Pen & Paper - Rollenspiel > Pen & Paper - Rollenspiel- & Weltenbau

[Ferrum] Mechanismus für Patzer / Kritischer Treffer / Bruchfaktor

<< < (5/7) > >>

Lichtschwerttänzer:

--- Zitat von: Gummibär am 10.05.2010 | 22:02 ---

Waffen- und Rüstungsabnutzung kann den Vorteil bieten, dass einmalig angeschaffte, teure Ausrüstung nicht das Optimum darstellt. Wenn man auch Unterhaltskosten zahlen muss, wird man vielleicht nicht die seltene, teure, exotische Waffe importieren lassen bzw. einen Schmied, der diese reparieren kann, sondern eher mit regional üblichen, "stimmigen" Waffen kämpfen, für die man passend Ersatz findet.

--- Ende Zitat ---
Was halte ich von unglaubwürdigen Möchtegernstimmi Mitspieler SC Kleinhalteregeln die denen DSAs gleichkommen?
Wieso wurde nur Metall für Waffen vom Orient nach Skandinavien exportiert?
Italienische Schwerter nach Schottland


--- Zitat ---Plattenrüstungen sind dann nichts für arme Söldner,
--- Ende Zitat ---
Seltsam, das Plattenrüstungen en masse für Söldner hergestellt wurden.



--- Zitat ---Im Kampf kann ein schwer gerüsteter Kämpfer durch sinkenden RS trotzdem irgendwann besiegt werden.[/i]
--- Ende Zitat ---
kann er auch ohne den Aufwand ne gute Dosenöffnerwaffe und ein guter Treffer und weg is er





--- Zitat ---Bei einem kritisch misslungenen Angriff müsste der Angreifer eine Bruchfaktor-Probe (ob die Waffe zerbricht) abgelegt werden.
--- Ende Zitat ---
Zu häufig

(
--- Zitat ---Der Verteidiger nicht, denn der ist ja vielleicht ausgewichen.
--- Ende Zitat ---
)[/i]Warum sollte er warum kriegt er keinen Freischlag?




--- Zitat ---Bei einem kritischen Treffer könnte dann z.B. der gegnerische RS um 1 sinken .
--- Ende Zitat ---
   Ja das Rapier trifft den Harnisch..., der Panzerstecher, eher den RS verringern, Schaden erhöhen. Anstatt ablativer Schrottrüstungen.



--- Zitat ---Was haltet ihr von dem Vorschlag?
--- Ende Zitat ---
Nichts!
--- Zitat ---Habe ihr bessere Vorschläge oder kennt Systeme, in denen so etwas (teilweise) gut umgesetzt ist?
--- Ende Zitat ---
Rolemaster, Midgard, Gurps, 

F
--- Zitat ---ür wie sinnvoll haltet ihr Patzer / zerbrechende Waffen /
--- Ende Zitat ---
Selten dann nett


--- Zitat ---Waffenabnutzung / Rüstungsabnutzung allgemein
--- Ende Zitat ---

Für Kiesowschen Unsinn ausser bei ablativen Rüstungen.



--- Zitat ---Wie aufwändig ist mein Vorschlag?
--- Ende Zitat ---
Zu sehr, ein Blick und ich würde Tschau sagen

Gummibär:

@ Heretic


--- Zitat ---Rasante Action lässt sich sehr wohl mit Taktik kombinieren, ansonsten gäbe es kein Savage Worlds!
--- Ende Zitat ---

Sowas. In der allerletzten Rezension wird das tatsächlich kurz erwähnt. Gibt es irgendwo eine Beschreibung, wie SW das hinbekommt? Die Kurzregeln sind mir bekannt.





@ Schwerttänzer


--- Zitat ---Was halte ich von unglaubwürdigen Möchtegernstimmi Mitspieler SC Kleinhalteregeln die denen DSAs gleichkommen?
--- Ende Zitat ---
Du darfst dich hier gerne beteiligen. Aber mach das bitte so, dass ich damit etwas anfangen kann Warum sind die Regeln unglaubwürdig? Oder ist der Satz überflüssig und gibt keine Infos, die nicht auch in den folgenden Sätzen enthalten sind?

Kleingehalten werden SCs übrigens nur dann, wenn sie:

1.   Überhaupt noch klein sind. Sind sie z.B.in diesem Punkt nicht, wenn es sich um Leute mit den entsprechenden Ressourcen (-> Vampire) handelt. Das ist nichts, was ich prinzipiell ausschließe.
2.   Das auch bleiben. Das tun sie nur dann, wenn man ihnen keine Möglichkeiten zur Entwicklung gibt. Im Bereich der Werteentwicklung und des einmaligen Geldes bin ich jedenfalls nicht für meine Geizigkeit bekannt.




--- Zitat ---Wieso wurde nur Metall für Waffen vom Orient nach Skandinavien exportiert?
Italienische Schwerter nach Schottland
--- Ende Zitat ---

Sind italienische Schwerter exotisch? Haben die überhaupt eine nennenswert andere Form als Schottische?

Gegen Materialexport spricht ja nichts. Aber wenn die ganze Heldengruppe im deutschen Mittelalter mit Katanas, Kettenstäben, Veteranenhänden und Gladiatorenschultern rumrennt, dann fühle ich mich irgendwie im falschen Setting. Geht dir das nicht so?



--- Zitat ---Seltsam, das Plattenrüstungen en masse für Söldner hergestellt wurden.
--- Ende Zitat ---

Ich bin natürlich auch bereit, mein Geschichtsbild zu ändern. Es spricht auch jetzt schon nichts dagegen, dass Elite-Einheiten mit Plattenrüstungen herumlaufen. Wenn du da zufällig entsprechende Links kennst, würde ich die gerne wissen. Aber ist der Unterhalt einer Plattenrüstung, die im Kampf verwendet wird, wirklich billig? Oder sind das Söldner, die auch entsprechende Einnahmen (bzw. Schmiede) haben?



--- Zitat ---kann er auch ohne den Aufwand ne gute Dosenöffnerwaffe und ein guter Treffer und weg is er
--- Ende Zitat ---

Was ist eine Dosenöffnerwaffe? Ein Kriegshammer? Ein Panzerbrecher? Ein Dolch im Handgemenge bzw. wenn die Dose zu Boden gegangen ist?



--- Zitat ---Zu häufig
--- Ende Zitat ---

Zu häufig was? Gewürfelt? Dass die Waffe tatsächlich zerbricht?



--- Zitat ---Warum sollte er warum kriegt er keinen Freischlag?
--- Ende Zitat ---

Der Verteidiger muss nie auf Bruchfaktor würfeln. Denn er kann ja einfach ausgewichen sein. Die Verteidigung im Nahkampf kann ja ein kombiniertes Parieren und Ausweichen oder ein reines Ausweichen sein, gerade bei Ungeübten und ohne Schild. Ich kann also nicht davon ausgehen, dass eine misslungene Angriffsprobe ein Angriff ist, der pariert wurde. Es kann auch sein, dass ausgewichen oder gar völlig daneben geschlagen wurde. Dabei kann die Waffe des Verteidigers ja nicht kaputt gehen.Und deshalb kann ich den Verteidiger nicht auf Bruchfaktor würfeln lassen.



Jeder hat pro KR einen Angriff. Wieso sollte man auf einmal öfter zuschlagen können?



--- Zitat ---Ja das Rapier trifft den Harnisch..., der Panzerstecher, eher den RS verringern, Schaden erhöhen. Anstatt ablativer Schrottrüstungen.
--- Ende Zitat ---

Schreib das bitte nochmal in ganzen, verständlichen Sätzen.

Und was ist die Alternative? Bestimmte Waffen verringern keinen RS? Oder die Rüstung hat LeP und der Rapier macht ja weniger Schaden? Letzteres ist ja nur in PC-Spielen spielbar vom Aufwand her.

Lichtschwerttänzer:

--- Zitat von: Gummibär am 12.05.2010 | 02:33 ---@ Heretic

Sowas. In der allerletzten Rezension wird das tatsächlich kurz erwähnt. Gibt es irgendwo eine Beschreibung, wie SW das hinbekommt? Die Kurzregeln sind mir bekannt.





@ Schwerttänzer


--- Zitat ---Warum sind die Regeln unglaubwürdig?
--- Ende Zitat ---
Weil Söldner regulär in Plattenrüstungen rumliefen, z.B. die Schweizer haben massiv jene der von ihnen getöteten Adligen, Rittern und Reisige genommen, und die Beinschienen entfernt.
Darafhin wurden solche Rüstungen speziell entwickelt.

Rüstungen und Waffen wurden über Jahrhunderte benutzt


Kleingehalten werden SCs übrigens nur dann, wenn sie:


--- Zitat ---1.   Überhaupt noch klein sind. Sind sie z.B.in diesem Punkt nicht, wenn es sich um Leute mit den entsprechenden Ressourcen (-> Vampire) handelt. Das ist nichts, was ich prinzipiell ausschließe.
--- Ende Zitat ---


--- Zitat --- teure, exotische Waffe importieren lassen bzw. einen Schmied, der diese reparieren kann, sondern eher mit regional üblichen, "stimmigen" Waffen kämpfen, für die man passend Ersatz findet. Plattenrüstungen sind dann nichts für arme Söldner, die 3 Jahre ihren Lohn ansparen, um dann eine Plattenrüstung zu haben für den Rest ihres Lebens, sondern etwas für den Adel, der entsprechendes Einkommen hat, um sich so etwas leisten zu können.
--- Ende Zitat ---





--- Zitat ---Sind italienische Schwerter exotisch? Haben die überhaupt eine nennenswert andere Form als Schottische?
--- Ende Zitat ---
haben das indische?


--- Zitat ---Aber wenn die ganze Heldengruppe im deutschen Mittelalter mit Katanas, Kettenstäben, Veteranenhänden und Gladiatorenschultern rumrennt, dann fühle ich mich irgendwie im falschen Setting.
--- Ende Zitat ---
Ja, vor allem frage ich mich warum die sowas selten dummes tun.


--- Zitat ---Ich bin natürlich auch bereit, mein Geschichtsbild zu ändern. Es spricht auch jetzt schon nichts dagegen, dass Elite-Einheiten mit Plattenrüstungen herumlaufen.
--- Ende Zitat ---
Stimmt die gesamten Schweizer Reisläufer, deutschen Landsknechte, schwarzen Banden, Condottieri Kompagnien waren Eliteeinheiten? die schottischen Kernelmen nicht?

--- Zitat ---Wenn du da zufällig entsprechende Links kennst, würde ich die gerne wissen. Aber ist der Unterhalt einer Plattenrüstung, die im Kampf verwendet wird, wirklich billig?
--- Ende Zitat ---
Erheblich billiger als Kettenrüstungen, allerdings waren die teilweise auch von minderer Qualität, Schmieden waren im Tross normal



--- Zitat ---Was ist eine Dosenöffnerwaffe? Ein Kriegshammer? Ein Panzerbrecher? Ein Dolch im Handgemenge bzw. wenn die Dose zu Boden gegangen ist?
--- Ende Zitat ---
vom Scheibendolch bis zur Helmbarte


--- Zitat ---Zu häufig was? Gewürfelt? Dass die Waffe tatsächlich zerbricht?
--- Ende Zitat ---
die Bruchwahrscheinlichkeit ist viel zu hoch


--- Zitat ---
Jeder hat pro KR einen Angriff. Wieso sollte man auf einmal öfter zuschlagen können?
--- Ende Zitat ---
weil er aus der Abwehr durchzieht?


Schreib das bitte nochmal in ganzen, verständlichen Sätzen.

--- Zitat ---Und was ist die Alternative? Bestimmte Waffen verringern keinen RS? Oder die Rüstung hat LeP und der Rapier macht ja weniger Schaden?
--- Ende Zitat ---
bevor der RS sich merkbar verändert ist der Träger erledigt

--- Ende Zitat ---

Holothuroid:

--- Zitat von: Gummibär am 11.05.2010 | 20:02 ---@ 1of3

Hm, den letzten Teil deines Spiels haben hab ich nicht mehr gelesen. Klingt aber interessant. Wäre bei mir dann ein Manöver. Wie handhabst du es, dass nicht jeder Gegner seine Waffe zerbricht, bevor er dran glauben muss?
--- Ende Zitat ---

Dran glauben, muss ist so eine Sache. Solange deine Freunde auch ohne dich gewinnen, ist alles gut. Es sei denn, dein persönliches Geltungsbedürfnis gebietet dir weiter mitzurocken. Mal KO gehen, ist ja nicht so schlimm.

Ansonsten hat nicht jeder Charakter etwas, dass sich auf die Weise verfeuern lässt. (Dazu muss der Gegenstand auch für die Regeln existieren und das ist für gewöhnlich nicht der Fall.) Und letztlich ist der Effekt vergleichsweise schwach. Wenn man drei Schaden zu viel hat, aber nur höchstens zwei wegbekommt, ist es egal.

Lord Verminaard:
Hallo Gummibär!


--- Zitat ---Ich verbiete ungern Sachen „einfach so“. Ein Charakter sollte nicht etwas unterlassen, wenn es nicht auch inplay-Gründe dafür gibt.
--- Ende Zitat ---

Man sollte hier zwei wichtige Dinge auseinanderhalten: Spielweltkausalität und Regelkausalität. Wenn du einmal der Idee verfällst, dass alle Spielweltkausalitäten sich in den Regeln widerspiegeln müssen, hast du kurz darauf ein unspielbares System. Es ist immer eine Design-Entscheidung, was du mit Regeln emulierst und was nicht. In der Spielwelt ist es unstimmig, dass ein Söldner, der notorisch pleite ist, jahrelang mit derselben teuren, exotischen Waffe rumläuft, weil er die einfach nicht ausgebessert kriegt. Wenn du es daher (ggf. nach einer gewissen Zeit) verbietest, dann nicht „einfach so“, sondern aus guten Gründen, und zwar Inplay-Gründen. Diese Inplay-Gründe sind nicht durch (weitere) Spielregeln abgebildet, aber es wird immer etwas geben, das nicht durch Spielregeln abgebildet ist.

Sonst fängst du irgendwann an, auszurechnen, ob die Charaktere auch genug Vitamin B12 zu sich genommen haben, und nach einer nasskalten Nacht unter freiem Himmel haben alle Charaktere mit einer aus diversen Faktoren zu errechnenden Wahrscheinlichkeit einen Schnupfen und mit einer anderen Wahrscheinlichkeit eine Lungenentzündung, was ausgewürfelt wird. Andererseits, nur weil es dafür keine Regeln gibt, heißt das nicht, dass nicht ein Spieler trotzdem entscheiden kann, dass sein Charakter Schnupfen hat („Hatschi! Scheiß nasskalte Nächte unter freiem Himmel.“ – „Gesundheit.“) Die Spielwelt ist nichts ohne die Bewertung und Auslegung durch die Spieler, kein noch so ausdifferenziertes Regelsystem kann den Spielern diese Aufgabe abnehmen, und aus meiner Sicht wäre das auch kontraproduktiv, weil genau diese Bewertung und Auslegung Identifikation schafft und sozusagen den Reiz ausmacht. Was die Regeln anbelangt, reicht es aus, wenn sie dem nicht widersprechen und ansonsten auf Spielstil und nicht auf Weltsimulation getrimmt sind.

Das soll jetzt nicht heißen, dass deine Regeln überhaupt nichts simulieren dürfen, im Gegenteil. Aber du solltest dich nicht dafür entscheiden, etwas allein deshalb simulieren zu wollen, weil es in der Spielwelt existiert. Es kann auch in der Spielwelt so existieren und von allen beachtet werden, ohne dass du eine eigene Sonderregel dafür gemacht hast. Die Frage lautet immer: Bringt die simulierende Regel einen Mehrwert für das Spielerlebnis? Wenn das bei deinem Bruchfaktor der Fall ist, bitte. Genau das musst du als Designer entscheiden, aber bitte aus der Perspektive der Spieler, am Spieltisch.


--- Zitat ---Die Idee klingt interessant, ist aber wegen der Alternativen Würfelmöglichkeit (s.o.) leider nicht umsetzbar in meinem System.
--- Ende Zitat ---

Tja, das liegt daran, dass du dich an die alternative Würfelmöglichkeit klammerst, obwohl sie überflüssig ist, nur weil zwei Spieler in deiner Runde gesagt haben, sie brauchen immer einen Würfel in der Hand. ;) Die Variante, dass nur der Angreifer würfelt, ist super, du musst nur den Mumm haben, die einfach mal durchzusetzen, und nach zwei Sitzungen wird keiner mehr dem „Verteidigung würfeln“ nachtrauern. Stochastisch ist es ja, wie du richtig sagst, absolut dasselbe.

Du musst halt deinen Anspruch definieren. Für ein Homebrew ist Stückwerk okay, solange deine Spieler Spaß dran haben und du den Überblick behältst. Aber dann sollte dir bewusst sein, dass es eben nur ein zusammengestückeltes Homebrew ist. Ansonsten wirst du nicht weit kommen, wenn du von Anfang an deine heiligen Kühe hütest. Das mit den zwei Varianten, das kannst du keinem verkaufen, der nicht an deinem eigenen Spieltisch sitzt. Also, was ist dein Zielpublikum?

Gruß Vermi

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln