Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
3.x Fighter zu schwach ?
Urias:
Einfachstes Beispiel dass der Kämpfer im zuhauen nicht der beste bleibt (auch in der ersten Spielhälfte): Cleric + Divine Power + Righteous Might. Mit zwei Standard-Actions (oder weniger, wenn ers irgendwie quicken kann) bekommt er den BAB eines Kriegers, nen netten HP-Boost, +10 Stärke und +2 Konsti, des weiteren +2 Natural Armor und seine Waffen machen Schaden als wär er ne Kategorie größer. Zum Thema Rüstungsklasse sei noch zu sagen, dass er sich die immer weiter hochbuffen kann dass es durch die Decke schießt. Da kann der nette Krieger von nebenan schonmal einpacken gehn.
Heretic:
Und jetzt noch Warblade-Levels für die Gimmicks, plus Incantatrix.
Ja, ich hab geschrien.
yennico:
--- Zitat von: Stahlstadtkind am 3.09.2010 | 00:03 ---Einfachstes Beispiel dass der Kämpfer im zuhauen nicht der beste bleibt (auch in der ersten Spielhälfte): Cleric + Divine Power + Righteous Might. Mit zwei Standard-Actions
--- Ende Zitat ---
Ja, das stimmt. In den zwei Runden, die der Cleric zum Buffen braucht, kann der Fighter schon mal Schaden austeilen gehen. In diesen zwei Runden kann der Cleric auch nicht die anderen Heilen, wenn sie Heilung brauchen. Wenn der Cleric sich dann endlich hochgebufft hat kommt ein Dispell und einige seiner Zauber verschwinden. .
Ja, theoretisch ist der Cleric besser und oft auch praktisch, besonders wenn auf der gegenüberliegenden Seite keine Spellcaster vorhanden sind.
Urias:
Ja das mit dem dispell stimmt schon. Aber den Schaden den der Fighter in den zwei Runden macht holt der Cleric im Kampf locker auf. Ich geh jetzt mal von nem großen Endkampf der nicht nach fünf Runden vorbei is aus.
Aber jo: In nem Duel würd der Cleric den Krieger wegrotzn. Und auch wennman sie jeweils einzeln gegen den selben Gegner antreten lassen würd würd der Cleric besser aussteigen.
Falke359:
die Klassen werden hier kompetitiv nur als Gegner vorgestellt.
Aber ich habe selten in einer Gruppe gespielt, wo jeder nur sich selbst gebufft hat und dann den andern im Regen stehen gelassen hat.
Ich weiß, dass der Krieger vor allem auf höheren Stufen im Direktvergleich "abstinkt" (und von splat books wollen wir wirklich nicht reden), aber jetzt hau die ganzen Buffs vom Magier und/oder Priester einfach auf den Krieger drauf und du hast ne unaufhaltsame Kampfmaschine (wenn nicht dispellt).
Außerdem gehen dem Krieger seine Schwertschläge nicht nach ein paar Mal aus und nicht jede Gruppe rastet sofort, wenn dem Magier die Zauber ausgehen.
Und zuletzt gibt es eben auch Rollenspielertypen, die lieber ein einfaches Charakterkonzept ausspielen als sich mit zig Zaubern rumzuschlagen. Für die ist der Fighter immer noch ideal. Und das müssen nicht Anfänger oder Regelignoranten sein.
*edit* nach vielen vielen unterschiedlichen Charakterkonzepten, die ich im 3.5 ausprobiert habe, hat es mir in einer Runde einmal wieder großen Spaß gemacht, schlicht nen Schwertschwinger zu spielen, dem auch egal war, dass er nicht so viel kann wie der Magier, den er begleitet hat. Hach, schöne Rollenspielzeiten.
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