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Funktionalist:
Für mich liest es sich so, dass die Umgebung großen Einfluss haben soll und Distanz und Ortung eine ganz wesentliche Rolle spielen.

Ist es Dir wichtig, das der eine hinter diesem baum in Deckung hechtet und sich so nach vorne arbeitet oder kommt es nur darauf an, dass es hier Bäume gibt, die es ihm ermöglichen, etwas geschützter anzugriefen?

Auf offenem Feld sähe es ja anders aus...

Es ließt sich so, als ob der Nahkämpfer nicht auf die Schüsse wartet und ihnen ausweicht... Er wird getroffen, trotz seiner Vorkehrungen.

Das lässt zumindest für den Kampf zwischen nah und fern einige Schlussfolgerungen zu.

Beschreibe mal kurz das Aufeinandertreffen zweier Nahkämpfer, das typisch sein soll.
Allerdings ohne Würfe, sondern nur die Geschichte!
Die Dinge, die Du erwähnst sind dann die Spannungsträger, die im System eine Rolle spielen sollten!

Vangrand:
Mit dem rasselnden Geräusch schlossen sich die beiden gegenüberliegenden Tore der Arena - eine große matschige Grube, die von einem dünnen Metallgitter umspannt war. An den Rändern hatten sich zahöreiche grölende Schaulustige niedergelassen die sich das Spektakel nicht entgehen lassen wollten. In der Grube, war nichts außer brauner Boden un einige größere Schrottteile die als Barikaden und Deckung dienten, sie machten einen verosteten und wenig einladenden eindruck.
Ich stand vor einem der Gitter mit meinen alten zwei Dolchen und einer schäbigen Lederrüstung, sie hatte ebenso wie ich schon bessere Zeiten gesehn. Vor mir, konnte ich hinter dem Matsch und dem Metallschrott einen Mann in einerrostigen Vollplattenrüstung sehen, in der Hand hielt er einen Bihänder, den er geschultert durch das Tor trug, das sich gerade Schloss.
Ein Horn ertönte, als Signal, dass der Kampf um die Freiheit losging.
Der Bihandkämpfer, brachte seine Klinge in Kampfposition - ich versteckte mich unter den Buh-rufen hinter einem verosteten Werkstück, dass wohl mal ein Dampfwagen gewesen war.
Das Scheppern der Plattenrüstung kam näher, ich atmete tief durch um einigermaßen ruihig zu bleiben und blieb regungslos hinter dem Werkstück sitzen.
Erst als er nur 2 Meter von mir entfernt zu sein Schien, sprang ich auf unt eilte in geduckten Haltung nach vorne.
Im ersten moment schien der Bihandkämpfer verwirrt zu sein, warscheinlich erkannte er mich eher schlecht als recht unter seinem Topfhelm.
Er holte zu einem Kraftvollen Hieb nach vorne aus, aber ich duckte mich unter seine emporgesteckten Hände ehe er die Waffe auf micht herabschmettern konnte. Mit voller Wucht rammte ich ihm einen meiner Dolcher in den Rücken, er schrie kurz auf, aber die rostige Eisenplatte und die wattierte Weste darunter hatten den Löwenanteil der Klinge aufgehalten.
Mit einem ellenbogen versuchte er mich von seinem Rücken zu wischen, er traf mich Hart am Kinn und viel auf den matschigen Boden.
Mit einer Wirbelartigen bewegung holte er seitlich aus um mir längs den Brustkorp auf zu schneiden, zum Glück schaffte ich es mich noch weg zu rollen ehe die schartige Klinge die position Schnitt wo ich vor wenigen Minuten noch gelegen hatte.
Mit einer sprunghaften Bewegung versuchte ich auf zu stehn und ihm beide Dolche in der Brustkorp zu rammen, leider erkannte er meinen Plan und mit einer Kombination aus Glück und Können fing er mit der breiten Seite der Schwertschneide eine Klinge ab, die mir daraufhin fast aus der Hand glitt und schmerzhafte Druckstellen von dem Parier auf meiner vernarbten Hand zurück ließ. Der andere Dolch traf den Sehschlitz des Bihandkämpfers und er heulte auf, als die Klinge schließlich ganz in seinem Helm verschwand - mit einem merklichen Wiederstand. Offenbar hatte ich ihn schwer Verwundet, den er fing an mit der schweren Klinge herum zu fuchteln, wie ein Berserker der gegen einen unsichtbaren Fein kämpft. Nur knapp entrannen einigen der hektischen Schläge, schließlich riss mir die Klingenspitze eine Fleischwunde nur wenige Zentimeter von meinem Handgelenk auf, der pulsierte und schrie vor Schmerz - ich musste mich zwingen den Dolch nicht wie ein heißes stück Metal fallen zu lassen, die Menge um die Arena jubelte, als ich sah, wie der Bihandkämpfer vor mir in die Knie ging und schrie: "BRING ES ZU ENDE"

Ich kam seinem Wunsch nach


So das war jetzt gute 2 km unter meinem üblichen Schreibnievau aber ich wollte einfach mal einen Kampf, so wie ich ihn mir vorstellen in Worte fassten, wie es gewünscht wurde^^

Funktionalist:
Wow, das ist wunderbar!
Also, Punkte, die ich sehe:

- beschreibungsintensiv
- Ob man steht oder liegt oder ob die Waffe Groß ist, ist nicht so wichtig, wie der Schwung der Beschreibung.
- Initiative ist ein wichtiger Wert, da der große Kämpfer fast nur zu reagieren scheint.
- partielle Erfolge scheinen möglich. (Heftiges Blocken verursacht Schaden/Mali bei Gegner)
- Es gibt Wirkungen und davon getrennte Ursachen. (Dolch fallen lassen und Wunde am Handgelenk)

Das schreit nach einem System, dass eher Gründe abwägt, denn Werte vergleicht. Ein System, das -2 wegen am Boden liegend gibt und -2 Wahrnehmung wegen des Helmes ist hier nicht so förderlich.
Du beschreibst hier Ergebnis, verhinderte Gefahr und Ursache ziemlich oft in dieser Reihenfolge. Ich würde von einem System abraten, das Ursachen produziert und eher zu einem raten, das es einem ermöglicht gefahren aufzubauen, die der andere dann abwehrt.

Anfang:
Deckung ermöglicht, die Ini zu gewinnen, da man entscheidet, wann man hervorprescht, wenn der andere näher kommt.
Dem gewonnen Anfang folgt ein gewonnener Angriff.
Dann wechselt aus einem Grund die Ini (Angriff war nicht so wirksam) und der andere wischt dich von seinem Rücken. Er entfernt in dieser Situation nur einen Vorteil.
Er behält die Ini und kann zuschlagen, aber du rollst weg. Weit genug, um aufspringen zu können und das schnell genug, dass der Bidenhänder in der Defensive ist.
Hier nimmst Du einen Nachteil in Kauf, um die andere Waffe ins Ziel zu führen. das spricht für ein Aushandeln, wobei der Inigewinner das letzte Wort hat.

Ich denke, das gibt viele Ideen für ein System.

Tips:
-abstrakte Formulierung von Umständen (z.B. kleiner, großer, mittlerer Vorteil)
-Effektorientierte Angriffswürfe. (Vorteil entfernen/aufbauen, Schaden machen, Handlungsoptionen einschränken)
-Möglichkeit, die Ini zu behalten, wenn man bei knappem Erfolg den Gegentreffer erlaubt.
-Wer angreift behält die Ini, wenn es gut genug war. (Momentidee, gibt zwar Probleme bei mehreren, da man Kämpfe aber immer in 1:x aufteilen kann, reicht es eine Überzahlregel zu finden. Vielleicht wäre es hier gar nciht schlecht, wenn Gegnertruppen auch nur als einzelne Regeleinheit auftreten? Das ist nur Sinnvoll, wenn kein PvP erwünscht ist.)
-Möglichkeit das Ende selbst zu beschreiben /monolog.
-Ini/Moment und Anzahl der Vorteile scheinen im Zentrum zu stehen und weniger die Techniken, mit denen Angegriffen wird. Rüstung scheint hier auch in der Verteidgung eine Rolle zu spielen, da nach dem vergeigten Rückenstich die Ini wechselte.

so, mal als erste Gedanken hierzu.
;)

Vangrand:
womit ich schon einen riesen Schritt weiter wäre, nämlich bei einem Initiativebasierendem System, stellt sich nur die Frage ob es auch Aktionsbasiert sein soll, bisher erschließt sich mir daraus die einfachste und logischste Umsetzung ich lese mich mal in ein paar Kampfsysteme anderer Systeme ein und schau mal was ich daraus destilieren kann.

Funktionalist:
Das Problem initiative basierter Spiele ist, dass sie sich schlechter skalieren lassen als TT-basierte, wie SW z.B. die mit einer rudimenteren Iniregelung daherkommen.

Was sind denn so Geschnetzelgrößen, die du dir vorstellst?
Sollen die Spieler an der Spitze großer Verbände stehen oder als einige von vielen gegen viele Kämpfen oder sollen sie als einzelne ganze horden aufwischen können?

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