Oha, tolles Thema, könnte mich interessieren.
Was das Werk behandelt, insbesondere die Race-Kategorien, ist auch wirklich gut geschrieben und läd zum Spielen ein.
Es beschreibt unprätentiös, geerdet und verstehbar die Fakten und sozialen Zusammenhänge ... und wird kann deswegen wohl kaum dieselbe Art von Reaktanz auslösen (können), wie z.B. Coyote & Crow.
Die Preview (v.a. S. 4) gibt mMn einen ganz guten Einblick.
Ich zitiere daraus mal:
Your character's race, class, and gender
aren't just character details. They're
survival factors that determine where
you can go, who you can trust, and what
dangers you'll face.
Die Versprechen des Zitats allerdings, sind v.a. in Bezug auf Race-Kategorien (auch wenn mir da einige fehlen wie "Asian American" oder "Romani people", die im Artwork ja vorkommen) recht gut umgesetzt. Soweit ich bisher lesen konnte, ist Class eher in die Callings (Professionen, die eher wie Metaprofessionen wirken - Educated, Domestic, Belle, Rough, ...) eingewoben. Gender scheint mir bisher als eher stiefmütterlich behandelt.
Ich bin recht begeistert, trotz der Schwächen.
Denn: Was das Spiel an sozialem Background beschreibt und thematisiert, macht es wirklich gut.
Regelseitig haben wir ein recht simples System, das ich als einfache und recht clevere Variante von Storyteller/Storytelling beschreiben würde.