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Hausregeln (Basisschwierigkeit + Expertentalente)

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Kardohan:
Macht man vergleichende Würfe draus, ist dieser Bonus nicht mehr so schlimm, da die Gegenseite dann ja auch entsprechende Boni und explodierende Würfe auffahren kann.

Eine Aufteilung des Charisma für jede Art der sozialen Interaktion finde ich zwar realistischer, aber kontraproduktiv. Man müsste dann für jedes Talent, das einen Bonus oder Malus gibt, detailliert aufschreiben für welche Fertigkeit sie gilt.
Da ist die jetzige Sammeleigenschaft Charisma für alle einfach praktikabler. Und im Endeffekt gibt es kaum einen Unterschied.

Wer den Faceman machen will soll ruhig gnadenlose Boni haben, da er dannn unweigerlich an anderen Stellen seine Schwächen hat.

Pyromancer:

--- Zitat von: Kardohan am 22.09.2011 | 15:32 ---Eine Aufteilung des Charisma für jede Art der sozialen Interaktion finde ich zwar realistischer, aber kontraproduktiv. Man müsste dann für jedes Talent, das einen Bonus oder Malus gibt, detailliert aufschreiben für welche Fertigkeit sie gilt.
--- Ende Zitat ---
Also macht man genau das, was man bei jedem anderen Expertentalent auch macht. Dort funktioniert es doch auch, warum soll es hier nicht funktionieren?

sir_paul:
Das wollte ich auch gerade anbringen, wo ist da der Unterschied zu den anderen Talenten?

Oberkampf:

--- Zitat von: Harlan am 22.09.2011 | 15:14 ---@ ynas
Was hat denn Deine Spieler dazu veranlasst, so viele Charisma-Talente zu shoppen?  Als Spieler reagiert man mit der Wahl der Talente ja auf die gestellten Herausforderungen oder kommuniziert, dass man sich in dieser Richtung etwas wünscht. Ich spiele ja selber Sundered Skies, daher wundert es mich, dass die Spieler so einen starken Fokus auf soziale Heruasforderungen gelegt haben.

--- Ende Zitat ---

bisschen OT, deswegen:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Am Anfang waren wir 3 Spieler + ein Sl (ich), da blieben die sozialen Angelenheiten beim Kriegspriester (der eher den friedensstiftenden Aspekt Gottheit verehrt) hängen. Passt ja gut ins Setting, Kriegspriester sind auch Diplomaten. Die Magierin spezialisierte sich auf akademische Sachen und Zauber, der Wildling auf Dieb/Schatzsucher und Nahkampf. Schon von Anfang an habe ich gesagt, dass ich soziale Interaktion nicht ohne Würfeln ausspielen werde, und darum waren die Spezialisierungen vollkommen sinnvoll.

Dann kamen noch zwei Spieler dazu, die einen reisenden Händler / weird scientist mit vielen Sozialfertigkeiten und eine Priesterin des Festivals (ebenfalls viele Sozialskills bzw. -talente) spielen wollten. Nun versuche ich eigentlich immer, in den Abenteuern so eine gewisse Balance aus Kämpfen, Reden, Fertigkeiten anwenden aufrecht zu erhalten, aber das Gruppengewicht hat sich stark Richtung Reden verschoben - und die beiden neuen Charaktere sind nicht gerade kampfstark. (Wir sind knapp vor Legend, die Sangespriesterin wird vielleicht noch ein bisschen Kampfkraft aufbauen, aber beim Händler habe ich den Nachteil Pazifismus <leicht> zugelassen, da wird also nicht mehr viel kommen, ich überlege mir aber mittlerweile noch "technische Komponenten" neben den Kämpfen, wie Bomben entschärfen usw., damit für ihn was zu tun ist.).

So wie ich das einschätze, besteht bei beiden Spielern allgemein auch der Wunsch nach sozialer Interaktion im Abenteuer, insofern passen die Charaktere. Das erfülle ich nach Möglichkeit auch gerne. Allerdings besteht bei mir ebenso der Wunsch nach viel Action (ich mag die schnellen Kämpfe), und da schlägt sich halt nieder, dass die neuen Charaktere im Kampf kaum mithalten können. Umgekehrt können ihre Spezialfähigkeiten nicht so zur Geltung kommen, da bis auf wenige Ausnahmefälle soziale Interaktion würfeltechnisch gesehen etwas unspannend ist (angesichts der saftigen Boni).


--- Zitat von: Harlan am 22.09.2011 | 15:14 ---(Sehr) Attraktiv+ Charismatisch ist tatsächlich schockierend ... aber das ist nur auf den ersten Blick so. Der Spieler hat dafür drei Talente bezahlen müssen, die ihm zB mit Beidhändig, Beidhändiger Kampf und Blitzhieb eine geradzu furchteinflößende Anzahl von Angriffen gekauft hätten. Nun kann man natürlich hingehen und sagen: das gehört auch verboten! Aber hier kommt der Einwand: in einer Runde, die mit ausgewogenen Herausforderungen zu rechenen hat, reguliert sich von selbst, dass auch die Spielercharaktere keine one-trick-Ponies werden.

--- Ende Zitat ---

Dass der Spieler des Kriegspriesters dafür extrem viele Aufstiege aufwenden musste und deshalb weder perfekt zaubern kann, noch Schaden austeilt wie verrückt, ist mir bewusst. Trotzdem ist er kämpferisch nicht schlecht aufgestellt, was natürlich auch an der Ausrüstung liegt. Dank guter Rüstung, "Talent: Reputation" und dem Talent, das Einschüchtern im 5 Felder Radius erlaubt, ist er ein perfekter "Tank", insofern zahlte sich bei ihm die Investition in social talents auch kämpferisch aus.

Kardohan:

--- Zitat von: Pyromancer am 22.09.2011 | 15:36 ---Also macht man genau das, was man bei jedem anderen Expertentalent auch macht. Dort funktioniert es doch auch, warum soll es hier nicht funktionieren?

--- Ende Zitat ---

Nein, da unterscheide ich nur, welcher Bonus vom Charisma wegfällt.

Es ist ein Unterschied, ob ich einen Charismawert oder für jede Sozialfertigkeit verschiedene Charismawerte verwalte.

ImA ist es den Aufwand nicht wert.

Ansonsten könnte man auch gleich generell den Rüstungsschutz für verschiedene Schadensarten unterscheiden, anstatt es dort auf ein paar Sonderfälle zu beschränken.

Es hält dich aber niemand ab, sie bei dir am Tisch einzuführen.

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