Pen & Paper - Spielsysteme > GURPS
GURPS - Smalltalk
JS:
https://www.amazon.de/GURPS-Dummies-English-Adam-Griffith-ebook/dp/B003S9VQB2
Potzblitz. Was man so beim Stöbern findet...
^-^
JS:
GURPS hat ja eine große Menge an Charaktermöglichkeiten z.B. durch Vorteile, Nachteile usw.
Normalerweise ist das immer auch ein Kern heftigsten Minmaxens. Wird das vom System beschränkt?
OldSam:
--- Zitat von: JS am 12.04.2021 | 22:43 ---GURPS hat ja eine große Menge an Charaktermöglichkeiten z.B. durch Vorteile, Nachteile usw.
Normalerweise ist das immer auch ein Kern heftigsten Minmaxens. Wird das vom System beschränkt?
--- Ende Zitat ---
Ich hatte in meinen Runden über die Jahre, soweit ich mich erinnere, mit sowas nie wirklich Schwierigkeiten...
Grundsätzlich habe ich bislang immer mit Disadvantage-Limits gespielt, weil das wäre sonst oft wirklich zum Problem geworden, die Spieler knallen die Chars mit Minuspunkten zu wie sonstwas, um mehr Pluspunkte rauszukriegen und ehe man sich versieht (ironisch übertrieben) steht da eine Runde von blinden, einarmigen Pazifisten mit übersteigertem Selbstbewusstsein, 2 Feinden u. 3 Ehrenkodexes pro Kopf.... ;)
Also seriously, es war schon eine leichte Tendenz zu erkennen die Chars etwas mit Minuspunkten zu überladen und das kriegen die Leute dann nach meiner Erfahrung nicht mehr gut gespielt, es fallen Nachteile unter den Tisch etc. sowas habe ich immer durch Limits vermieden. Kann ich nur empfehlen, auf die Weise hat es immer sehr gut geklappt.
Auch Attributslimits im Positiven oder Negativen kann man bei Bedarf natürlich setzen, wenn man will.
Ansonsten: Ich denke das hat im Kern weniger mit dem jeweiligen System zu tun als mehr mit was man die Leute durchkommen lässt... Wenn einer ein One-Trick-Pony sein will, dann kann er nicht erwarten, dass es nicht nach hinten losgeht, weil er häufig auf die verschiedenen Achillesfersen kriegt. Ich würde hier dazu raten mit den Leuten vorher zu sprechen, dass solche Chars für den Spieler und die ganze Gruppe keinen Spaß machen werden, weil es unfair wäre die Runde zu verschonen wo der Char voll am Ar*** ist und andererseits in den vorteilhaften Situationen ansonsten allen anderen quasi die Show gestohlen wird. Ist nen Metathema IMHO...
OldSam:
Ach so: Bei selbstgebastelten Advantage-Powers ( ! ) würde ich auf jeden Fall als GM immer nochmal drüber schauen und das mit dem Spieler besprechen, was er/sie sich da vorstellt und wie das sich auf die Kampagne auswirkt. Hier kann wirklich richtig krass was abgehen, wenn ein Spieler das Powers-System gut nutzt, heftig Punkte zusammensucht und dann nen aus dem Rahmen fallenden 150 CP Ultra-Awesome-Special-Move einbaut, da sollte man gemeinsam schauen was plausibel in's Setting passt und entsprechend auch erlaubt ist. Das "Feature" soll ja nicht durch unpassende Anwendung zum "Bug" werden.
Wenn man ganz sichergehen will kann man auch einfach alle "supernormal"-Advantages grundsätzlich mit "brauchen ggf. Extra-Genehmigung" ankündigen.
Oder gleich ein Addon wie Dungeon Fantasy o. ä. spielen, wo diese ganzen Themen durch die Templates geregelt sind, da braucht man sich als GM keinerlei Gedanken mehr machen, die SpielerInnen können im Rahmen MinMaxen was geht und am Ende passt alles trotzdem immer gut ausbalanciert... ;)
JS:
Ok, also kommt man mit Limits so gut hin und kann das regeln wie bei vergleichbaren Kaufsystemen.
Ich lese gerade 4. Ed. Lite.
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln