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Welches Würfelsystem würdet ihr empfehlen?

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scrandy:
Du hast recht: ich bin von 1W20 + Wert ausgegangen (also linearer Verteilung) und habe die Sache mit den Bonuswürfeln wohl überlesen. Dann stimmen meine kommentare zur Linearität natürlich nicht. Aber: Die Probe 1 mit den W20 ist somit noch undurchschaubarer als die zweite und würde sich allein deswegen für mich schon disqualifizieren. Die Frage ist eigentlich nur, welche Anforderungen an die Probe gestellt werden und ob diese nicht auch durch eine Probe erreicht wird, die für die Spieler besser einzuschätzen ist.

Ich gebe zu ich habe mit solchen Exoten auch schon mal hantiert und selbst die Probe bei der ich persönlich hängen geblieben bin erfüllt das nicht völlig. Und weil eben genau das mich bei neuen Spielern immer wieder einholt eben mein Rat: Nimm eine Probe mit ähnlichem Fähigkeitsbereich und ähnlicher Verteilung (so wie du sie haben möchtest) und verzichte auf die zusätzliche Stellschraube zu Gunsten der Berechenbarkeit.


--- Zitat ---Ansonsten, Scrandy, weiß ich nicht, wie man auf zu viele Werte kommen kann. Ich sehe in deinem Beitrag genau vier angedeutet: "Kampf, Stealth, Recherche, Gesellschaft und Technik". Die kann man natürlich aufblasen, muss man aber nicht.
--- Ende Zitat ---
Natürlich kann man das mit genau 4 Werten machen. Die Frage ist einfach nur wie fein das Spiel aufgelöst werden soll. Die Tendenz ist einfach nur, wenn man einmal anfängt das Spiel weiter aufzulösen, dass es schnell zu viele werden.

--- Zitat ---(Dahingestellt sei mal, ob die überhaupt auf der gleichen Ebene stehen sollten.)
--- Ende Zitat ---
Ich denke, dass ein Agentensetting gerade eben in diesen Ebenen spielt und (zumindest im Stile von Alpha Protocol oder Deus Ex) auch die Handlungsoptionen herstellen sollte. Setzt man ein klassisches Kampf + Nebenkrams ein wird das feeling dieser Spiele nicht erzeugt. Es muss eben hin und wieder auch mal eine Schleichpassage her, oder ein wenig Hacking oder Computer-benutzung oder schlicht das technische modifizieren einer Waffe. Von den spannenden Rededuellen von Alpha Protocol ganz zu schweigen.

pharyon:
Zu

--- Zitat von: 1of3 am  3.09.2011 | 11:16 ---Der Idee stimm ich zu. Ich wollts nur nicht sagen. Gründe sind aber andere: Es macht keinen Sinn Attribute und Fertigkeiten zu haben, und die für eine Probe zu verrechnen. Am Ende interessiert der Wert, der die Probe beeinflusst. Also kann man auch gleich den hinschreiben.

--- Ende Zitat ---
und

--- Zitat von: scrandy am  3.09.2011 | 11:56 ---Du hast recht: ich bin von 1W20 + Wert ausgegangen (also linearer Verteilung) und habe die Sache mit den Bonuswürfeln wohl überlesen. Dann stimmen meine kommentare zur Linearität natürlich nicht. Aber: Die Probe 1 mit den W20 ist somit noch undurchschaubarer als die zweite und würde sich allein deswegen für mich schon disqualifizieren. Die Frage ist eigentlich nur, welche Anforderungen an die Probe gestellt werden und ob diese nicht auch durch eine Probe erreicht wird, die für die Spieler besser einzuschätzen ist.

--- Ende Zitat ---

Ich habe 1of3s Blog mMn aufmerksam gelesen und möchte Attribute und Fertigkeiten nicht auf die Gleiche Art nutzen. Daher habe ich mir Gedanken gemacht, auf welche Arten ich unterschiedlichen Einfluss beider Größen modellieren kann. Attribute sollen darüber hinaus für Einsteiger eine Art Standard-Betrachtungsbrille darstellen, mit denen man Agenten/SCs betrachten kann und gleichzeitig noch ein Auffangbecken für Situationen sein, die nicht im Regelwerk enthalten sind (bzw. wg. Platzmangels sein können).
In Variante a bedeutet ein besseres Attribut eine höhere Erfolgswahrscheinlichkeit bringt ohne direkt Einfluss auf die Erfolgsgüte zu haben. Auch in Variante b erhöht ein Attribut die Chance erfolgreich zu sein.

Im Allgemeinen möchte ich von Anfang an eine gute Erfolgsquote für die SCs haben zumindest in deren Fachgebiet (quasi als Gegenteil zu DSA). Seht ihr da andere Möglichkeiten, das besser zu erreichen?

@ Scrandy: Mystix schau ich mir mal näher an, danke.

Grüße, p^^

Holothuroid:

--- Zitat ---Attribute sollen darüber hinaus für Einsteiger eine Art Standard-Betrachtungsbrille darstellen, mit denen man Agenten/SCs betrachten kann und gleichzeitig noch ein Auffangbecken für Situationen sein, die nicht im Regelwerk enthalten sind (bzw. wg. Platzmangels sein können).
--- Ende Zitat ---

Wäre der einfache Zugang nicht Chrakterklassen besser zu erledigen?

Was das Auffangbecken angeht sind Attribute natürlich immer gerne genommen. Finde ich persönlich unnötig. In Ninja Burger gibts übrigens ein sehr schönes Auffangbecken. Der Wert da nennt sich "Rest".



--- Zitat ---Im Allgemeinen möchte ich von Anfang an eine gute Erfolgsquote für die SCs haben zumindest in deren Fachgebiet (quasi als Gegenteil zu DSA). Seht ihr da andere Möglichkeiten, das besser zu erreichen?
--- Ende Zitat ---

Das kann nun alles und nichts heißen. Du könntest sagen: Experten würfeln nicht. D.h. je mehr Würfel man nimmt, desto schlechter wird man, etwa weil alle Würfel Erfolge sein müssen. Besonders schwierige Situationen oder Erschöpfung bringen mehr Würfel. (Vgl. Kobolds Ate my Baby)

Die Möglichkeiten sind einfach grenzenlos.

OldSam:

--- Zitat von: 1of3 am  3.09.2011 | 13:03 ---Was das Auffangbecken angeht sind Attribute natürlich immer gerne genommen. Finde ich persönlich unnötig. In Ninja Burger gibts übrigens ein sehr schönes Auffangbecken. Der Wert da nennt sich "Rest".

--- Ende Zitat ---

Das ist aber auch ein Spaß-System (und dafür super!), übermäßig plausibel ist das jedenfalls nicht ;)

Wenn man es gerne etwas realistischer modellieren möchte ist der Weg über Attribute nun mal ein naheliegendes und bewährtes Verfahren... Auch bei einem Auffangbecken ist es IMHO schöner, wenn nicht alle gleichgeschaltet sind.
Bspw. will man vielleicht darstellen, dass die Agenten Parker und Smith beide zum gleichen Nahkampf-Ausbildungscamp geschickt wurden, Parker ist sehr sportlich und Smith hat seine Stärke eher im intellektuellen Bereich. Nun würde ich wollen, dass die Differenzierung über die grundlegende Attributsbasis erfolgt und in dem Fall Parker beim gleichen Training einen Vorteil hat, während zwei Wochen später beim Basic Training für Intelligence Analysis Agent Smith die Nase vorn hat...  :d

pharyon:
Eine andere Idee, die mir in den Sinn gekommen ist:

Auf die 6 Attribute verteilen die Spieler die Werte 18, 17, 16, 15, 14, 13 und dürfen 1 beliebigen Wert um 1 erhöhen. Dafür werden Fertigkeiten nur noch in geringen Stufen/Graden/whatever "gemessen" und jede zusätzliche "Stufe" fügt eine zusätzliche Anwendungsmöglichkeit hinzu (bringen dafür keinen Zahlenwert in die Probe ein). Dabei werden die Fertigkeiten relativ fest an ein Attribut gehängt, so dass vom Zahlenwert her nur das Attribut betrachtet werden muss.
Das (erhoffte) Ergebnis: Man erhält eindeutige und distinktive Inputs aus den Fertigkeiten und Attributen. Das Ganze wäre dann wieder einen guten Schritt Richtung Dungeonslayers, was ich aber nicht als schlimm empfinde.

Und Erschwernisse können weiterhin über Schwellenwerte und zusätzliche Würfelwürfe manipuliert werden.

Was haltet ihr davon?

Was für mich gegen Normalverteilung spricht: Ich möchte zwar, dass die SCe in der Regel erfolgreich sind, aber insbesondere die dramatischen Aspekte (spektakuläre Erfolge/Fehlschläge) finde ich interessanter. Und die erreiche ich doch häufiger durch 1-Wurf-Systeme, oder nicht?

Grüße, p^^

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