Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
[3.5] Ranger/Cleric Build
Feuersänger:
--- Zitat von: Brakiri am 6.09.2011 | 11:45 ---Da haste natürlich recht. Aber es ist schon etwas merkwürdig, in einem System was auf Effektivität ausgelegt wurde, Krüppel zu bauen für ein niedrigeres Powerlevel. ;)
--- Ende Zitat ---
Die nicht-gleichwertigen Klassen sind eben das Grundproblem von D&D/PF. Es ist eben für die meisten Gruppen wünschenswert, dass die Charaktere ungefähr gleich stark sind. Wenn da einer einen Druiden spielen will, ist dort kein Platz mehr für einen Fighter-Barbaren.
--- Zitat ---Wäre es da nicht sinniger, z.B. mit einen Point-Buy-System und niedriger Baupunktanzahl die Stats zu begrenzen, oder sich als SL mit Items zurückzuhalten?
--- Ende Zitat ---
Kommt drauf an, wie du das jetzt meinst: universell oder je nach Klasse verschieden? Allgemein gilt, dass Vollcaster mit niedrigeren point buys und viel weniger Ausrüstung auskommen als Nichtcaster. Selbst wenn man dem Nichtcaster 36 Punkte gibt und dem Vollcaster nur 20, sagt der Casterspieler halt "Gut, bau ich nen Druiden und setz Wis auf 18, dann verwandel ich mich in ein Viech und ersetze meine 8er-Str/Dex/Con durch die Werte des Tieres".
Skele-Surtur:
--- Zitat von: Brakiri am 6.09.2011 | 11:45 ---Da haste natürlich recht. Aber es ist schon etwas merkwürdig, in einem System was auf Effektivität ausgelegt wurde, Krüppel zu bauen für ein niedrigeres Powerlevel. ;)
Wäre es da nicht sinniger, z.B. mit einen Point-Buy-System und niedriger Baupunktanzahl die Stats zu begrenzen, oder sich als SL mit Items zurückzuhalten?
Ein Magier mag mächtig sein, aber D&D bringt ja genug Möglichkeiten mit, ihn nicht mit allem durchkommen zu lassen.
Aber da die Suboptimierung von Charakteren wirklich nicht in meinen effektiven Erfahrungsschatz fällt, lasse ich euch mal weitermachen :)
--- Ende Zitat ---
Nein, das sehe ich komplett anders. Wenn alle Spieler der Gruppe ein Powerniveau unterhalb des machbaren haben, aber in etwa auf der selben Stufe sind, kann das ein sehr stimmiges Spielerlebnis ergeben.
Das ist ein wenig wie bei bestimmten Computerspielen, etwa Demon World I. Klar kann ich mit irgendeinem No Brainer durch die Level marschieren und alles plätten, was da des Weges kommt (Bei DW I alle Meele Units verkaufen, die billigen Armbruster kaufen und alles wegballern, was sich nährt). Ich kann aber auch absichtlich eine etwas schwächere Option wählen und ein herausforderndes, strategisch anspruchsvolles Spiel haben.
Zumal niedriger Point Buy auch garnichts bringt. Als Full Caster brauche ich ja nur genug Punkte, um mein relevantes Zauberattribut auf 16+ zu kriegen. Ein wenig Con und Dex ist dann noch Bonus und mit "mäßiger Ausrüstung" kommt man einem Caster ja auch nicht bei.
Auf der anderen Seite gebe ich dir insofern recht, als das ein Kleriker sich z.B. in einer Funktion als Heilbot durchaus selbst weniger effizient spielen lässt und dabei eben den anderen Charakteren Zeit zum Glänzen gibt. Ob die anderen das als Verarsche erleben hängt einerseits von deren Wahrnehmung ab und andererseits, ob sie überhaupt wissen, wie viel Potential der Cleric damit aufgibt. Insofern hielte ich das auch für eine Sinnige Vorgehensweise.
Brakiri:
--- Zitat von: Pöhlmann am 6.09.2011 | 13:14 ---Die nicht-gleichwertigen Klassen sind eben das Grundproblem von D&D/PF. Es ist eben für die meisten Gruppen wünschenswert, dass die Charaktere ungefähr gleich stark sind. Wenn da einer einen Druiden spielen will, ist dort kein Platz mehr für einen Fighter-Barbaren.
Kommt drauf an, wie du das jetzt meinst: universell oder je nach Klasse verschieden? Allgemein gilt, dass Vollcaster mit niedrigeren point buys und viel weniger Ausrüstung auskommen als Nichtcaster. Selbst wenn man dem Nichtcaster 36 Punkte gibt und dem Vollcaster nur 20, sagt der Casterspieler halt "Gut, bau ich nen Druiden und setz Wis auf 18, dann verwandel ich mich in ein Viech und ersetze meine 8er-Str/Dex/Con durch die Werte des Tieres".
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Hmm..da fällt mir noch zu ein, das man alternativ auf PF umschwenken könnte. Ein paar der Änderungen gefallen mir nicht, aber der Druide ist sehr stark in der Power beschnitten worden, und einige andere Klassen auch. Theoretisch könnte man also über das "Nachbalancing" der Klassen sinniger arbeiten, als jetzt wirklich als Zielvorgabe "Krüppel" zu bauen. also z.B. D&D 3.5 weiterspielen, und einfach das PF oder ein Homebrew Rebalancing in Betracht ziehen.
Mich persönlich packt beim RPG der Frust, wenn meine Charaktere nicht zumindest ein bisschen was draufhaben, und zu oft versagen. Daher hatte ich mit Midgard zu Beginn echt grosse Probleme, denn dort kann man bis Grad 7/8 nichts wirklich gut.
Aber wie gesagt, ich hoffe ihr habt noch gute Ideen für den Threadstarter :)
Skele-Surtur:
--- Zitat von: Pöhlmann am 6.09.2011 | 13:14 ---Die nicht-gleichwertigen Klassen sind eben das Grundproblem von D&D/PF. Es ist eben für die meisten Gruppen wünschenswert, dass die Charaktere ungefähr gleich stark sind. Wenn da einer einen Druiden spielen will, ist dort kein Platz mehr für einen Fighter-Barbaren.
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Das muss man jetzt aber schon ein wenig relativieren. Komplett nutzlos wird der Meele Combatant nicht. Wenn ein Spieler damit klar kommt, die zweite Geige zu spielen ist es ja okay und durch die Vergabe mächtiger maßgeschneiderter Items kann der SL in der Richtung noch ein wenig Balancing reinbringen.
aminte:
--- Zitat von: Brakiri am 5.09.2011 | 23:47 ---Sag doch noch genauer, was der Char können soll/erreichen will, dann können wir vielleicht noch besser Tipps geben.
--- Ende Zitat ---
Wenn ich das so genau wüßte. ;) Der Kleriker wurde mir mehr oder weniger aufs Auge gedrückt, weil keiner der anderen beiden Bock hatte, ne magisch begabte Klasse zu spielen. Pfft. Selber schuld. :P Ich hab hier auch schon den ein oder anderen Faden gelesen und weiß, vor allem durch Feuersängers Ausführungen, dass der Kleriker im Vergleich zum Fighter/Barbarian und Bard/Rogue deutlich besser ist. Von daher wäre es wohl keine schlechte Idee, denn Char noch etwas zu nerfen. Nen Duriden möchte ich aus anderen Gründen nicht spielen.
Ich hatte mir ursprünglich folgendes überlegt: Char (Halbelf) lebt im Wald mit seiner Elfenmutter und den anderen Elfen, ist aber aufgrund seines Bastardseins eher ein Außenseiter, streunt alleine durch den Wald, was irgendwann zum Ranger führt. Dann bekommt er eines Tages die Vision, Kleriker zu werden, verbunden mit der Queste, seinen menschlichen Vater ausfindig zu machen, den er bis dahin nicht kennengelernt hat. Bereitet sich auf die Queste vor, wird Kleriker und reist in die Stadt, wo der Vater zuletzt gesehen wurde, und wo sich die anderen SC aufhalten. Fertig. Wenn ich jetzt nicht den Halbelf nehme, muss ich mir was anderes überlegen, oder ich änder die Geschichte dahingehend ab, dass er nicht seinen Vater sucht, sondern ein anderes Mitglied des Elfenclans - Bruder, Onkel, Großvater, whatever.
Zu den Fähigkeiten. (Nah)Kampf muss jetzt nicht unbedingt der Fokus sein, sollte aber zur Not möglich sein, wenn der Fighter vorne auf verlorenem Posten steht. Ansonsten vor allem Zaubern und Fernkampf mit dem Langbogen.
Bei den Feats bin ich mir noch nicht sicher. Zen Archery steht auf jeden Fall, ist auch mit dem SL abgesprochen. Was ist denn mit diesem ganzen Point Blank Shot, Rapid Shot, Percies Shot Gelöt? Wäre sowas noch sinnvoll? Bei der Rüstung bin auch noch nicht ganz sicher. Irgendwie stell ich mir den Char mit Lederrüstung vor, weiß auch nicht warum.
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