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Neue Fantasyromane völliger Bullshit?

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Xemides:

--- Zitat von: Lyonesse am 31.01.2010 | 00:37 ---Manchmal frage ich mich ob Fantasy wirklich immer so ein konservatives Pflaster war, oder ob Tolkien es (ungewollt?) erst dazu gemacht hat - immerhin werden schon in der Ilias alle großen Fragen der Menschheit behandelt und das ist Fantasy.

--- Ende Zitat ---

Wenn man betrachtet, wann Tolkien seine Sachen geschrieben hat, dann wollte er garantiert keine konservative Fantasy schreiben. Er hat sicherlich konservative Dinge geschrieben, er hat halt sein Umfeld und seine Lebensweise darein übertragen, aber konservative Fantasy ? Ich glaube nicht, dass er an das Genre Fantasy auch nur gedacht hat.

Übrigens waren es die Hippies, die den HdR so populär gemacht haben, also das genaue Gegenteil zum Konservativismus.

Das hinterher 197 Autopren die Ideen Tolkiens kopiert haben, ist sicherlich nicht ihm anzulasten.

Und Narnia finde ich noch viel konservativer als Mittelerde.


Yerho:
Und noch vor Tolkien hatte das Genre seine feste Heimat im Pulp-Sektor, der von allem, was konservativ war, quasi ständig angegriffen wurde. Nein, Fantasy konnte eigentlich schon immer beides.

Tolkien wollte sicherlich nicht gezielt konservative Fantasy schreiben (eigentlich wollte er gar keine schreiben), war aber ein grundlegend konservativer Mensch und schrieb im Grunde für sich selbst. Tabu-Brüche lagen ihm einfach nicht.

Xemides:
Ich meinte ziemich das selbe wie du, Yerho.

Yerho:
Es war auch als Bestätigung gedacht. :)

Crimson King:
Davon ab: wurde Phil Pullman schon genannt, His Dark Materials? Ist zwar alles andere als Mainstream, aber sehr gute neuere Fantasy.

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