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[3.X] Welche Quellen zulassen / verbieten?

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Selganor [n/a]:
Und? Was waere daran so schlimm?

Wer hat in 3.x schon einen reinen Fighter gespielt?
(Ich probiere das gerade in Pathfinder bei CotCT und nur mit dem Academy Fighter aus dem Campaign Setting ist es - zumindest fuer mich - halbwegs ertraeglich)

Feuersänger:
Naja, Fighter war ja sowieso immer schon fürn Arsch; als Singleclass jedenfalls vollkommen uninteressant, und nur als Sprungbrett für PrCs mit hohen Feat-Prereqs zu gebrauchen.

Den Artikel mit den Tiern finde ich interessant; ich hätte die Einteilung ähnlich, aber etwas anders vorgenommen. Jetzt mal die noncore-PrCs außen vor gelassen, weil ich die zu wenig kenne.

Wizard ist einsame Spitze, das ist klar. Mit Druiden kenn ich mich nicht so aus, aber Kleriker sind natürlich auch sehr stark und machen Fighter eh schon weitgehend überflüssig; da braucht man kein Tome of Battle für.

Ich hätte den Barden eins schwächer eingestuft und den Paladin stärker. Der Ranger, naja, mit Müh und Not passt vielleicht Tier 4, aber Capable of doing only one thing, and not necessarily all that well trifft es eigentlich besser. Naja, der 3.0er Ranger war dafür Tier 6, also insofern schon eine Verbesserung.

Dann kommt's natürlich noch drauf an, was für eine Art Kampagne/Setting gespielt wird bzw. wie der SL generell so drauf ist. Wenn der SL mit Schätzen und Items geizt, sind die Vollcaster gleich _nochmal_ deutlich stärker, weil sie weniger ausrüstungsabhängig sind als der Rest (GMW, Magic Vestment etc.).

Aber grundsätzlich kann ich diese Beobachtungen schon bestätigen. Das ist uns in unserer letzten D&D-Runde auch extrem aufgefallen: 2 Clerics, 1 Rogue, 1 Ranger, und zunächst 1 völlig verskillter Fighter/Wizard, später ersetzt durch 1 Druid (die aber auch nicht besonders effektiv gespielt wurde). Auf den Ranger hätt man komplett verzichten können, auf den F/Wiz sowieso. Die Rogue hat halt ihr Ding durchgezogen, war aber effektiv ein One Trick Pony für Fallen und Schlösser, da der SL ihr im Kampf selten die Gelegenheit zum Sneaken zugestanden hat. Meistens haben die beiden Clerics die kniffligen Parts der Abenteuer im Alleingang gelöst, da sie eigentlich für jede Situation einen brauchbaren Zauber hatten, während der Rest nur dumm rumstehen und abwarten konnte.


--- Zitat ---Doof finde ich nur, dass sie im ToB teilweise heilige Kühe von D&D schlachten, z.B. das ein 5ft-Step einen AoO provoziert.
--- Ende Zitat ---

Inwiefern, bzw. unter welchen Umständen?

Das erinnert mich ein wenig an Conan D20, wo es heisst: ein 5'-Step zieht nur dann keine AoO, wenn man auch sonst nichts in der Runde tut, was eine AoO ziehen würde. Das würgt natürlich vor allem den Fernkämpfern eins rein. Ehrlich gesagt habe ich diese Regel immer ignoriert.

Naldantis:
Ich kann immer nich ganz nachvollziehen, wie man sich darauf beschränken kann, nur GRW zu spielen, wenn es so viel mehr gibt.
Okay, die ersten 2-3 Chars, solange man noch Elf, Zwerg, Ork für erfrischend hält, ja...
...aber dann zum 28. Mal den Elf F/MU mit Abjuration-Schwerpunkt?
Ich weiß nicht, da kann der Hintergrund noch so ausgefeilt sein, es fühlt sich dann ausgelutscht und langweilig an - es reicht ja nicht, sich von den eigenen Charakteren abzusetzen, nein, man muß es ja auch noch von allen im ähnlichen Kreis von anderen Spielern präsentierten Charakteren und NPCs tun (eigentlich sogar von allen aus Gruppen, mit denen man selber mal öfter gespielt hat).

Die Gamebreaker-Problematik sehe ich gar nicht:
Es ist eh relativ selten (in der Regel muß der Charakter für Brillianz in einem schmalen Bereich große Abstriche in einigen und Mittelmaß in vielen anderen akzeptieren), die allermeisten Spieler merken wenn etwas absurde Bereiche erreicht und machen es entweder in Übereinstimmung miteinander (Killerparty / Freakshow) oder halten sich etwas zurück.
Und kommt sowas doch mal, wird es besprochen, und entweder per Klausel entschärft, per Dekret verboten, der Spieler verzichtet aus Einsicht darauf, oder man kompensiert es unter der Hand (der trickreich gestackte Waffenmeister findet dann ums Verrecken keine gute Waffe seines Typs mehr, o.ä.).


--- Zitat von: afbeer am  2.09.2010 | 15:29 ---Mit der Buchauswahl kann man schon deutlich das Thema der Kampagne unterstützen!
Es geht nicht rein um die Machtfrage.

--- Ende Zitat ---

Das ist allerdings ein valider Punkt.
In einer Ambiente- / Themenkampagne kann soetwas sehr gut sein, man muß nur den Spielern trotzdem genug Ellenbogenfreiheit lassen...
 

dunklerschatten:
Öhm jetzt versteh ich aber nur noch BHF ?

Wir spielen nach 3.5 Regeln Drachenlanze und haben eigentlich nur Core-Book und Races of Ansalon und nicht einen Charakter mit einer PrC, okay wir sind alle nur Stufe 5.

Aber der reinrassige Zwergen-Fighter rockt bei uns ziemlich...

Daher würde ich mich über eine Erklärung zu dieser Aussage freuen


--- Zitat ---Naja, Fighter war ja sowieso immer schon fürn Arsch; als Singleclass jedenfalls vollkommen uninteressant, und nur als Sprungbrett für PrCs mit hohen Feat-Prereqs zu gebrauchen.
--- Ende Zitat ---

Naldantis:

--- Zitat von: Tudor the Traveller am  2.09.2010 | 13:24 ---Nebenbei bin ich auch ein Gegner von Prestigeklassen, die es bei mir auch nicht gibt. Das mag einigen vorkommen wie Ketzerei, aber ich habe das von Beginn an klar gesagt und die Gruppe hats geschluckt (zum Teil lehnt die PrC auch ebenfalls ab).

--- Ende Zitat ---

Aber warum seit Ihr dann in der Gruppe ÜBERHAUPT auf 3.x gewechselt?
Ich meine, dann hätte man doch gleich bei AD&D bleiben können, denn außer wilden Charakterbuilds hat die 3rd. Ed. ja kaum etwas neues gebracht.


--- Zitat ---Ich denke, dass die Corebooks mehr als genug Optionen bieten, um damit zu zocken.

--- Ende Zitat ---

Glaube ich eher nicht...
...also mir viele da kaum noch etwas reizvolles ein und ich kenne nur eine Gruppe (wo alle außer zweien nur Gelegenheitsspieler sind) in denen diese Beschränkung akzeptiert wurde.

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