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[Pathfinder] Sind Kämpfer immer noch langweilig?
Samael:
--- Zitat von: Feuersänger am 7.07.2011 | 18:50 ---Dann gibt es da noch ein Problem mit dem Fighter, das jedenfalls in 3.5 sehr deutlich durchschlägt; ich weiß aber nicht ob das in PF durch neue Feats gelöst wurde:
in 3.5 sind die Feats in Ketten angeordnet, die so ganz grob um Level 8 rum ausgemaxt sind. Um Level 8 rum sind diese Feats auch einigermaßen nützlich und effektiv. Das Problem ist, dass danach nichts mehr kommt. Man kann dann freilich innerhalb weniger Stufen weitere Featketten ausbauen -- die aber auch alle auf das Powerniveau von ca. Level 8 ausgelegt sind. Irgendwann bist du Level 16 und kannst trotzdem nur Tricks auf Achtstuferniveau, nur mehr davon, mit dem Problem dass die dir auf dieser Stufe eben nicht mehr viel bringen.
Wie gesagt, keine Ahnung ob das in PF verbessert wurde, aber das war jedenfalls eines der Grundprobleme in 3.5, und der Grund warum so gut wie niemand deutlich mehr als 4 Stufen Fighter genommen hat.
--- Ende Zitat ---
Das ist in PF deutlich besser. Ist gibt featchains jenseits des 8 Levels (critical, shield, twf, uvm.) und auch die Weapon und Armor Training special abilities des Fighter motivieren ein "reiner" Fighter zu bleiben.
LöwenHerz:
Ja, der Kämpfer ist noch immer ein reinrassiger Kämpfer. War irgendwie nicht anders zu erwarten, oder? ~;D
Es ist schon so, dass seine Möglichkeiten arg eingeschränkt sind, außerhalb des Kampfes auf Regelebene etwas richtig gut zu bewirken. Es liegt also am SL, dem Kämpfercharakter sein(e) Spotlight(s) zu offerieren und am Spieler, sich selbst auf rollenspielerischer Ebene einzubringen.
Der alternative Kämpfer aus dem Kampagnenband, den Selganor ja schon zu recht empfiehlt, fällt ja mittlerweile leider weg. Im neuen Band gibts den nicht mehr.
Ein Kämpfer im Sinne eines Kriegers von DSA, mit sozialen Fertigkeiten, Rang und Stand, wäre sicherlich klasse... aber alle Alternativen gibt es doch schon.
Ich möchte einen Wildniskämpfer spielen: Barbar oder Waldläufer
Ich möchte einen leichtgerüsteten Haudrauf spielen: Barbar oder Mönch
Ich möchte einen Glaubenskrieger spielen: Kleriker oder Paladin (evtl auch Waldläufer)
Ich möchte... und so weiter... und so fort.
Ansonsten würden Paladine, Waldläufer, Mönche und Co ja zu besseren PrKs werden müssen und hätten im GRW nichts zu suchen.
Meine Meinung :)
kalgani:
--- Zitat von: Feuersänger am 7.07.2011 | 16:50 ---...aber der Fighter bekommt nach wie vor nur 2+Int Skillpunkte, sodass er dazu die Punkte einfach nicht übrig haben wird. Das liberalisierte Fertigkeitssystem kommt wieder in erster Linie Charakteren mit hoher Int zugute, lies: Magiern.
--- Ende Zitat ---
das ist auch wirklich stuss, alle klassen die nicht INT als Hauptattribut haben hätte man min. 4+Boni Skillpoints geben sollen!
(ist bei mir inzwischen eine umgesetzte Hausregel)
Greifenklaue:
--- Zitat von: ElfenLied am 7.07.2011 | 16:14 --- Gegen körperlose Gegner braucht er besondere Waffen.
--- Ende Zitat ---
Wie ich gestern gelernt habe, verhindert die Eigenschaft nur kritischen wie auch Präzissionsschaden. Lässt sich aber ganz normal treffen.
Desweiteren wollte ich noch an den Fighter erinnern aus dem Golarion-Kampagnenband. Der tauscht ja seinen Bonus-Feat gegen 4 statt 2-Skills (mit Mensch-Bonus, bevorzugte-Klasse-Bonus und IN-Bonus kann da echt <was rauskommen). Ist auf englisch zwar 3.5, wurde aber im deutschen Band pathfinderisiert. Ist thematisch eher ein adeliger oder akademischer Krieger.
ElfenLied:
--- Zitat von: IM Possible am 8.07.2011 | 13:36 --- Wie ich gestern gelernt habe, verhindert die Eigenschaft nur kritischen wie auch Präzissionsschaden. Lässt sich aber ganz normal treffen.
--- Ende Zitat ---
Nein, sie verhindert mundanen Schaden komplett, und reduziert den Schaden von magischen Quellen auf die Hälfte.
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