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[oWoD] Werewolf: Ein paar Fragen
Nin:
Die Diskussion erinnert mich an lang vergessene Zeiten. Herrlich. :)
Ach ... wie wäre es mit "Ausspielen" in einem separatem Beitrag?
Bei vorgegebenen Punkte zur Charaktererschaffung baut sich jede/r einen Kampf-Charakter nach dem System seiner/ihrer Wahl.
Mal schau'n, wer übrig bleibt.
Dai:
--- Zitat von: Teylen am 27.07.2011 | 15:16 ---Das gepushte Blut bei Vampire haelt eine Szene lang. Das heisst z.B. den gesamten Kampf ueber.
IIRC kommt man gegen Dominate nach GRW nicht mit der Ausgabe von WP Punkten raus. Ansonsten waere wohl Presence besser.
(Beherrschung widerspricht doch dem Prinzi 1 vs. 1 nicht)
--- Ende Zitat ---
Ja das Pushen hält eine Szene... wenn es nicht über das Attributsmaximum für Generationen geht.
Und da ein Werwolf wohl eher selten gegen einen der Clansgründer Kämpfen wird wird das 10 nur eine Runde halten. Gegen die Clansgründer hätte er noch ganz andere sorgen.
(Obwohl ich mich frage wie lange ein Rudel Garou gegen Gangrel durchhalten würde wenn sie Protean 10 -Body of Sun einsetzt...)
Oberkampf:
Ist doch nix Neues, dass bei oWoD manchmal Fluff (Vampire sind mächtige Einzelgänger) und Regeln (Vampire sind unter den übernatürlichen Wesen individuell gesehen ziemliche Luschen) nicht wirklich passen.
Was den Konflikt Werwolf vs. Vampir angeht: Mal abgesehen davon, dass der Vampir mit niederer Humanity wahrscheinlich ein ganz klar wyrmkonformes Unleben führt und dass im Pentex-Vorstand Sabbatvampire sitzen (Malkavian antitribu, soweit ich mich erinnern kann), brauchen Vampire und Werwölfe eine ganz andere Umwelt. Vampire fördern im Rahmen ihrer Möglichkeiten die Ausbreitung von Städten, Werwölfe wünschen ein möglichst gering besiedeltes Terretorium. Schon allein deshalb liegen die im Clinch, und langfristig haben Vampire da die besseren Karten, weil sie eben näher an den Entscheidungsstellen der Menschen sitzen. wenn Vampire wollen, dass im nicht erschlossenen Umland ihrer Stadt Baugenehmigungen für neue Häuser erteilt werden, dann setzen sie das durch - und dagegen können die paar Glasswalker, die in den Städten leben, kaum etwas ausrichten.
Dai:
--- Zitat von: Nin am 27.07.2011 | 15:19 ---Die Diskussion erinnert mich an lang vergessene Zeiten. Herrlich. :)
Ach ... wie wäre es mit "Ausspielen" in einem separatem Beitrag?
Bei vorgegebenen Punkte zur Charaktererschaffung baut sich jede/r einen Kampf-Charakter nach dem System seiner/ihrer Wahl.
Mal schau'n, wer übrig bleibt.
--- Ende Zitat ---
Wenn wir nur das Grundregelwerk zur Hand nehmen sind die Werwölfe eindeutig im Vorteil, Kampf ist nun mal ihre Domäne.
Im Prinzip würde ich als Vampir nie gegen einen Garou kämpfen wollen, gegen ein Rudel ist purer Selbstmord. Die besten Chancen gegen einen Werwolf hat man in dem man ihm gar nicht erst begegnet und ihm einfach den Caern unterm Hintern 'Weg-pfändet'.
Scimi:
--- Zitat von: dedan am 27.07.2011 | 15:04 ---Ich sehe nicht warum Vampire nicht stillhalten sollten wenn sie sich einer gut organisierten und überlegen agierenden Macht ausgesetzt fühlen.
--- Ende Zitat ---
Das sehe ich noch nicht so richtig. Ich kann mir vorstellen, dass Werwölfe anfangen, die Straßen zu patroullieren und ein paar Neonates zu erwischen. Ich kann mir vorstellen, dass eine gut geplante Kommandoaktion einen Prinzen das Unleben kostet.
Aber Berlin hat eine Vampirbevölkerung von weit über hundert und viele davon haben sich tief in die Welt der Sterblichen eingegraben. Sie haben große Kontrolle über Politik, Wirtschaft, organisiertes Verbrechen, Polizei, Medien und andere Machtbereiche. Sie neigen dazu, Orte zu kontrollieren, wo sich viele Menschen sammeln: Schulen, Nachtclubs, Krankenhäuser, Suppenküchen und Hotels. Und sie hatten seit dem Krieg (oder sogar noch länger) Zeit, ihren Griff zu festigen.
Während die Vampire alle Register ziehen können, um die Werwölfe aufs Titelblatt aller Zeitungen zu bekommen, sie von der Polizei suchen zu lassen oder in der Stadt eine Panik vor frei herumlaufenden Wölfen "die aus einem Zoo ausgebrochen sind" auszulösen, während sie hinterrücks Verstärkung einfliegen und herausfinden, wer Freunde und Familie der Werwölfe sind, kämpfen die Werwölfe auf fremdem Territorium, ohne Verbündete und wissen wahrscheinlich nicht einmal genau, wer die Vampire sind und wo sie sitzen.
Es ist ja nicht so, dass die Werwölfe an sich besser und stärker als die Vampire währen und sich nur dazu entscheiden müssten, gegen sie anzutreten. Es muss ihnen klar sein, dass sie damit im besten Fall kurzzeitig unter großen Verlusten ein wenig Spielraum gewinnen, schlimmstenfalls einen globalen Krieg an einer Front anzetteln, die es zuvor gar nicht gegeben hat.
Ich verstehe nicht, was sie sich davon versprechen und was die zehn, zwanzig Packs, die für so eine Aktion nötig währen, dazu bewegen soll, eine solche Selbstmordmission durchzuführen.
--- Zitat von: dedan am 27.07.2011 | 15:04 ---Das mit den Attributen hilft nüscht da der Vampir nicht den Schaden soaken kann, bzw. einfach nicht genug. ;O)
--- Ende Zitat ---
Das mit den Attributen hilft, um auszuweichen und selbst zu treffen. Wenn ich nicht getroffen werde, gibt es auch keinen Schaden, Aggravated oder sonstwie.
--- Zitat von: Nin am 27.07.2011 | 15:19 ---Die Diskussion erinnert mich an lang vergessene Zeiten. Herrlich. :)
--- Ende Zitat ---
Ich habe auch meine Freude dran, diese neumodische nWoD mit ihren ganzen kompatiblen Regeln und diesem Balancing-Schmu kann einfach nicht diese guten alten Diskussionen unter Einbeziehung aller obskuren Quellen erzeugen. In den vergangenen Stunden hatte ich Bücher in der Hand, die seit Jahren unberührt im Schrank standen. ;D
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