchhändlern habt. Außerdem wurde Sturgeons Gesetz doch schon zitiert, also braucht sich auch keiner mehr über den vielen Schund zu echauffieren, denn der ist ganz normal.
Manchmal frage ich mich ob Fantasy wirklich immer so ein konservatives Pflaster war, oder ob Tolkien es (ungewollt?) erst dazu gemacht hat - immerhin werden schon in der Ilias alle großen Fragen der Menschheit behandelt und das ist Fantasy.

Woodman:
Fantasy hat seinen Ursprung doch in Mythen, Sagen und Legenden, dass das Genre dann etwas konservativ ist wundert wohl kaum jemanden, es ist eher verwunderlich, dass Sachen wie Alice im Wunderland überhaupt eine so große Verbreitung gefunden haben.

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