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Mass Effect 3

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The MOELANDER:
Lies sie nicht, wenn du noch Spass dran haben willst.

Das Spiel macht Spass. Sehr sogar... Ich bin nur... Dazu musst du die Spoiler lesen.

Cú Chulainn:

--- Zitat von: The MOELANDER am 11.03.2012 | 12:08 ---Achtung, dieser Spoiler enthält Infos über das Ende! Und eine Wuttirade
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Calciifer, schön, dass ich nicht der einzige bin. Ich mochte manche dieser Designentscheidungen ebenfalls nicht. Sie haben mich richtig angepisst teilweise.
Aber der dickste Brocken ist einfach das Ende. BioWare verspricht uns groß die 10+ Enden, in denen alle unsere Entscheidungen aus ME 1 und 2 berücksichtigt werden und was kriegen wir?
EIN ENDE MIT LEICHTEN VARIATIONEN. Das übelste ist, dass der größte Unterschied zwischen diesen drei Grundvarianten ist ein Palette-Swap des Energieaustoßes, der die Reaper besiegt. Und kein Epilog? Mass Effect war ein Spiel, das so Charaktergesteuert wurde, dass ich einen Epilog möchte! So würden auch die Enden unterschiedlich ausfallen!

Hinzu kommt, dass die Massenportale kaputt sind und somit die interstellaren Reisemöglichkeiten de facto aufhören zu existieren. Und dann noch die ganzen Spezies, die den Menschen auf der Erde zu Hilfe gekommen sind, die stecken jetzt im Sol-System fest. Und das bedeutet den Tod für die meisten von ihnen! Und trotzdem soll das ein gutes Ende sein?
Wenn man mir im (nicht existenten) Epilog gesagt hätte, dass die Völker - nun frei von den Zyklen der Reaper - mit den Überresten der zerstörten Reaper neue Massenportale bauen, wäre ich vollkommen zufrieden gewesen. Das wäre logisch gewesen und hätte das Mass Effect Universum in eine neue Ära gehoben, in der ich auch gerne zukünftige Teile gespielt hätte!
Ich hab kein großes Problem damit, dass Shepard stirbt! Krieg erfordern nunmal Opfer. Aber ich hätte einfach gerne die Option für ein Happy-End ala Band of Brothers gehabt! Mass Effect ging immer darum, dass meine Aktionen Konsequenzen haben. Ich habe die Rachni gerettet, die Kroganer von der Genophage befreit und die Geth mit den Quarianern ausgesöhnt! Und es war alles für nüscht? Ich hätte gerne eine Option, wo Shepard dem Catalyst den Mittelfinger zeigt und die gesamten War Assets die man gesammelt hat was zählen im Endkampf! Meine Güte die Geth könnten in die Reapermatrix einsteigen und deren Schilde ruinieren! Die Turianer haben die Thanix Kanone, die ein Schiff der Kollektoren in wenigen Schüssen zerisssen hat, und das war ein Reaper-Tech Schiff! Im Codex von ME2 steht, dass die Thanix jede Minute abgefeuert werden kann und anscheinend leicht zu bauen ist, warum wird das nicht gezeigt?
Das Ende von mass Effect schmeißt einen Großteil unserer Enstcheidungen über den Haufen! Und das meine ich ernst. Ich habe nix gegen dieses Enden, nein, dieses EINE ENDE MIT KLEINEN VARIANTEN an sich, aber das sind keine 10+ unterschiedlichen Enden und meine Entscheidungen aus ME 1und 2 sind Abfall. Es macht nicht einmal einen wirklichen Unterschied ob ich die Kollektorenbasis zerstört habe oder nicht!

Ich hab deswegen auch auf BioWare mit für einen "besseres Ende - Patch/Gratis DLC" gestimmt, nicht weil ich Ein Happy-Happy- Sunshine Ende will, sondern das einfordere was BioWare uns versprochen hat: Ein Ende in dem alle unsere Entscheidungen mit einbezogen werden. Ich hab nicht mal gesehen, was die Turianische Flotte ausgemacht hat!
Ich glaube nicht, dass es kommt, und somit ist mass Effect für mich eine große Enttäuschung in die ich viel zu viel Zeit gesteckt habe. Ich geh zurück zu Star Wars! Selbst Georgie hat nicht derartig schlecht geschriebene Enden in seinen Filmen gehabt, da gibt es wenigstens eine gewisse Berücksichtigung der (zwar hanebüchenen und dummen) Vorgeschichte!
Boah tat das gut!

--- Ende Zitat ---

100% approval

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Das Ende macht aus philosophischen Gesichtspunkten Sinn. Die Technologie der Massenportale ist ja eben genau sinnbildlich für die Erschaffung synthetischen Lebens, das das organische Leben auslöschen wird. Die Reaper wurden ja erschaffen, um diese endgültige Auslöschung in ein Gleichgewicht zu bringen.

Dadurch, dass die Technologie zerstört wird, fängt alles von vorne an. Es geht um Selbstbestimmungs vs. Fremdbestimmung, darum, dass den Menschen (und anderen Spezies) eine Chance eingeräumt wird, alles von vorne zu beginnen und es diesmal anders zu machen, darum, dass vielleicht doch nicht alles vorherbestimmt ist. Würde die Technologie so weitergehen, bräuchte es nicht lange, bis die nächste KI erschaffen wird, die das biologische Leben als unwert betrachtet, sich gegen seine Erschaffer auflehnt und versucht, die Kontrolle zu übernehmen.

Großer Zyklus: Biologische Lebensformen entwickeln sich weiter -> erschaffen intelligente Maschinen -> Maschinen lehnen sich gegen Erschaffer auf -> Kampf zwischen biologischen und technologischen Lebensformen bricht aus -> (Technologische Lebensformen im Vorteil aufgrund von Unsterblichkeit) -> (Biologische Lebensform wird möglicherweise endgültig ausgelöscht)

Kleiner Zyklus: Biologische Lebensformen entwickeln sich weiter -> erschaffen intelligente Maschinen -> Reaper ernten die hochentwickelten, biologischen Lebensformen ab, versklaven die neuen Maschinen -> unterentwickelte, biologische Lebensformen werden in ihrer Entfaltung nicht behindert

Um diesen größeren Zyklus zu umgehen, hat die KI der Citadel ja den kleinen Zyklus mit den Reaper entworfen. Es bleibt alles unter Kontrolle und die Existenz von biologischem Leben ist gesichert.

Das zweite "gute" Ende ist ja eine Synthesis aus beiden Lebensformen, was beide Zyklen durchbricht und etwas Neues schafft. Damit hätte ich mich ja noch zufrieden geben können (wenn man die idiotischen Sachen außer Acht lässt, die man dafür tun muss).

Für einen Film wäre das ein sehr gutes, philosophisches Ende geworden.

Für ein Spiel nicht, aus den Punkten, die du genannt hast. Die Entscheidungen spielen keine Rolle. Deus Ex Machina. Scheiße.

Das spiel ich lieber Super Mario, da weiß ich wenigstens, dass ich keine andere Entscheidung habe, als nach rechts zu laufen und zu springen - und das mir somit auch keine Entscheidungsfreiheit vorgegaukelt wird, die am Ende effektiv nicht existiert.

Ich hab alle drei Teile deinstalliert und werd' den Mist bald beim nächsten Flohmarkt verhökern.

The MOELANDER:

--- Zitat von: Calcifer am 11.03.2012 | 13:14 ---100% approval

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Das Ende macht aus philosophischen Gesichtspunkten Sinn. Die Technologie der Massenportale ist ja eben genau sinnbildlich für die Erschaffung synthetischen Lebens, das das organische Leben auslöschen wird. Die Reaper wurden ja erschaffen, um diese endgültige Auslöschung in ein Gleichgewicht zu bringen.

Dadurch, dass die Technologie zerstört wird, fängt alles von vorne an. Es geht um Selbstbestimmungs vs. Fremdbestimmung, darum, dass den Menschen (und anderen Spezies) eine Chance eingeräumt wird, alles von vorne zu beginnen und es diesmal anders zu machen, darum, dass vielleicht doch nicht alles vorherbestimmt ist. Würde die Technologie so weitergehen, bräuchte es nicht lange, bis die nächste KI erschaffen wird, die das biologische Leben als unwert betrachtet, sich gegen seine Erschaffer auflehnt und versucht, die Kontrolle zu übernehmen.

Großer Zyklus: Biologische Lebensformen entwickeln sich weiter -> erschaffen intelligente Maschinen -> Maschinen lehnen sich gegen Erschaffer auf -> Kampf zwischen biologischen und technologischen Lebensformen bricht aus -> (Technologische Lebensformen im Vorteil aufgrund von Unsterblichkeit) -> (Biologische Lebensform wird möglicherweise endgültig ausgelöscht)

Kleiner Zyklus: Biologische Lebensformen entwickeln sich weiter -> erschaffen intelligente Maschinen -> Reaper ernten die hochentwickelten, biologischen Lebensformen ab, versklaven die neuen Maschinen -> unterentwickelte, biologische Lebensformen werden in ihrer Entfaltung nicht behindert

Um diesen größeren Zyklus zu umgehen, hat die KI der Citadel ja den kleinen Zyklus mit den Reaper entworfen. Es bleibt alles unter Kontrolle und die Existenz von biologischem Leben ist gesichert.

Das zweite "gute" Ende ist ja eine Synthesis aus beiden Lebensformen, was beide Zyklen durchbricht und etwas Neues schafft. Damit hätte ich mich ja noch zufrieden geben können (wenn man die idiotischen Sachen außer Acht lässt, die man dafür tun muss).

Für einen Film wäre das ein sehr gutes, philosophisches Ende geworden.

Für ein Spiel nicht, aus den Punkten, die du genannt hast. Die Entscheidungen spielen keine Rolle. Deus Ex Machina. Scheiße.

Das spiel ich lieber Super Mario, da weiß ich wenigstens, dass ich keine andere Entscheidung habe, als nach rechts zu laufen und zu springen - und das mir somit auch keine Entscheidungsfreiheit vorgegaukelt wird, die am Ende effektiv nicht existiert.

Ich hab alle drei Teile deinstalliert und werd' den Mist bald beim nächsten Flohmarkt verhökern.

--- Ende Zitat ---
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Hast du eine Konsolenversion? Für die PC-Version kriegst du nämlich nix mehr, da die an Origin gebunden ist. Ich behalts, auch wenn es lutscht. Bleibt mir ja nix anderes übrig.

Cú Chulainn:

--- Zitat von: The MOELANDER am 11.03.2012 | 13:38 --- (Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Hast du eine Konsolenversion? Für die PC-Version kriegst du nämlich nix mehr, da die an Origin gebunden ist. Ich behalts, auch wenn es lutscht. Bleibt mir ja nix anderes übrig.
--- Ende Zitat ---

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Stimmt ja. Ne, dann landets halt aufm Müll.

The MOELANDER:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Ich würd zumindest noch ein paar Monate warten, aber dann kloppe ich es windelweich in einem Video und mach eine öffentliche Vernichtung meiner CD so wie der AVGN!

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