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oWoD: Welche Probleme kann ich bei einer X-Overrunde erwarten (WtA, MtA, CtD)

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Holothuroid:
Das Problem mit "Ich leb in meiner eigenen Welt. Das ist OK, man kennt mich dort." haben wir ja schon besprochen. Bei Changelings ist das natürlich besonders krass.

Was ein Magier kann, ist enorme Interpretationssache. Je nachdem, was die Magierspieler sich rausnehmen, können sie alle anderen an die Wand spielen. Ich weiß ich kanns und erschlag mit nem Magier Werwölfe im offenen Kampf.

Nin:

--- Zitat von: Rabenmund am  1.03.2011 | 17:00 ---Wie stark kann ich mir das "Machtgefälle" zwischen Werwesen, Feen und Magi denn ungefähr vorstellen? Was gäbe es da im Zweifelsfall anzupassen?
--- Ende Zitat ---

... und ...


--- Zitat von: Opa Hoppenstedt am  1.03.2011 | 17:03 ---3. Mit Feen habe ich weniger Erfahrung, schätze ihre Fähigkeiten aber eher im Bereich der geistigen
    Manipulation/Illusion ein (Glamour).
--- Ende Zitat ---

Es gibt natürlich auch magische Zauber, die auf physische Effekte oder Vorhersehung abzielen.

Nähere Infos zu...


--- Zitat von: Nin am  8.02.2011 | 09:44 ---(...) könnte ich bei Bedarf mal ins Detail gehen, was ich für Erfahrungen mit einem Sidhe-Silver-Fang-Kinfolk in einem Rudel Werwölfe gesammelt habe. (...)
--- Ende Zitat ---

... wurden ja nicht gewünscht, daher ganz allgemein: In X-Over Runden sind Changelings dann stark, wenn sie mit Glamour um sich werfen können. Anhäufen von Glamour mittels Musing oder Ravaging Threshold, andere Verzaubern dank eines Enchantments entsprechend leichter zu beeinflussen.

Rabenmund:
Nin, ich bin nie böse über mehr Infos... hab nur gerade viel um die Ohren (Reha nach Schulteroperation, Wohnungssuche, lernen, Arbeitssuche, RPG-Basteleien). Wahrscheinlich hab ich es einfach nur überlesen.

Schreib es einfach in dem Rahmen, in dem du dich wohler fühlst, ob das ne PN ist oder hier im Thread... ich bin definitiv interessiert an jedem Erfahrungshappen den ich kriegen kann.

Genauso darf mir jeder sagen, wenn er die Idee(n) für bescheuert hält oder warum es bei ihnen damals schief ging...  fühlt euch einfach frei, dazu zu schreiben was ihr denkt - und dazu passt ;)

Nin:
Das hat jetzt etwas gedauert, bis ich hier jetzt ins Detail gehen kann. Was nicht daran liegt, dass ich beleidigt gewesen wäre, sondern, dass ich einfach zu viel zu tun hatte und außerdem erst mal nachschauen wollte, ob ich den Charakterbogen noch irgendwo liegen habe. Hab ich aber nicht. Es hätte mich eigentlich auch gewundert, denn es ist schon weit über zehn Jahre her, dass ich den gespielt hatte. Dann muss es halt so gehen...

Zu dem Zeitpunkt, als ich meinen Werewolf Charakter aus der WtA Runde raus nahm (aufgrund von Trächtigkeit - wenn ich mich recht erinnere) hatten wir die Runde schon ein paar Jahre gespielt. Demzufolge waren die Werwölfe schon reichlich aufgemotzt und mit Narben versehen. Deshalb gab es für den Changeling Charakter, den ich dann spielte, auch eine paar Freebies mehr, als es sonst üblich ist. Die Formale Einbindung in den Plot geschah zum einen über die Einbindung in die Septe, bei der sich das Pack zu dem Zeitpunkt aufhielt, zum anderen über den Charakter selber (Kinfolk Silver Fang mit Pure Breed). Damit war schon mal der soziale Status in der Gruppe etwas aufgewertet.
Um mit den Garou auch physisch mithalten zu können, hatte ich damals auf entsprechende Cantrips gesetzt (z.B. Quicksilver für Zusatzaktionen) - außerdem tat das gewählte Kith und House sein Übriges: Sidhe ap Scathach. Dann noch ein Dragon's Ire (CtD p.243) aktiviert und der Sidhe konnte auch physisch locker mit den pelzigen Kampfmaschinen mithalten.
Für die subtileren Aktionen habe ich gelegentlich eine kleine, magische Dose (Tabaksdose oder so was ... ich glaube sie hatte einen Spiegel) benutzt, um die Gegner mental zu kontrollieren.
Die Frage, wie ein Changeling, der sich nicht mehr in seiner Gesellschaft bewegt, an Glamour kommt ließ sich immer über den Ravaging Threshold: Create Anger (CtD p.215) lösen. Einfach mal einen der Werwölfe (auch gerne einen der MitspielerInnen) in eine Frency bringen ... so gab's nicht nur Glamour zum Abstauben, sondern auch viele schöne Rollenspielmomente.

Mein Fazit (als jemand, der X-Over nicht mag):
Mit der entsprechend guten Kenntnis der Regeln ist es (auch) in der oWoD machbar. Es verlangt viel Fine Tuning - gut aufeinander abgestimmte und verzahnte Charaktere. Je breiter die Charakterauswahl ist (ein Kithain in einem Garou Pack), desto weniger intensiv ist das Setting (facettenreiche Feengesellschaft).
Für mich eine interessante Erfahrung. Aber ich persönlich würde lieber entweder Werwolf oder Changeling spielen.

Yehodan ben Dracon:

--- Zitat von: Opa Hoppenstedt am  1.03.2011 | 17:03 ---Im Prinzip kann man auch alle zu Magi machen, damit kann man alles andere emulieren.
Der "Werwolf" nutzt dann Leben um sich in seine Werform zu verwandeln, die Fee nutzt Geistermagick oder Gedanken und der Magier kann sich mit Kräfte/Materie austoben.
--- Ende Zitat ---

Ich wiederhole das mal, da nach meiner Erfahrung immer von X-overs in der oWoD gewarnt wurde und wird.
Wenn es den Spielern nicht konkret um diese oder jene Sonderrgel geht, dann kann man doch die unterschiedlichen Wünsche (Gestaltwandel, Feenfreund, Magier) alles mit ein und denselben Regeln abdecken.

M:tA verkraftet und unterstützt das sogar! Durch Wahl des Paradigma (Art, die Welt zu sehen) und unterschiedliche Sphären/Foki kriegt man drei völlig unterschiedliche Magi hin, deren Fähigkeiten sich deutlich unterscheiden, aber vergleichbar bleiben.

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