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[Kino] Die rollenspielerfreundlichen Filme im Sommer 2011

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Bombshell:
Ich glaub ihr trifftet grad ab.

Jed Clayton:
Ha, ich wusste doch gleich, dass der kommende Film PRIEST irgendwas Asiatisches und Mangaähnliches an sich hat. Jetzt habe ich eben gelesen, dass das alles ursprünglich ein (süd)koreanischer Manhwa war, der eben kürzlich mit westlichen Schauspielern verfilmt wurde.

Den Manhwa von Min-Woo Hyung kenne ich nicht, noch nicht mal vom Hörensagen. Ich kenne aber ähnliche Serien.

Nach Manga und Manhwa mit Vampiren und Vampirjägern muss man ja bestimmt nicht lange suchen. Außerdem scheinen Manhwa-Autoren einerseits besonders junge Priester oder das Klischee der "bösen Priester" sehr zu schätzen.

Jiba:

--- Zitat von: Lyonesse am 20.04.2011 | 18:46 ---Aber als Vamp kam sie eben einfach nicht rüber, und damit hätte Amanda Seyfried wohl keine großen Probleme.

--- Ende Zitat ---

Also in "Chloe" entpuppt sich ja das unschuldige Studentchen nicht erst am Schluss als berechnendes Miststück mit harter Sexualität. Ich habe beim Überfliegen des Artikels den Eindruck gewonnen, dass hier einer Newcomerin im Biz keine echte Chance gegeben wird, während man über Damen wie Jessica Alba oder Megan Fox, die schon viel länger dabei sind und bei ihren Rollenprofilen auch nicht eben den Sinn für die "hohe Schule" bewiesen haben, kein Wort verliert - auch Angelina Jolie fängt meines Empfindens gerade jetzt erst so richtig an, sich neu zu erfinden. Wenn es in ein paar Jahren immer noch so aussieht mit der Seyfried, dann kann man gerne lästern. Und in Punkto Attraktivität: Amanda Seyfried hat Glubschaugen, so! ;)

@Kumpeltyp: Meg Ryan ist so ziemlich der Prototyp des Kumpeltyps, das hat ihren Charme ausgemacht (mir ist auch aufgefallen, dass sie in den meisten ihrer Filme ihr Haar kurz trägt - ob das was mit diesem Eindruck zu tun hat?). Zellweger würde ich auch als Kumpeltyp sehen, Kidman... eher nicht, dazu ist sie zu grazil, zu kalt, zu... nobel irgendwie. Ich finde Meryll Streep und Sandra Bullock können dieses Profil noch sehr gut erfüllen. Bei allen kommt es aber auch zunehmend auf die Rolle an: Im Serienbereich fielen mir einige ein, aber das ist stark mit den Figuren verknüpft und eher weniger mit den Schauspielern: Sarah Chalke bei "Scrubs", Michelle Williams bei "Dawson's Creek", Gwyneth Paltrow bei "Glee" und ganz klar Cobie Smulders bei "How I Met Your Mother" (wahrscheinlich das Epitom des Kumpeltyps) - und wahrscheinlich auch Catherine Heigel. Im Kino, habe ich den Eindruck, ist dieser Frauentypus zugunsten der Damsel in Distress in letzter Zeit aber wieder zunehmend unpopulärer geworden, das sehe ich schon.

Damit wir aber nicht weiter abschweifen schlage ich eine Ausgliederung dieses Themas in einen "Frauenfiguren und Schauspielerinnen-Blubberthread" vor. :)

Teylen:

--- Zitat von: Der Fisch mit der Sense am 26.04.2011 | 12:44 ---während man über Damen wie Jessica Alba oder Megan Fox, die schon viel länger dabei sind und bei ihren Rollenprofilen auch nicht eben den Sinn für die "hohe Schule" bewiesen haben, kein Wort verliert - auch Angelina Jolie fängt meines Empfindens gerade jetzt erst so richtig an, sich neu zu erfinden.
--- Ende Zitat ---
Die spielen aber auch alle drei nicht in Red Riding Hood mit und verlassen ihr Rollenprofil nicht ^^;

Ansonsten, hat sich nun mittlerweile jemand in Red Riding Hood getraut und kann berichten wie/ob/was es ist?
Ich tippe ja noch auf Werwolve goes Twilight ^^;

Jed Clayton:

--- Zitat von: Teylen am 26.04.2011 | 12:53 ---Die spielen aber auch alle drei nicht in Red Riding Hood mit und verlassen ihr Rollenprofil nicht ^^;

Ansonsten, hat sich nun mittlerweile jemand in Red Riding Hood getraut und kann berichten wie/ob/was es ist?
Ich tippe ja noch auf Werwolve goes Twilight ^^;

--- Ende Zitat ---

Wie man's nimmt. Ich war letzten Donnerstagabend in dem Film und fand ihn richtig schön. Ich kann mich wirklich nicht beklagen:
Stimmige kleine Welt in einem fiktionalen mittelalterlichen Europa (wo nahezu alle Dorfbewohner französisch klingende Namen haben), cooler fanatischer Hexenjäger gespielt von Gary "Dracula" Oldman (der in der Rolle wie Don Quixote aussieht), sich langsam steigernde Spannung, falsche Verdächtigungen, hübsche sinnliche Mädels (wartet mal bis zu dem abgefahrenen Dorftanz!) und ein Werwolf, der wirklich etwas wegrockt ... Er ist äußerst stark, nachtschwarz und mindestens so groß wie ein Pferd, wenn er in seiner Wolfsform auftaucht. Ein richtig cooler Rollenspiel-Werwolf eben. Hat mir echt gefallen, keine Frage.

Es gibt in Red Riding Hood übrigens keine Verwandlungsszenen und keine Zwischenform zwischen Mensch und Superwolf, also keinen zweibeinigen Wolf oder Menschen mit Zottelfell. Entweder ganz Wolf oder gar nicht. Dabei hat die interne Mythologie des Films klar hervorgehoben, dass der Werwolf allein durch seine Größe und seine schwarze Farbe deutlich von herkömmlichen Wölfen zu unterscheiden ist.

Morgen Abend ist dann Thor an der Reihe. Ich habe eine Karte für die Preview-Vorstellung am Mittwoch.

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