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Kritik und Anregungen für THORG gesucht
ThorgRollenspiel:
--- Zitat von: Schwerttänzer am 15.07.2011 | 13:34 ---Es gibt also keinen Grund, weil das alles bietet mir da draussen X andere RPGs und noch mehr und gut organisiert ohne das DSA Klischees und D&D etc Kopien aus den ersten 30 oder so Seiten tropfen.
Wenn der SC frei sein soll, WARUM 'Klassen?
Klassen sind nicht die Klassen in anderen RPGs. Sie bilden die einfache Unterscheidung in : Kampf, Magie und Andere (und das auch nur bei der Erschaffung).
Wenn ihr das RW nie benutzt ausser zur Charaktererstellung(warum eigentlich?) warum hat das SHB 352 Seiten?
Weil wir die Regeln sehr gut kennen und bestimmte Dinge (Zauber, spez. Fähigkeiten, etc.) eine genauere Beschreibung benötigen.
btw Rollenspiel ist ein Spiel kein Theater, keine Kunstform.
Ein guter Erzähler macht noch keinen Rollenspieler und nebenbei Literatur, Film etc sind ein völlig anderes Medium.
und ist ausserdem sehr widersprüchlich
Sieh dir Kapitel 2 S 339 an.
Fantasy RPG vs Wann braucht man Regeln - Situation kann nicht nachgestellt werden
Übrigens es gibt belegte Berichte über solche Leute , die von einem Messerstich etc nicht nachhaltig beeindruckt wurden und HP Lose Systeme.
Kapitel IV je über DSA 3 rausgekommen?
--- Ende Zitat ---
OK. Du hast es nie gespielt, das Regelbuch nicht ganz gelesen, du kennst den Hintergrund nicht. Das Qualifiziert dich natürlich zu der Aussage es gibt keinen Grund. Um etwas gut oder schlecht zu finden, bzw. abzulehnen sollte man sich evtl. ausführlicher Informieren.
Ich möchte dich weder zwingen noch überreden es zu spielen, mach was du möchtest.
Ja ich bin über DSA 3 rausgekommen. Ich kenne auch die aktuellen DSA und D&D Regeln (an den Diskussionen über 4 und 3.5 möchte ich mich aber nicht beteiligen). Ich spiele seit Beginn der 80' , kenne D&D 1st, AD&D, Traveller, GURPS, Midgard, etc. usw.
ThorgRollenspiel:
--- Zitat von: Schwerttänzer am 15.07.2011 | 13:43 ---Ja und? Gibbet es seit über 20 Jahren.
Wie ist es mit Schilden und gibbet es einen PB?
Wie meinen? AT/PA Würfelarmorgien???
scheint gerade im Trend zu liegenGibbt es seit über 30 Jahren.
Keine Götter?
und nebenbei wo wird die Regelmaschine erklärt
--- Ende Zitat ---
Ich weiss nicht was eine "Würfelarmorgien" ist.
Ich glaube dieses Forum ist kaum geeignet jede Regel genau zu erklären. Wenn dich die Kampfregeln interessieren lies bitte nach. Falls dann eine Frage zu einem Detail oder evtl. Unklarheiten auftauchen bin ich gerne bereit ausführlich zu antworten.
sir_paul:
Bezüglich der Regelmechanik möchte ich aber mal nachharken. In welchem Kapitel befindet sich die Grundlegende Regelmechanik, wie führe ich normale Erfolgsproben durch (Kampf interessiert mich noch gar nicht)?
Dies ist meist das erste was mich Interessiert, leider finde ich das nicht im Inhaltsverzeichnis und beim schnellen durchblättern bin ich auch nicht fündig geworden.
Holothuroid:
Darauf, dass du auch gleich das pdf hier in diesem Thema hättest verlinken können und die HP übermäßig unübersichtlich ist, wurde ja schon gesprochen.
Das man nicht aus dem pdf kopieren kann, ist in der Tat bescheiden, denn so kann ich hier nichts reinkopieren, um es zu kommentieren.
Zum Untertitel: "Die Kunst des Rollenspiels" - Streich das. Klingt großkotzig, ist sicherlich nicht stichhaltig und überflüssig ist es allemal.
Das der Hintergrund dieses Papier hat, ist völlig unnötig. Biete bitte eine Version schwarz auf weiß an, so dass man sie auch ohne schnelle Verbindung in endlicher Zeit herunterladen kann.
Ich werde gesiezt und soll dieses Buch mit den Augen eines Kindes lesen. Irgendwie passt das nicht zusammen. Überhaupt will ich nicht mit den Augen eines Kindes lesen, aber das ist ja egal. Und da du mich in diesem Forumsthema duzt, darfst du mich auch in deinem Buch duzen.
Fantasie-Rollenspiel schreibt man mit Bindestrich. Google bitte nach Deppenleerzeichen.
"Bedauerlicherweise hat das Optmieren von Charakteren ..." - Es interessiert niemanden, was du bedauerst. Schreibe ein Spiel und schreibe es gut. Wenn du irgendwas bedauern willst, geh bloggen.
"Falls Sie lieber ihre Fantasie benutzen, schreiben sie Ihr eigenes Spiel." - Würde ich dieser Idee Folge leiste, würde ich an genau dieser Stelle aufhören zu lesen.
Du scheinst eine sehr dysfunktionale Spielrunde zu haben, wenn dir die Regelkenntnis deiner Mitspieler solche Probleme beschert.
Furchtbar viele Rabarbara-Namen in den Einführung. Streich das. Kürze den Text.
"Die Rasse hat keine Auswirkunge auf..." - Steich das. Wenn es keine Auswirkungen hat, schreib es nicht hin. Wenn du dich über andere Spiele beschweren willst, geh wie gesagt bloggen.
"Die Auswirkungen der Modifikation ergibt 0." - Entweder der Leser siehts selbst oder muss das nicht wissen. Geh bloggen.
Wenn ich ein so unbedarfter Leser wäre, wie die Einleitung mir vorgaukelt, würde ich mit Abkürzungen wie AUS oder IN nichts anfangen können. Es sind auch sehr viele solche Abkürzungen. Ich würde das deutlich reduzieren oder in mehrere Päckchen bündeln, wegen Magic Number 7.
Wenn ich so unbedarft wäre, könnte ich auch mit den Angaben beim Dragoner - was der kann - nichts anfangen.
Die anderne Rassen habe ich jetzt überschlagen.
"Selbstverständlich sind alle Rassen genetisch kompatibel." - Nun, das wusste ich auch mit langer Rollenspielerfahrung nicht. So selbstverständlich kann das wohl nicht sein.
Wow, jetzt erfahr ich, dass ich Bleistifte brauche. DAs ist gut. HÄtte aber an den Anfang gehört.
Und die Abfolge der Charaktererschaffung sollte auch davor.
THORG-Regelsystem schreibt man so. Deppenleerzeichen.
Wenn ich unbedarft wäre, wüsste ich nicht, was ein W12 ist.
"Optional können Werdegangspunkte auch ausgewürfelt werden. DAs ist aber nicht zu empfehlen." - Warum stehen in dem Buch Regeln, die nicht zu empfehlen sind?
Wenn bei den Laufbahnen spezielle Fähigkeiten angegeben sind, gehört dahinter die Seitenzahl, wo man die nachlesen kann.
Schreib bitte die Abkürzungen aus, die du verwendest. Alle.
Dafür, dass das Spiel so fantasievoll sein möchte, hat es aber verdammt viele Regeln. Ziel verfehlt.
Hab die Regeln jetzt überblättert. Sind zu viele, um sich in das Spiel einzulesen. Eine deutlich reduziete Version für Einsteiger müsste her. Der hypothetische Einsteiger, der ich laut Einleitung sein soll, hat vielleicht Aufmerksamkeit für 30 Seiten. Nicht für 300.
Am Ende scheint noch zu kommen, wie man das Spiel spielt. Mal sehen.
"Wir benutzen unsere Regeln nur zur Charaktererschaffung und zum Zaubern." - Warum hab ich dann seitenweise Kampfregeln überschlagen? Warum sollte ich hier Kampfregeln kommentieren, wenn ich sie doch nicht nutzen soll?
"Der Rollenspieler soll ein Schauspieler werden." - Da werden bestimmt einige Leute vehement widersprechen.
"In unserer Gruppe haben wir die Welt wieder auf die Füße gestellt..." - Schön. Wir auch. Sag doch gleich, wie man dein Spiel richtig spielt. Erzähl keine Anekdoten und wenn du dich über Kaufabenteuer beschweren willst, du weißt schon, bloggen.
Möchtest du, dass der Spielleiter rotiert und XP kriegt? Wenn ja, mach das zu einer Regel. Ich werde sie verwenden oder ignorieren, wie sie mir passt. Deine Anekdoten kannst du bloggen.
"Ich kann die Spieler immer töten, wenn ich will." - Das sagt Hobbes auch. Du hast aber wohl was Anderes gemeint.
Ansonsten scheint mir Spielgleichgewicht meist für die Balance unter den SCs unter den SCs benutzt zu werden. Aber es gibt ja auch Rollenspiele, wo der SL beschränkte Ressourcen hat. Spiel mal welche davon. Ist zumindest eine interessante Erfahrung.
Bei dir sollen also die Spieler Informationen suchen. Wie sorgt das Regelwerk, dass ich eben überschlagen habe, dafür?
Wer deiner Meinung nach PC-Spiele spielen sollte, gehört wohin? - Richtig, in deinen Blog.
"Welche Regeln brauche ich dann?" - Woher willst du wissen, welche Regeln ich brauche? Du gebrauchst doch angeblich nicht mal deine eigenen!
UN-Resolution schreibt man auch mit Bindestrich.
Case-to-case-Entscheidung schreibt man mit ganz vielen Bindestrichen. Warum ich das lesen muss, weiß ich nicht. Schreib doch bitte einfach hin, was die Nutzer deines Rollenspiels tun sollen.
Fazit: Du beschreibst auf der einen Seite ein Spielideal. Auf der anderen Seite sehe ich nicht, wie die gelieferte Regeln zu diesem Ideal passen. Du solltest ein paar weitere Spiele lesen und spielen. Ich glaube, du könntest mit Indie-Spielen viel Spaß haben. Die setzen nämlich, die Philosophie, die du andeutest, häufig ziemlich direkt in Regeln um. Und diese Regeln können denn auch benutzt werden.
Herr der Nacht:
Puh, Kritik.
Also meine erster Eindruck war: Aha, ein DSA/D&D-Hybrid der die Nachteile aus beiden Systemen kombiniert.
Die danach folgenden Eindrücke:
Regelwerk:
* Klingt wie hastig aus anderen Regelwerken herauskopiert und ganz grob umformuliert. Teilweise sogar noch englische Teile wie Charge. Oder aber so seltsame Blüten wie "Das Schaf mitnehmen" als Sonderfähigkeit. auch die Erklärung macht mich als Leser nicht schlauer
* Überhaupt scheint das Regelwerk ziemlich überladen zu sein. Warum soll ich so ein Regelschwergewicht spielen , wo es doch offizielle Systeme gibt, die sowas professioneller bieten?
* Der Text: Was ist Rollenspiel schafft es wie so viele andere auch nicht, anständig die Aufgabenverteilung des Spielleiters herüberzubringen. Schon wieder wird vom Erzähler und Regisseur gesprochen. Klingt wie vieles andere zusammenkopiert von anderen Rollenspielen die an dieser Aufgabe schon gescheitert sind.
* EDO-Klassen, Halbelfen, Dunkelelfen, Halbzwerge, Katzenwesen für die Furries ;)...nicht sehr spannend, aber es kommt ja drauf an, was das Setting draus macht.
SETTING!
* Wo ist den das Setting, was mich dazu bewegen könnte, dieses Rollenspiel spielen zu wollen. Ich habe Rassen, Klassen, sonstwas. Aber kein Setting. Da der Spielleiterband nicht herunterzuladen ist, erhalte ich keinerlei Beweggründe, dieses System meiner Gruppe schmackhaft machen zu wollen. Das können andere Indy-System viel besser, schau dir doch mal das Weltenbuch an
Layout:
* nette Bilder die jedoch überhaupt nicht zusammenpassen und wohl das Urheberrecht von 30-40 Concept-Artists und anderen Künstlern bei Deviant-Art ignorieren.
* Nicht sehr schön zum lesen. Und mit dem Papierhintergrund vor allem auch nicht schön zu drucken. Bei sowas würde ich IMMER eine tintenschonende Variante zur Verfügung stellen.
* Nehmt doch den Thorg-Schriftzug aus der Mitte der Seite. Wozu soll er dienen? Mal abgesehen davon, dass er ganz oft in die anderen Texte hineinragt, könnte man ihn auch komplett weglassen.
* Warum eine Kopierschutz im PDF? Ihr habt euer Werk aus diversesten anderen Rollenspielen zusammengeschustert, aber Angst davor, jemand könnte die Texte herauskopieren?! ::)
* Das Layout sollte grundsätzlich noch mal überarbeitet werden. Schaut euch doch noch mal andere Rollenspiele oder Bücher an und vergleicht, wo der Unterschied liegt.
Insgesamt präsentiert ihr euer System nicht gerade schmackhaft. Weder auf der Website noch in den unglaublich schlecht zu findenden PDFs (wie wäre es mit dem Button-Namen "Download" anstatt "Support"?) erfahre ich wirklich etwas über das Setting. Und warum euer Rollenspiel den hochtrabenden Untertitel "Die Kunst des Rollenspiels" trägt, verstehe ich auch nach Überblicken der Website& des Regelwerks nicht.
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