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[Kino] Die rollenspielerfreundlichen Filme im Sommer 2011

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Jed Clayton:
Hmmm, da fällt mir nun gerade ein, dass ich bisher wohl noch überhaupt nichts mit Amanda Seyfried gesehen habe. Für ihre Karriere, ihre bisherigen Rollen und das ganze Problem des Type-Castings interessiere ich mich im Moment nicht sonderlich. Es ging mir wenn überhaupt erst mal um diesen einen Film als Ganzes.

Twilight mit einer blonden Barbie? Echt? Soll das schon alles sein? Ich hatte auch eine gruselige Märchenadaption gehofft, ungefähr so etwas wie in dieser einen Schneewittchen-Verfilmung für Erwachsene vor einigen Jahren. Kennt die jemand?

Viel mehr Sorgen bereitet mir nun, angesichts Sucker Punch, dass Zack Snyder der Regisseur des neuen Superman-Films sein wird. Was da wohl wieder auf uns zukommt ...

Lyonesse:
Na ja, ich finde Amanda Seyfried ist nicht so unbedingt der kumpelhafte Frauentyp, also Meg Ryan sehe ich da weniger. Sie osziliert so zwischen Vamp und Barbie hin und her, und was Rotkäppchen angeht, den Film sollen die ruhig weiter abwatschen, dann gehe ich da auf jeden Fall rein.
Twilightästhetik ist mir egal - schließlich habe ich alle drei dieser Machwerke auf DVD über mich ergehen lassen und überlebt -, aber wir reden hier über Werwölfe und das reicht mir eigentlich für einen Kinobesuch, und wenn der Film schlecht ist, dann Scheiss drauf wie Bud Spencer sagen würde.

Jed Clayton:
Meg Ryan und kumpelhaft? Na ja, vielleicht früher mal, in Harry und Sally, und das ist jetzt 25 Jahre her. ;)

Bei dem Namen Meg Ryan muss ich immer nur daran denken, wie sich diese Frau in den letzten Jahren durch lip jobs, nose jobs, liftings und Botox verunstaltet hat. Bei Preisverleihungen und Galas sah sie entsetzlich aus. Aber das ist wohl das Schicksal in diesem Business ...

Ich meinte übrigens diesen Film hier: Snow White: A Tale of Terror mit Sigourney Weaver als böser Hexe. Der war richtig stark!

korknadel:

--- Zitat von: Teylen am 20.04.2011 | 17:50 ---Ansonsten wurden in dem Artikel nur Filme erwaehnt, hierbei jedoch auch solche wo sie von der Rolle, die sie angeblich am besten kann, abwich.

--- Ende Zitat ---

Der Artikel ist voller Häme, schon der Titel. Wie Seyfried zitiert wird. Ihr wird lediglich attestiert, dass sie mit ihren Locken wuchert. Und schmachtet. Wenn da gesagt wird, dass sie was kann, dann mit Ironie, und es wird klargestellt, dass das eigentlich sowieso ABBA-/Twilight-Mumpitz ist, was sie kann. In jedem zweiten Satz wird irgendetwas zu ihrem Aussehen gesagt und damit betont, dass das das Einzoge ist, was sie abhebt. Das wird ja auch als ihre Leistung in Red Riding Hood genannt. Nicht, dass mich das zu Widerspruch reizen würde, ich fand nur die Art von Häme interessant. Wo ich immer denke: soll sie sich die Haare grau färben, wärt ihr dann zufrieden? Was kann die dafür, dass die so ne Mähne hat und den Augen nicht wehtut? Aber der Artikel ist schon mit einer ziemlichen intellektuellen Überheblichkeit formuliert.

Alles nicht so wichtig ....

Lyonesse:

--- Zitat von: Calisota am 20.04.2011 | 18:29 ---Meg Ryan und kumpelhaft? Na ja, vielleicht früher mal, in Harry und Sally, und das ist jetzt 25 Jahre her. ;)

Bei dem Namen Meg Ryan muss ich immer nur daran denken, wie sich diese Frau in den letzten Jahren durch lip jobs, nose jobs, liftings und Botox verunstaltet hat. Bei Preisverleihungen und Galas sah sie entsetzlich aus. Aber das ist wohl das Schicksal in diesem Business ...

Ich meinte übrigens diesen Film hier: Snow White: A Tale of Terror mit Sigourney Weaver als böser Hexe. Der war richtig stark!


--- Ende Zitat ---

Also Meg Ryan, deren Karriere man ja praktisch als beendet ansehen kann (Hollywood-System, älter werdende Frau, deren Rollenwechsel mißglückte, blabla...), war doch zu ihrer Glanzzeit, und an der messe ich sie, der Kumpeltyp schlechthin. Eine gutaussehende, ganz Nette, deren Attraktivität nicht agressiv rüberkam, im Gegensatz zu Angelina Jolie. Einer ihrer besten Filme, von Meg Ryan meine ich, ist dieser Militärfilm, wo sie den Sergeant spielt - Filmtitel vorübergehend entfallen, irgendwas mit Wahrheit oder so.

Und ja, 'Snow White' ist granatenstark - eine meiner liebsten Märchenverfilmungen und ein Streifen in dem die Männer ausnahmslos Idioten sind oder sich zumindest so aufführen.

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