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Sekundärliteratur zu Filmen - Unnötig oder Interessant?

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YY:
Ja, das sind zwei verschiedene.

Und von denen mit den Artikeln und Rezensionen lasse ich wie gesagt seit ein paar Jahren die Finger (ich meine, es wäre die 2006er Ausgabe gewesen, wo ich mich so geärgert hatte).

Zu der Zeit hatte ich genug pseudointellektuelles Geschwafel an der Uni, da musste ich dafür nicht auch noch eigenes Geld ausgeben und Freizeit opfern  :P

Dabei waren sie lange recht gut und vielleicht sind sie mittlerweile wieder lesbar...aber das werde ich nicht im Selbstversuch herausfinden  ;)

Lyonesse:
Wenn man sich für eine bestimmte Serie oder ein Genre begeistert, warum nicht? Ich würde den Gehalt solcher Bücher nur nicht unbedingt überschätzen. Vor etwa einem Jahr habe ich mir ein Buch über Italo-Western zugelegt und es war ganz brauchbar um das Thema zu vertiefen, vor allem war nach der Lektüre klar, daß die meisten der über 700 Italo-Western Murks sind, und das das Genre etwas eingefahren ist, versteht sich von selbst. Geholfen hat es mir in meiner Rezeption eines Italo-Westerns allerdings nicht wirklich, bei einem Genre-Frischling mag dies jedoch ganz anders aussehen.  

Ein:
Ich lese die entsprechenden Artikel in der Wikipedia und IMDB, aber absolut keine Bücher. Eigentlich interessiert mich aber auch nicht, was sich der Autor/Regisseur tolles gedacht hat, bei dieser oder jenen Szene. Sobald es auf der Leinband ist, unterliegt es schlicht nicht mehr dessen Deutungshoheit, sondern allein ich als Zuschauer versehe den Film mit Sinn.

Heretic:
Ich hab mir früher Bücher wie "Die Technik der USS Enterprise" und z.B. Episodenführer zu Akte X gekauft.

Ja, ich finde Sekundärliteratur zu guten Serien&Filmen sinnvoll und gut.

Wobei man zweifeln kann, ob der "Neuaufguß" von BSG gut oder schlecht ist.
Ich mochte schon das Original nicht, andererseits hab ich auch Babylon 5 extrem lame gefunden, von daher...

Urias:

--- Zitat von: Ein am  9.08.2010 | 17:56 ---Sobald es auf der Leinband ist, unterliegt es schlicht nicht mehr dessen Deutungshoheit, sondern allein ich als Zuschauer versehe den Film mit Sinn.

--- Ende Zitat ---

Seh ich nicht so. Wenn ichs zB mit der Malerei vergleiche gibts da genug Kunstwerke (ob mans jetzt so bezeichnen will oder sie für Mist hält is jetzt gleichgültig), die sich erst erschließen wenn man den Hintergrund bzw die Intention des Künstlers kennt (zB die Niezsch-Bilder oder das Zeug der Dada-Bewegung). Natürlich kann ich jetzt irgendwas reininterpretieren, trotzdem is das dann einfach falsch.

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