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Sucker Punch

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Crimson King:
Es war kein originales 70er-Stück dabei. Das waren durchgängig Electronica-Covers. Tomorrow never knows von den Beatles war eine weitere Vorlage.

Ich bin persönlich ein bisschen davon überrascht, dass dieser Film derart schlechte Kritiken einfährt. Ich fand ihn großartig, ein visueller und akkustischer Schmaus. Der Plot mag vorsichtig formuliert lückenhaft sein. Darauf lag aber auch nicht der Fokus. Der Film hat auch ohne Message einen soliden Anspruch und lässt jede Menge Raum für sinnvolle Interpretationen.

Jed Clayton:
Richtig, es sind Coverversionen. Wie meistens. Das liegt nicht zuletzt am Copyright an den Originalaufnahmen und welche Plattenfirmen, Musikagenturen usw. da ein Wörtchen mitzureden haben.

Was aus diesem Film bei mir hängen bleiben wird, sind wohl zwei Dinge:


* 1. Bunny-Mecha (!)
* 2. Die Darstellung von "Lobotomie" ... *klonk*

MSch:
Komme gerade aus dem Film.

Mann! Was war das für ein Dreck!

Es ist halt ein Unterscheid ob man einen Comic Panel für Panel abfilmt oder was Eigenes machen muß.

Das dümmliche, sinnentleerte Gelabere aus dem Off, die häßlichen Tussen in ihrer ekligen, schlecht sitzenden Kleidung, die schlimmen Frisuren, die unerträglichen Dialoge, die repetetiven, endlos langen und nicht sonderlich tollen Kampfszenen, überall hatte der Herr Chekhof seine Gewehre an die Wand gehägt und mit Flutlicht angestrahlt, der feige, schlecht durchdachte Trick mit der zweiten Ebene, weil ihm nix besseres eingefallen ist Frauen mit Strapsen zu zeigen, die Länge für so wenig Handlung, die ach so mutige Idee die Kampfbrummen nur nichtmenschliche oder entmenschlichte Gegner umnieten zu lassen, überhaupt Mädels für Kampfszenen zu nehmem, die anscheinen in ihrem Leben noch nie hundert Meter am Stück gesprintet sind, dagegen war Schwarzenegger in Conan eine Ballerina ... all das macht den Film zu einem miesen Machwerk. Hatte ich schon das unerträgliche Gelabere aus dem Off erwähnt?

Hier hat wohl wer seine eigene Lobotomie verarbeitet und die Dialoge aus Glückskeksen abgeschrieben.

Spart euer Geld und kauft euch die DVD für Einsfufzich, wenn sie in zwei Monaten in der Grabbelkiste im Supermarkt liegt.

Morgen schau ich mir Brazil an und weine.


Ciao,

Martin

Jed Clayton:
Martin nimmt kein Blatt vor den Mund, so viel steht fest. >;D

Manchmal muss man mit der effektheischenden Hollywood-Maschinerie schon hart ins Gericht gehen.

Ich bin übrigens auch der Meinung, dass ein richtig guter Film sich nicht selbst kommentieren muss. Ein guter Film braucht keine bedeutungsschwangere Stimme aus dem Off. Dafür fallen mir keine Gegenbeispiele ein.

Ranor:
Die bedeutungsschwangere Stimme aus dem Off war auch eher ein Lowlight von Sucker Punch. Ansonsten kann ich wie gesagt die harte Kritik an dem Film schon verstehen, wobei Sucker Punch in meinen Augen doch ein Stück weit weg von der üblichen "effektheischenden Hollywood-Maschinerie" ist.

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