Pen & Paper - Spielsysteme > World of Darkness
[VtM] Euer Spielverständnis?
Eulenspiegel:
--- Zitat von: Pokotori am 31.01.2012 | 14:55 ---das sind viele hätte und wenns - und meiner meinung nach viel zu viel Spekulation.
--- Ende Zitat ---
Lese dir nochmal Teylens Absatz in Ruhe durch. Die ganzen "hätten" und "wenns" beziehen sich auf deine Annahme:
- "Hätte Pokotori Recht, dann..."
- "Wenn Pokotori Recht hätte, dann..."
Die ganzen Hätte und Wenn illustrieren also nur, dass deine Meinung auf Spekulationen aufbaut.
--- Zitat ---findest du "ich schicke meinen charakter auf suicide mission und handle damit gegen die Gruppe (intime wie outtime)" einen klaren Schlussstrich?
--- Ende Zitat ---
Inwiefern handelt er gegen die Gruppe, wenn er seinen eigenen Charakter auf Selbstmordmission schickt?
Hätte er die anderen Spieler mit ins Verderben gerissen: Ja, das wäre eine Aktion gegendie Gruppe. Aber so?
--- Zitat ---mal abgesehen davon, spricht es - rein hypothetisch zur charakterisierung des Spielers und seiner Probleme in der Runde - Bände, dass er sich kurz nach der Kamikaze-Aktion gleich ne seltene Blutlinie zum Spielen raussucht. Du machst daraus natürlich gleich wieder einen vorwurf an die Gruppe ("ihr hättet dann doch schon sagen können, dass das konzept so nicht passt!").
--- Ende Zitat ---
Was für Bände spricht das denn? Was interpretierst du alles in diese selten Blutlinie hinein?
Teylen:
Die einfache Tatsache das er mehr Action wollte war kommuniziert beziehungsweise allen bewusst.
Zumindest nachdem wie ich die Schilderung verstanden habe. Die Feststellung seinerseits das ihm Action fehlt respektive das er mehr Action will haette als solche nur das allen offensichtliche zum Ausdruck gebracht.
Insofern waere dort kein Informationsgewinn da gewesen oder ein richtiger Ansatzpunkt.
Zumal ich Tanjas letzten Beitrag so verstand als haette man sich bereits zu Spielstilen ausgetaucht.
Hinsichtlich des Eingreifen in die Handlung stellt sich die Frage mit welcher Vehemenz es stattfindet beziehungsweise ob es konstruktiv ist. In Bezug auf den Aspekt der Konstruktivitaet wage ich zu bezweifeln das man einen Weg gefunden haette einen Kompromis zu finden. Ohne den es m.E. zu der beschriebenen Eskalation gekommen waere.
In Bezug auf die Vehemenz sollte man, meiner Meinung nach, Spielern zugestehen das sie ihre Charaktere Selbstmord begehen lassen. Greift man dort ein, schadet es nicht nur der Selbstbestimmung, sondern auch der Atmossphaere.
Wenn in der umgekehrten Situation ein Spieler in einer Kampf & Splatter orientierten Gruppe beschliesst das sein Charakter in die Sonne geht, in das Feuer springt oder sich vor ein Werwolf Rudel wirft, wuerde man ihm das doch ebenso zugestehen und nicht darueber debattieren sowie ihm abraten.
Die Handlung geht meines Erachtens weder zwangslaeufig InTime gegen die Gruppe und meines Erachtens ganz sicher nicht OutTime.
OutTime handelt er nicht gegen die Gruppe sondern vermeidet gerade das der Konflikt verstaerkt wird.
Schliesslich wird er OutTime niemanden einen Gefallen tun wenn er den Charakter in fuer ihn unangenehmen Bedingungen weiter spielt.
InTime stellt sich die Frage wie weit der Charakter an die Gruppe gebunden beziehungweise integriert war. Nach der bisherigen Beschreibung der Spielweise liegt es nahe das die Charaktere bis dahin nicht allzusehr gesocialised haben oder persoenliche Bande aufgebaut.
Hinsichtlich der Blutlinie wissen wir nicht welche es war, noch wie exotisch. Zumal es der Beschreibung von Tanja nach nicht so wirkt als waere das Spielen von Blutlinien untersagt oder schlecht angesehen. Schliesslich ist das Problem nicht das er eine spielte, sondern das die Erwartungen an die Umsetzungen andere sind.
Die Bedingungen unter dem die Blutlinie spielbar ist waeren, meiner Meinung nach, besser offen bei der Charaktererschaffung bzw. -Absegnung angesprochen worden. So wirkt es ein wenig nach einem offenem Messer.
Das hat meiner Meinung nach nichts mit einem Spielstil zu schaffen, sondern mit der normalen Kommunikation im Zuge der Charakter Gestaltung.
Pokotori:
Edit:
ich habs mir anders überlegt. Fast wäre ich drauf reingefallen, aber nein: ich werde mich weder mit Eulenspiegel, noch mit Teylen auf eine dieser Endlos-Wortklauberei-Diskussionen einlassen. Danke, aber nein danke.. macht den scheiß mit jemand anderem :)
Oberkampf:
Ich habe gerade nochmal TanjaT' s opening post gelesen und bin dann mal wieder über die Frage gestolpert, wieso Spieler, die ausdrücklich sagen, dass sie in anderen Systemen keine "bösen" Charaktere/Gruppen und keine "wild plündernd durch die Gegend ziehenden Orcbanden" spielen wollen, von V:tM (auch mit Sabbatrunden!) begeistert sind?
Tim Finnegan:
--- Zitat von: Pokotori am 31.01.2012 | 15:23 ---Edit:
ich habs mir anders überlegt. Fast wäre ich drauf reingefallen, aber nein: ich werde mich weder mit Eulenspiegel, noch mit Teylen auf eine dieser Endlos-Wortklauberei-Diskussionen einlassen. Danke, aber nein danke.. macht den scheiß mit jemand anderem :)
--- Ende Zitat ---
Kommt doch immer darauf an wie gelangweilt du gerade auf Arbeit bist, oder? ;)
Übrigens, das ganze "Liberale Gerede", wie du es so schön ausgedrückt hast, kommt nicht so sehr davon dass wir alle Powergamer mit Komplexen wären, sondern ist schlicht eine Reaktion auf den "Besserspieler"-Unterton der bisher in diesem Thread viel mitschwingt.
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln