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[Barbarians of Lemuria - Deutsch]

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Tom:

--- Zitat von: Pixellance am 28.10.2017 | 21:02 ---Lese mich gerade ein und es gefaellt mir immer besser: Ein System nach meinen Geschmack. Wird dazu noch irgendetwas weiteres erscheinen?  Das Regelsystem verführt einen gerade dazu es auf andere Settings zu adaptieren/ergänzen. Gibt es da irgendwo technische Anleitung/Tipps zu Konversionen oder eine Rohfassung ohne Sword & Sorcery?

--- Ende Zitat ---

Die Franzosen haben gerade eine Kampagne gestartet. Mit etwas Glück kommt die auch auf deutsch. Es ist aber auch etwas eigenes geplant für Barbarians of Lemuria. Fanmaterial findest du vornehmlich auf https://boldeutsch.blogspot.de und eine Übersicht was es alles so an Systemen gibt die auf die BoL Engine aufsetzen hier: https://swordandsorcerey.wordpress.com/2017/09/16/spiele-die-auf-der-bol-engine-aufsetzen/

Bildpunkt:

--- Zitat von: Tom am 28.10.2017 | 22:48 ---Die Franzosen haben gerade eine Kampagne gestartet. Mit etwas Glück kommt die auch auf deutsch. Es ist aber auch etwas eigenes geplant für Barbarians of Lemuria. Fanmaterial findest du vornehmlich auf https://boldeutsch.blogspot.de und eine Übersicht was es alles so an Systemen gibt die auf die BoL Engine aufsetzen hier: https://swordandsorcerey.wordpress.com/2017/09/16/spiele-die-auf-der-bol-engine-aufsetzen/

--- Ende Zitat ---
hi danke fuer den hinweis auf die Franzosen. der  Blog u die settings sind mir bekannt. mit was eigenes meinst du ne kampagne oder setting von Truant?

Chruschtschow:
Es gab ja schon eine ältere Variante, die bei Ulisses erschienen ist. Ich habe es mal geleitet und zumindest für mal eben schnelles Bier&Bretzel-Spiel im Stile eines Leiberschen Abenteuers in Lankhmar ist das großartig. Beim Kampagnenpotential kann ich mir vorstellen, dass vielen Leuten die Detailschärfe fehlt. Auf der anderen Seite hat es eine wunderbar passende Verteilung für Erfahrungspunkte: Wer die Beute am effektvollstes verprasst und dabei neue Abenteuer auslöst, kriegt mehr. Rundum schön. ;)

Nun gibt es ja die neue Version von Truant. Kann jemand erzählen, wo die Unterschiede liegen? Nur kosmetisch? Ein paar Details? Oder umfangreicher?

Weltengeist:
Da ich das mal irgendwo loswerden muss: Ich lese mich gerade durch "Barbarians of Lemuria" (deutsche Ausgabe von 2017) und muss sagen: das ist ja sowas von mein Ding! :headbang::headbang::headbang:

Besonders beeindruckt bin ich von der konsequenten Umsetzung der (für mich eigentlich selbstverständlichen) Grundprämisse, dass sich Spieler und Spielleiter vertrauen. Es gibt eben nicht für jeden Hasenschiss Regeln und festgelegte Modifikatoren. Stattdessen wird sehr viel Entscheidungsfreiheit in die Hände des Spielleiters gelegt. Beispielsweise gibt es gar keine echten Fertigkeitsregeln, sondern nur einen Werdegang der Figur, aufgrund dessen der SpL entscheidet, wie gut die Erfolgschancen des SC jetzt sind. Und es gibt auch keine Regeln für Ausrüstung, sondern nur ein "nimm einfach großzügig an, dass der SC mitführt, was er für den Job braucht". F*ck, yeah! Das reduziert den ganzen Buchhaltungs- und Regellernaufwand, den ich so hasse, auf ein Minimum. Und zugleich werden die SC in vielen Fällen dadurch sogar kompetenter als in Systemen, in denen man eben nur das kann, was auf dem Charakterbogen steht. Und das eben mit wenigen Regeln.

Trotzdem ist das System nicht freeform oder Erzählspiel, sondern angenehm crunchig. Es wird in kritischen Situationen durchaus gewürfelt (sogar mit leichter Gausskurve, freu!), und der Kampf ist durchaus knackig. Für mich fühlt sich das ganze an wie eine Rückkehr zu meinen Wurzeln aus den 80er Jahren, nur gut gemacht. Naja, und S&S als Genre mag ich ja sowieso. Und je länger ich mir anschaue, was die meisten Spieler meiner Tischrunde so machen, desto eher glaube ich, dass es das ist, was sie eigentlich wollen...

Ach, und noch was. Das Auge isst ja bekanntlich auch mit, und hier ist das meine hellauf begeistert. Das fängt mit dem klaren, übersichtlichen Layout an. Wo ich mich bei immer mehr neuen Publikationen am optischen Erscheinungsbild massiv störe (Textboxwüste wie bei schlecht designten Webseiten, graue Schrift auf grünem Untergrund bei Schriftgröße 6pt, möglichst abgedrehte aber dafür unleserliche Überschriftsfonts...), steht hier Übersichtlichkeit und Lesbarkeit im Vordergrund. Und die Bilder von Björn Lensig sind ohnehin ein einziger Genuss. Waren sie auch schon bei Malmsturm, aber da habe ich die 2. Auflage tatsächlich aufgrund der für mich völlig unleserlichen Optik wieder verkaufen müssen. Jetzt also Barbarians - ein erstes Abenteuer nimmt gerade in meinem Kopf Gestalt an!

Einziger Kritikpunkt ist bisher die Spielwelt. Da steht was von "Lemuria ist ein riesiges Land", und dann kriegt man eine Karte, die locker in die die von Europa reinpassen würde? Und wir spielen ein Spiel namens "Barbarians..." und finden nicht nur ein Florett in der Ausrüstungsliste, sondern auch propellergetriebene "Himmelsboote", die aussehen wie Steampunk-U-Boote? Ob ich damit warm werde, wage ich noch zu bezweifeln. Stattdessen glaube ich vielmehr, dass ich mir aus Lemuria, Xoth (Spider God's Bride), den Dread Sea Dominions (Beasts and Barbarians), Myranor (1. Auflage) und der Alten Welt ein Best-Of basteln werde.

P.S.: Dies ist eine Kopie meines Beitrags unter "Ein erster Eindruck".

KhornedBeef:
Das Setting kam mir auch eher wie ein Baukasten vor, so nach dem Motto "Wir nehmen erst mal an dass ihr irgendwie Sword&Sorcery a la Howard spielt, aber mach doch was ihr wollt".

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