Pen & Paper - Spielsysteme > World of Darkness
[oWod] Die ganze WoD kombinieren??
Teylen:
--- Zitat von: N.A.Destruktive Kritik am 14.08.2011 | 15:13 ---Das ist ein Missverständnis. Der KLappentext liest sich für mich in keinem Fall nach Intrigen, sondern nach einer FOrderung nach "persönlichem Horror" oder "Selbstfindung in einer neuen, unsicheren Umgebung".
--- Ende Zitat ---
Ah, passiert. ^^
Wobei die Klappentexte für mich eher den Eindruck eines "allgemeinen" Horror erwecken. Der vor allem dadurch persönlich wird das man ein Rollenspiel spielt, anstelle sich einen entsprechenden Film anzusehen.
--- Zitat ---Ich habe den Jihad immer als Intrigenkrieg verstanden, von daher habe ich den Teil Einfphrung mal ausgewählt... in den Flufftexten dürfte man noch mehr Beispiele für Intrigen als Spannungsträger finden.
--- Ende Zitat ---
Gerade den Jihad, das heißt den Kampf der Camarilla gegen den Sabbat habe ich nicht als Intrigen-Krieg verstanden. Die Beschreibung auf den Seiten 28 bzw. 26 widerspricht dem imo auch respektive zeichnet es für mich recht deutlich als überaus physischer Krieg. Salopp gesagt, sogar soweit das man mit dem Gegner nicht reden kann.
Die Intrigen kommen für mich dort zu tragen wenn man sich mit der Camarilla Politik befasst und den Jihad sowie Gehenna im gewissen Rahmen aussen vor läßt. Wobei V:tM imo dazu neigt zu empfehlen das nicht zu tun. Weil dafür die Gesellschaft zu starr ist. Weil der Gothic-Punk schwerer funktioniert wenn man aggressive Element des Punks im Grunde heraus genommen wird. (Auch wenn V:tM trotz der Neigung die Erlaubnis dazu erteilt)
--- Zitat von: youth nabbed as sniper am 14.08.2011 | 15:30 ---Hast du schonmal Werewolf gespielt, oder eins der Grundbücher gelesen? Also nicht irgendein X-Over-Ding, sondern W:tA (das übrigens was anderes ist als W:tF)? Oder schreibst du das jetzt nur aus Prinzip, weil die WoD wohl alles kann?
--- Ende Zitat ---
Ich habe doch in Bezug auf W:tA recht deutlich geschrieben das ich es nicht gelesen habe.
Was ich getan habe ich mir mein W:tA Buch genommen und mir dort einmal die Charakterbögen angesehen.
Welche beschriebene, große Gemeinsamkeiten mit V:tM aufweisen.
(Mit W:tF kam ich lediglich Bezeichnungs mäßig durcheinander ^^; )
Die "Crossover-Dinger" existieren davon unabhängig seitens V:tM.
Das heißt sowohl die Beschreibung der Gangrel in 2nd Rev. als auch sowas wie Chicago.
--- Zitat ---Der Umbra spielt für die Werwölfe eine wichtige Rolle (für die von W:tF sogar fast noch wichtiger). Es gibt keine Vampirregel, die ihnen Zugang zum Umbra (zumindest den mittleren Umbra der Werwölfe) erlaubt. Es ist keineswegs so, dass man nur mal schnell die Wyrmaura von den Vampiren wegnehmen muss, um eine gemeinsame Spielwelt zu schaffen.
--- Ende Zitat ---
Hinsichtlich der Umbra hat Destruktive Kritik erwähnt das man mehr als das Grundregelwerk braucht um daraus einen absoluten Fokus, neben den mundänen normalen "Aufträgen", zu machen.
Zudem könnte man, wenn man es nun um das biegen und brechen thematisieren will, dazu seperate Spieltermine für die Werwolf Spieler machen. Wo die dann ihre Umbra bespielen. Nun oder seperate Spieltermine wo sich die Vampire mit dem inneren Tier und der Menschlichkeit auseinander setzen.
Aber das ist doch kein Grund für die Behauptung das es nicht klappen würde.
--- Zitat ---Dass du die Themenvielfalt der oWoD für nicht so wichtig hälst, wundert mich schon. Aber vielleicht lese ich in die oWoD wirklich zu viel Selbstanspruch der Systeme hinein, und in Wirklichkeit sind das nur eilig zusammengeschriebene Supernatural-Splats.
--- Ende Zitat ---
Eigentlich ist meine Behauptung doch das die Themenvielfalt derart groß ist das sie Crossover anregt und ermöglicht, weil man in allen Splats die unterschiedlichen Themen mit größeren oder geringeren Fokus finden kann.
Oberkampf:
Jihad:
Was genau der Jihad (ein Wort, von dem die aus gutem Grund in der nWoD abgekommen sind) im Vampirsetting ist, ist ja völlig unklar. Das ist Sabbat gegen Camarilla, Clan gegen Clan, Ältester gegen Ältester, Generation gegen Generation usw. usf. - und dass sie es nicht abschließend definiert haben, ist einer der guten Punkte.
Focus der Spiele:
Der Umbra ist nicht der Focus von W:tA (eher von W:tF), aber ein zentraler Bestandteil ihres Lebens, und voll in den wichtigen Spielthema "(moderner) Schamanismus" integriert. Werwölfe sind halb Mensch, halb Wolf, halb Fleisch, halb Geist. Natürlich helfen die zusätzlichen Sourcebooks, wenn man Werwolf spielt und den Umbra stimmig 'rüberbringen will - aber natürlich kann man sich auch mit dem Grundbuch begnügen. Werwolf ohne den Umbra zu spielen, ist völlig witzlos.
Ähnlichkeiten:
Klar funktionieren beide Spiele nach einem Poolsystem, haben die gleichen Grundatribute und auch ziemlich viele gleiche Skills - aber Humanity, Bloodpool & Virtues gibts bei W:tA nicht (weil es kein Spielfocus ist, Wölfe kämpfen nicht mit dem Tier in sich), dafür andere Dinge (Gnosis, Rage, Honor usw.). Vor allem die zahlreichen (und wichtigen) Gifts & Rituals (die oft, wenn ich mich nicht arg irre, Gnosis oder Rage als Zielwerte für Proben haben) müssten recht mühsam angepasst werden, wenn man sich nicht mit einer nachlässigen Pi*Daumen-Methode zufriedengeben will. Tatsächlich hat WW sich meiner Meinung nach nämlich Mühe gegeben, zwei trotz aller oberflächlichen Ähnlichkeiten unterschiedliche Spiele zu schaffen.
Chicago:
Chicago 1 + 2 hab ich beide geleitet, das peinliche "under a blood red moon" gelesen, aber nicht für leitenswert befunden. Dabei ist "under a blood red moon" nicht das schlechteste Abenteuer von WW, das wird von den beiden Awakening, Berlin by night und dem ersten Mexiko City-Abenteuer (und evtl. noch ein paar Samuel-Haight-Sachen) locker unterboten. Inhaltlich ist "under a blood red moon" sicherlich gewissermaßen ein X-over, schließlich geht es darum, dass Werwölfe versuchen, so viele Vampire der Stadt wie möglich umzubringen, der Sabbat heiter mitmischt und mitschlachtet, man eine Abomination (Werwolf-Vampir trifft) und Prinz Lodin zu Tode kommt. Davon fand ich lediglich das Ergebnis (Chicago 2) ansprechend, ansonsten hat es mich darin bestärkt, Werwölfe und Vampire nicht zu vermischen. In meiner eigenen später entworfenen Stadt hab ich einen kalten Kriegszustand daraus gemacht, der von den Ahnen genauso strikt gehütet wird wie die Maskerade.
Klar kann man alles kreuzen oder mit seperaten Spielterminen behandeln, wenn man Zeit und Lust dazu hat. Mittlerweile bin ich ja auch schon bereit, einzusehen, dass man die oWoD auch wie ein beliebiges Spiel mit Werwölfen und Vampiren spielen kann. Die Mechanik reicht sicherlich für einige Sachen aus, aber Buffy: tVS - wurde auch irgendwo im Thread vorgeschlagen - würde ich damit z.B. überhaupt nicht spielen wollen (und wahrscheinlich nicht mal mit dem Buffy-RPG-System).
aminte:
--- Zitat von: youth nabbed as sniper am 14.08.2011 | 21:02 ---Dabei ist "under a blood red moon" nicht das schlechteste Abenteuer von WW, das wird von den beiden Awakening, Berlin by night und dem ersten Mexiko City-Abenteuer (und evtl. noch ein paar Samuel-Haight-Sachen) locker unterboten.
--- Ende Zitat ---
Oh ja. Wenn ich da an Valkenburg Foundation denke. *schüttel* Ganz schlimm. Da ist Under a Blood Red Moon reinstes Rollenspielgold gegen.
Nin:
--- Zitat von: Doc Sportello am 14.08.2011 | 21:30 ---Oh ja. Wenn ich da an Valkenburg Foundation denke. *schüttel* Ganz schlimm.
--- Ende Zitat ---
Echt? Ich habe da eher gute Erinnerungen dran. Ist zwar schon viele Jahre her und es war auch nur eine kleine Episode in einer sehr langen Chronik, aber ich fand's damals (als Spieler) cool. Wundert mich, dass du das als ein besonders schreckliches Beispiel anführst. Ich sollte das Buch wohl mal lesen?!
aminte:
Ich fand vor allem den Teil, in dem besagter Samuel Haight auftaucht, wirklich schlecht. Auch diese iirc Jugendbande am Anfang war nicht so der Brüller. Gegen Ende mit dem Chemiewerk wird es besser, das stimmt.
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