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DSA mit FATE?

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Nocturama:
Also ich hätte kein Problem damit, wenn man so Einschränkungen wie "Hexe kann ohne Bodenkontakt nicht zaubern" oder "Druide kann in Kontakt mit Eisen nicht zaubern" als Reizgrund nimmt. Natürlich nur, wenn der Charakter auch einen _echten Nachteil_ dadurch hat, dass er nicht zaubern kann. Kein FP, wenn die Hexe im zweiten Stock des Hauses schläft, einen FP für die ganze Szene, wenn sie auf dem Dach des Turms festsitzt und angegriffen wird. Kein FP, wenn der Druide ein Schwert in der Hand hält und angegriffen wird, einen FP, wenn seine Feinde ihn in Eisen gelegt haben.

In dem Fall würde ich die Nachteilssache recht streng handhaben, aber ansonsten sehe ich da kein riesiges Problem.

Auribiel:

--- Zitat von: Nocturama am  3.09.2012 | 21:41 ---Also ich hätte kein Problem damit, wenn man so Einschränkungen wie "Hexe kann ohne Bodenkontakt nicht zaubern" oder "Druide kann in Kontakt mit Eisen nicht zaubern" als Reizgrund nimmt. Natürlich nur, wenn der Charakter auch einen _echten Nachteil_ dadurch hat, dass er nicht zaubern kann. Kein FP, wenn die Hexe im zweiten Stock des Hauses schläft, einen FP für die ganze Szene, wenn sie auf dem Dach des Turms festsitzt und angegriffen wird. Kein FP, wenn der Druide ein Schwert in der Hand hält und angegriffen wird, einen FP, wenn seine Feinde ihn in Eisen gelegt haben.

In dem Fall würde ich die Nachteilssache recht streng handhaben, aber ansonsten sehe ich da kein riesiges Problem.

--- Ende Zitat ---


Das sowieso. Ich wollt nur verhindern, dass die Hexe erst z.B. freiwillig im zweiten Stock schläft und dann hinterher den FATEpunkt will wenn sie merkt, dass das ev. nicht so ne gute Idee war!

Yehodan ben Dracon:
Ich finde das Entschlacken prima und würde auch beim Compellen/Reizen einfach bei den Grundsätzen bleiben:

Ein Geweihter der frevelt oder ein Magier, der mit Eisen behängt ist, der kann gereizt werden über seinen "Magie"aspekt, weil da eben bestimmte
Beschränkungen enthalten sind, muss aber nicht. Auch korrupte Priester kriegen mal n Segen hin.

Reizen hat aus meiner Sicht am meisten Potential, wenn der Spieler auch mal überrascht werden kann. Seine Verfehlungen äußern sich immer wieder mal,
aber sie spielen nicht immerzu die erste Geige.
Wenn ein Magierspieler sich also ständig mit Eisen behängt und Fatepunkte haben will, bleibt immer noch die Frage, inwiefern das die Geschichte interessanter, reicher macht. Wenn alle am Tisch über den x-ten Versuch, Fatepunkte zu melken, bereits gähnen, dann würde ich auch kein Reizen zulassen.

Hat aber die Magie bislang ganz zuverlässig funktioniert und der Magier versucht sich, aus den Ketten des pösen Purschen mittels Magie zu befreien, dann muss ja fast zwangsläufig gereizt werden, weil das der Stoff ist, aus dem eben Geschichten gemacht sind.

Ebenso wenn der Krieger im Duell mit dem bösen König entwaffnet wird und das Reizen des Aspekts "Erfahren in allen Waffenarten" (nur nicht unbewaffnet) einfordert, in dem er beschreibt, wie das Schwert über die Bruchkante die Klippe heruntersegelt.

Wer käme denn auf die Idee, diesen Krieger nun nur noch ohne Waffen zu spielen, in der Hoffnung, daraus dauernd Fatepunkte zu melken? Und wer würde das als Fatepunktwürdig ansehen, wenn er damit immer nur luschige Strauchdiebe in die Flucht jagt? Reizen und Fatepunkteinsatz sind ja vor allem Fähnchen die man schwenkt, um eine bestimmte Art von Story zu fördern, nicht um damit möglichst viele Boni zusammenzustapeln.

Auribiel:

--- Zitat von: Yehodan ben Dracon am  3.09.2012 | 22:33 ---Ich finde das Entschlacken prima und würde auch beim Compellen/Reizen einfach bei den Grundsätzen bleiben:

Ein Geweihter der frevelt oder ein Magier, der mit Eisen behängt ist, der kann gereizt werden über seinen "Magie"aspekt, weil da eben bestimmte
Beschränkungen enthalten sind, muss aber nicht. Auch korrupte Priester kriegen mal n Segen hin.

--- Ende Zitat ---


Klar gelingt "auch mal" ein Segen beim korrupten Priester. Nur solange er korrupt ist (im Sinne von: gegen die Prinzipien der Gottheit verstoßen) kann er den Aspekt nicht mehr positiv ziehen. Wunder klappen also, nur nicht mehr so gut. ;)

Yehodan ben Dracon:
Gratulation Auribiel zum 3000!

Zum Thema: Finde ich zu kompliziert. Ein Ausnutzen verbieten ist auch unnötig. Zum Einen ist der Charakter ja nicht wirklich verstoßen, sondern weiter Geweihter (sonst würde man den ganzen Aspekt tauschen müssen) und kann auf seine Erfahrung und Ausbildung setzen. Und zum Anderen stört es nicht, solange das Reizen weiter jederzeit möglich ist, um die Kräfte nicht oder abgefälscht wirken zu lassen.

Der Geweihte könnte Flashbacks bekommen und eine Runde aus dem Konflikt ausscheiden, weil sie an ihre Verfehlungen erinnert wird. Es könnte Gesichte und Schmerzen für die Geweihte geben. Und alles das ist in Summe weiter interessant. Die Kräfte wirken, aber unzuverlässig und dafür verdient der Spieler die Fatepunkte als Ausgleich.

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