Pen & Paper - Spielsysteme > World of Darkness
[VtM] Euer Spielverständnis?
Teylen:
--- Zitat von: Chrischie am 1.08.2011 | 16:34 ---VtM hat halt die Regeln für die Spieler die colle Powerz und Mehrfachhandlungen noch und noch brauchen, aber keine für Storyteller.
--- Ende Zitat ---
Ah doch, Wesen, Verhalten, Willenskraft, Menschlichkeit und die goldene Regel. ^^
Es gibt zwar jetzt nicht so das soziale Konfliktloesungssystem, aber immerhin ist der Grossteil der Faehigkeiten sozial.
Kann man sich dann aus Attribut + Faehigkeit gegen X selber basteln.
Erzaehlung ist halt Koorperation basierend auf einer klaren Struktur ^^;
Und imho hat VtM nicht in der Nische des Spielstils ala Fate und PDQ versagt, sondern erstmal angefangen das Fundament zu legen.
--- Zitat ---Wenn man fies ist, dann könnte man sagen SW und VtM sind von dem was sie regeltechnisch leisten nicht weit entfernt. Das eine Spiel ist ehrlich indem was es kann und das andere erzählt es ist etwas besseres.
--- Ende Zitat ---
Es erzaehlt allenfalls es kann noch anderes kann bzw. den Schwerpunkt woanders sieht ^^
Nin:
--- Zitat von: TanjaT am 1.08.2011 | 15:36 ---Fakt ist, dass ich wirklich nur eine einzige Person kenne, die das Spiel anders versteht, anders angeht, anders leitet (auch wenn all das sich tatsächlich aus den Quellenbüchern ergibt) und woher wiederum mein gesamtes Spielverständnis resultiert - und ich kenne nur einen einzigen Spieler, bei dem es ähnlich ist, und der witzigerweise wiederum einen engen Bezug zu eben benannter SL hatte, was sein Spielverständnis betrifft.
--- Ende Zitat ---
Ja, das "Halbwissen" ist das eigentlich Problematische. Andernfalls lässt sich bei Setting- und System-Kundigen vorab in Ruhe abklären, wo die Reise im Spiel hingehen sollen. Wer keine Ahnung hat, verlässt sich wahrscheinlich auf die/den ST und taucht in deren/dessen Welt ein.
Für das "Halbwissen" würde ich drei Faktoren ausmachen:
Ein ganze Reihe Leute bei etwas mitreden wovon sie keine wirkliche Ahnung haben. Das kann wirklich jedem System passieren. Vorallem aber denjenigen, die gerade angesagt sind.
Schlechte oder missverständliche Texte der Autoren bzw. eine schlampige Übersetzung. (Damit versuche ich mir zum Beispiel das falsche Seelie-Unseelie Verständnis zu erklären.)
Vorangetrieben wird es allerdings auch - bezogen auf die WoD - durch das Marketing von WW/CCP. Wer Regeldetails und Hintergründe auf viele, viele Bücher verteilt, provoziert "Halbwissen".
El God:
Naja, schon die Behauptung, dass VtM wirklich taktische Action und so *kann* ist ja auch hanebüchener Unfug. Gerade im Vergleich mit SW... Wenn man sich anschaut, wie unmöglich Balancing mit VtM RAW ist...
alexandro:
--- Zitat von: Chrischie am 1.08.2011 | 16:34 ---Es gibt nicht einmal ein soziales Konfliktlösesystem auf der Regelseite.
--- Ende Zitat ---
Falsch. Es hat kein soziales KAMPFsystem. Bedeutet nicht, dass es deswegen keine Intrigen oder sozialen Konflikte unterstützen würde (im Gegenteil: andere Systeme mit "Verbalkampf" (Exalted, SoIaF...) sind wesentlich träger in dieser Hinsicht).
Chrischie:
--- Zitat von: Teylen am 1.08.2011 | 16:42 ---Ah doch, Wesen, Verhalten, Willenskraft, Menschlichkeit und die goldene Regel. ^^
--- Ende Zitat ---
Willenskraft ist nichts neues. Es hat mit Storytelling nichts zu tun. Es ist ein Pool an Punkten die man ausgeben darf um einen Probe mit einem Erfolg zu schaffen. Gabs in ähnlicher Form schon in Shadowrun und Earthdawn.
Wesen und Verhalten sind die Krücken mit denen man Willenskraft regeneriert. Ich bin tief beindruckt. Dazu haben wir eine zehnstufige Skala wie gut oder böse ein Charakter ist. Gibt es auch in D&D. Beides ist übrigens gleich schlecht geregelt. Das sie den Kram in die nWoD übernommen haben stößt mir immer noch sauer auf. Das dieses schlechte Konzept durch die Pfade für alle in der 3. Edition total den Bach runter gegangen ist, kehren wir lieber unter den Teppich. Die goldene Regel... :puke:
--- Zitat von: Teylen am 1.08.2011 | 16:42 ---Es gibt zwar jetzt nicht so das soziale Konfliktloesungssystem, aber immerhin ist der Grossteil der Faehigkeiten sozial.
Kann man sich dann aus Attribut + Faehigkeit gegen X selber basteln.
Erzaehlung ist halt Koorperation basierend auf einer klaren Struktur ^^;
--- Ende Zitat ---
Ja ich kann mir auch ein soziales Konfliktlösunssystem einer Pizza basteln. Mensch Teylen wie lange bist du schon hier? Du hast 6000 Posts. Langsam solltest du echt wissen das die Floskel: "Man kann das aber auch selber bauen." Für die Bewertung eines Systems für den Arsch ist. Das Spiel hat so ein Regelgerüst nicht. Es leistet sich ein dickes Kampfsystem aber nichts für soziale Interaktion. (Sieht man mal von ein paar Fertigkeitswürfen und ein paar Diziplinen ab)
Und wo du einen großteil als soziale Skills deklarien willst, dass finde ich spannend. Ich zähle sieben direkte soziale Skills und fünf Skills die im Kampf genutzt werden. Die restlichen Skills decken Wissensgebiete ab. Echt krass.
--- Zitat von: Teylen am 1.08.2011 | 16:42 ---Und imho hat VtM nicht in der Nische des Spielstils ala Fate und PDQ versagt, sondern erstmal angefangen das Fundament zu legen.
--- Ende Zitat ---
Es hat garnichts gelegt. Die Leute wollten so spielen wie in VtM beschrieben, bekamen aber als System D&D with Fangs. Es hat maximal den Spielstil des Storytelling so populär gemacht, dass sich Leute hingesetzt und Regeln entwickelt haben, die VtM schon von anfang hätte haben sollen, um seinem Anspruch zu genügen.
--- Zitat von: Teylen am 1.08.2011 | 16:42 ---Es erzaehlt allenfalls es kann noch anderes kann bzw. den Schwerpunkt woanders sieht ^^
--- Ende Zitat ---
Was bringt es zu sagen der Schwerpunkt ist im sozialen "Miteinander und Gegeneinander" aber dafür weniger Regeln zu liefern als ein Figurenschubserspiel wie Savage Worlds? Ich kann darüber nur den Kopf schütteln. Ich will damit nicht sagen das SW das bessere System ist. White Wolf ist aber eher langsam. Auch erst mit Requiem for Rome gab es ein System für soziale Konflikte in der nWoD. :gaga:
@alexandro
Es geht nicht über einen konkurrienden Wurf hinaus.
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