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Dragon Age 2

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Yerho:

--- Zitat von: Ayas am 16.03.2011 | 18:31 ---Und bestätigt sich meine Vermutung, dass das Spiel eher einem Magier als Hauptchar auf dem Leib geschrieben ist?
--- Ende Zitat ---

Den Eindruck hatte ich bisher nicht, teilweise sogar im Gegenteil: Nur wenn man selbst keinen Magier spielt, hat man die Geschichte um die eigene Schwester Bethany, die als Apostate in einer Stadt mit überdurchschnittlich radikalen Templern landet. Viele Wendungen der Geschichte kommen nur in dieser Konstellation zustande; als Magier/in hat man hingegen das nervende, stets negative Brüderlein Carver an der Backe, dessen Rolle als Experte für zweihändige Waffen durch Fenris viel besser erfüllt wird.

Außerdem hat man mit Bethany, Merrill und Anders bereits eine exquisite Auswahl an Magiern, auf deren Fähigkeiten man als Nicht-Magier zurückgreifen kann.

Ich empfinde es nach einigen Proberunden als vorteilhaft, selbst als Rogue zu spielen, da man im ganzen Spiel keinen gescheiten Schurken findet, der einem die Truhen öffnet, Fallen entschärft und trotzdem im Kampf ordentlich mitholzt. Isabela steht zu Anfang noch nicht zur Verfügung und klinkt sich später für eine Weile aus und Varric ist de facto ein reiner Schütze und im Kampf kaum eine Hilfe, da er keine Nahkampfskills erlernen kann und als einzige Fernwaffe seine Armbrust benutzen kann.
Und da man als Rogue witzigerweise schon sehr früh mehr Schaden macht als jeder Kämpfer und dessen geringe Nehmerqualitäten am besten dadurch ausgleicht, dass man ihn selbst durch Kämpfe steuert, spricht einiges für diese Klassenwahl.

Smendrik:

--- Zitat von: Knuddeloffensive am 18.03.2011 | 15:44 ---Den Eindruck hatte ich bisher nicht, teilweise sogar im Gegenteil: Nur wenn man selbst keinen Magier spielt, hat man die Geschichte um die eigene Schwester Bethany, die als Apostate in einer Stadt mit überdurchschnittlich radikalen Templern landet. Viele Wendungen der Geschichte kommen nur in dieser Konstellation zustande; als Magier/in hat man hingegen das nervende, stets negative Brüderlein Carver an der Backe, dessen Rolle als Experte für zweihändige Waffen durch Fenris viel besser erfüllt wird.

Außerdem hat man mit Bethany, Merrill und Anders bereits eine exquisite Auswahl an Magiern, auf deren Fähigkeiten man als Nicht-Magier zurückgreifen kann.

Ich empfinde es nach einigen Proberunden als vorteilhaft, selbst als Rogue zu spielen, da man im ganzen Spiel keinen gescheiten Schurken findet, der einem die Truhen öffnet, Fallen entschärft und trotzdem im Kampf ordentlich mitholzt. Isabela steht zu Anfang noch nicht zur Verfügung und klinkt sich später für eine Weile aus und Varric ist de facto ein reiner Schütze und im Kampf kaum eine Hilfe, da er keine Nahkampfskills erlernen kann und als einzige Fernwaffe seine Armbrust benutzen kann.
Und da man als Rogue witzigerweise schon sehr früh mehr Schaden macht als jeder Kämpfer und dessen geringe Nehmerqualitäten am besten dadurch ausgleicht, dass man ihn selbst durch Kämpfe steuert, spricht einiges für diese Klassenwahl.

--- Ende Zitat ---

Das kann ich durchgehend so unterschreiben :)

Es ist in meinen Augen sogar so, dass mir zuviele Magier zur Auswahl stehen und du kaum Nahkämpfer in die Runde kriegst.

Ranor:
Wie schafft man es eigentlich 65 Stunden für das Durchspielen von DA 2 zu brauchen bzw. nach 40 Stunden erst in der Hälfte des zweiten Kapitels angelangt zu sein? Ich bin jetzt am Anfang des letzten Abschnitts und habe bisher um die 26 Stunden gebraucht. Dabei habe ich jede Quest mitgenommen und mir alle Dialoge angehört ohne sie wegzuklicken. Es ist mir unklar wie man solche Zeiten wie die o.g. kommen soll...

Smendrik:
in dem du das spiel laufen lässt während du kochst, duschen gehst etc..

Ayas:
@ Knuddeloffensive:

Carver ist in der Tat deutlich schwächer als Bethany und da ich die Demo schon gespielt hatte, war von Anfang an klar, dass ich ihn nicht mitnehmen werden und entsprechend Bethany den Vorzug gebe.

Aber Bethany (Klicke zum Anzeigen/Verstecken)stirbt, wenn man Anders in den Tiefen Wegen nicht dabei hat. Und alle anderen Magier mutieren im Laufe des Spiels zu Blutmagiern, die einem zwar versichern, das Blutmagie nur ein Weg ist mächtiger zu sein und sich zu wehren, am Ende aber entweder mich verraten, oder nur weitere Dämonen und Abscheulichkeiten auf die Welt loslassen. Selbst die die ich rette wenden sich irgendwann gegen mich, obwohl ich wirklich immer zu ihnen gehalten habe.
Ich bekomme zwar die ganze Zeit zu hören, dass die Templer schuld daran seien, aber zu spüren bekommt man das im Spiel direkt nicht, außer halt durch dauernd Amok laufende Magier.
Also lösche ich Blutmagier, Schatten, Dämonen und Abscheulichkeiten in solchen Massen aus, dass die Templer mir bereits 20 Orden hätten verleihen müssen.
Als dann (Klicke zum Anzeigen/Verstecken)der oberste Verzauberer sich auch noch in dieses Fleischgolemvieh verwandelt hat, welches natürlich wieder auf mich losgeht, fand ich die Idee der extremsten Templer, alle Magier zu Besänftigten zu machen sehr verlockend.

Ich will damit sagen, dass das Spiel wirklich aber auch gar nichts dafür getan hat, dass man sich als Nichtmagier auf Seiten der Magier schlägt. Es macht eigentlich nur Sinn auf dieser Seite zu landen, wenn man selber einer ist. Nachdem ich aber durch war, hatte ich trotz der verschiedenen möglichen Enden im Spiel, das Gefühl, das das Ergreifen der Partei für die Magier einfach am meisten bietet, so wie DA:O mMn am meisten geboten hatte, wenn man einen Human Noble gespielt hat.

zum Rogue:

Geben die Kisten wirklich so viel her und kann man dann immer noch einen Rogue bauen, der was im Kampf reißt?

Ansonsten empfand ich den den Rogue im Nahkampf als ziemliche Glaskanone. Man kann vor allem am Anfang mit dem viel Schaden austeilen, was u.a. daran liegt, das die Dolche des Rogue, nach Bögen, mit den höchsten Grundschaden im Spiel haben und teilweise deutlich mehr schaden machen, als ein Zweihandschwert der selben "Stufe". Aber der Rogue hält einfach kaum was aus.
Und je mehr Skills man in den Char buttern kann, desto mehr holt der Zweihandkrieger auf und macht fast genauso viel Schaden gegen Einzelne, kann dabei aber auch gegen Massen was tun und fällt nicht so schnell um.

Ich habe zwar bis zum Ende mit Isabella und Varric durchgespielt, aber so ab Stufe 13 bis 14 war Fenris deutlich stärker als Isabella, jedoch auch etwas langweiliger.

Aber Varric tust du mMn unrecht. Bianca ist vom Schaden her die beste Waffe, die mir im Spiel so begegnet ist. Der Schaden wächst mit, so dass da richtig was bei rum kommt und es kommen mit der Zeit 4 Sockel rein, welche sehr gut mit Schadensrunen gefüllt werden können (bei mir waren es 4 mal 20 Kälteschaden). Dazu hatte er bei mir so um die 55% Chance auf Krits und ca. 120% krit. Damage und angezeigte 120 Schaden. Dazu 50% schneller angreifen sowie 100% Angriff und 120% Schaden wenn er auf etwas schießt, dass nicht ihn angreift, was bei einem Schwert/Schild-Krieger in der Gruppe quasi immer der Fall war. Bei mir hat Varric schon mit seinen normalen Attacken gegen Ende so 250 bis 300 Schaden gemacht, ohne dass ich auf die Ausdauer achten musste. Die kleinen Gegner hat er mit einem normalen Schuss nieder gemäht, ohne dafür Ausdauer zu verbrauchen. Und dazu hat er noch ein paar nette Skills gegen Gegnermassen zu schädigen und zu kontrollieren. Und ich vermute mal, dass Varric in höheren Schwierigkeitsstufen, wo Friendly Fire aktiv ist, noch wertvoller sein könnte, als auf normal oder Easy wo man ohne Bedenken einfach alles mit Massenzaubern zuspämen kann. Er ist ein sicheres kleines Artilleriemaschienchen, dass im Gegensatz zu vielen anderen auch ohne viel Aufwand sehr gut funktioniert.

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