Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
E6 D&D
Arldwulf:
Ja. Ausserdem gibt es noch ein paar Talente die explizite Stufenvorraussetzungen haben (vor allem Kämpferbonussachen). Und das Powerlevel der Charaktere steigt ja (wenn auch sehr viel langsamer) dennoch weiter an. Insofern werden sie irgendwann halt bessere Gegner besiegen können die mehr XP geben.
Und damit schneller "aufsteigen" (wie gesagt - mir fällt grad kein besseres Wort ein).
Deshalb find ich es interessant wie damit umgegangen wird. Gibt es irgendwann einen weiteren Schlussstrich? Oder macht man weiter bis keine Feats mehr vorhanden sind?
Samael:
--- Zitat von: afbeer am 7.11.2011 | 09:54 ---Greater Two Weapon Fighting
Forge Ring
Greater Weapon Focus
...
--- Ende Zitat ---
Diese Feats sind, wenn man genau hinsieht, NICHT an die Stufe gebunden, sondern an das caster level oder den BAB.
Und ja, es gibt unter E6 Feats, die diese prereqs "simulieren".
Mal ein paar Beispiele:
Martial Veteran (General)
Prerequisites: Fighter level 6th.
Benefit: You may select feats with a requirement of up to fighter level 8, and with a Base Attack Bonus requirement of up to +8.
Special: A fighter may select Martial Veteran as one of his bonus feats.
Roguish Ability [General]
Prerequisite: Rogue 6
Benefit: You learn one rogue special ability.
Special: This feat may be taken only once.
Skill Beyond Your Years
Prerequisite: Level 6
Pick a skill. Your max ranks rise from Level+3 to Level +5.
Wondrous Rings (General)
Prerequisites: 6th level, Craft Wondrous Item
Benefit: You treat rings as wondrous items for the purpose of meeting item creation prerequisites. You must still meet caster level requirements for any ring you create.
Wenn man in diese Richtung geht und ein paar neue Feats aufsetzt, dann kann E6 D&D bestimmt ganz hervorragend funktionieren.
Arldwulf:
Ah, genau so etwas meinte ich. Danke. :)
Naldantis:
--- Zitat von: Benjamin am 6.11.2011 | 08:04 ---Schau mal, Du siehst offenbar nicht, dass eine Entwicklung der PCs, der NPCs sowie der Kampagnenwelt (lies: nicht AP!) abseits von XP und Stufen stattfindet, die wesentlich zum Erleben der Welt beiträgt. Die Welt des SL und ihre Herausforderungen sowie das Abenteuer an sich sind ja keine Dinge, die einen stetigen Machtanstieg in Form von Stufen und Superkräften benötigen. Das ist nicht nötig, um dauerhaft interessante Dinge zu erleben. Er hindert natürlich auch niemanden, aber das ist hier gar nicht der Punkt. Der Punkt ist, dass man auch mit Traveller jahrelang spannende Abenteuer erleben kann.
--- Ende Zitat ---
Oh doch, ich sehe das wohl...
...ich sehe nur zum einen nicht, wieso das bei üblicher D&D-Steigerung ohne Levelcap nicht ebenso laufen sollte.
Ich sehe zum anderen auch nicht, wie das ganze bei einem realistischen Setting in akzeptabler Zeit ablaufen soll - bei üblicher Reisegeschwindigkeit, der Notwendigkeit Entwicklungen durch Personalstärke zu realisieren, etc., laufen auch Revolutionen, Kriege und Dynastiewechsel so langsam ab, daß ein PC vielleicht einen oder zwei in seiner Laufbahn erleben kann (welche ihn dann ggf. nichtmal wirklich tangieren).
Wenn die Macht nicht steigt hast Du bei Abenteuern nur eingeschränkte Variationsmöglichkeiten -> Land und Gegnerklasse bleiben konstant, exotisch und magische Aufgabenstellungen blieben nicht lösbar, die Skalierung der überseh- und kontrollierbaren Ereignisse ist auch begrenzt (also im Cap dann konstant), usw.; ich schätze mal von den veröffentlichten Abenteuern müßten mann 2/3 komplett umarbeiten, um sie für Gruppen < Level 7 spielbar zu machen und dabei zu 90% auf andere, bereits gespielte Abenteuer abbilden (fliegende Festung -> normales Lair mit wechselnden Eingängen, 3D-Labyrinth mit magischen Siegeln bewacht von Elementaren -> normales Labyrinth bewacht von den üblichen Untoten, sehr clevere Antagonisten die ihre Spuren magisch tarnen -> die üblichen Evilpommes mit ihren plappernden Goons, usw.), was ihren Reiz sehr einschränken würde.
(Also: doch, es ist nötig, dauerhaft interessante Dinge zu erleben, es sei denn man blüht in Management-Situationen auf und kann so einem größeren Heer oder einer volleren Schatzkammer genug abgewinnen.)
Ich gebe ja zu, daß es für einige Spieler funktionieren mag, aber selbst ich würde nach 10k XP oder so nach Level 6 den Char wechseln müssen; ...und in meinem Gruppen spiele ich Charaktere eher überdurchschnittlich lange.
Traveller ist ein anderer Punkt - die generierten Chars sind in der Regel schlechter in ihrem Job als die verfügbaren NPCs von der Stange, ich kenne Spieler die delegieren die erschaffung, weil sie schlicht zu schlecht würfeln.
Zudem lebt die Kampagne unglaublich von Ausrüstung und evtl. Verbindignen, die ein SL mit viel Aufwand erschaffen muß (was viele Kampagnen bereits im Start verrecken läßt).
--- Zitat von: Coldwyn am 6.11.2011 | 15:05 ---"Level Up" und "Yay! mehr Wumms" sind eine sehr legitime Spaßquelle, sofern man das Spiel als solches darauf aufbaut.
--- Ende Zitat ---
Ich sehe das in em Fall eben nicht als mehr 'Bumms' (auch wenn es sich in 4th Ed. oft so anfühlt), sondern einen Zuwachs an Möglichkeiten.
Wenn der Magier Teleport w/o Error oder der Psioniker Astralreise kann, dann ist das in den seltensten Fälle ein Extra-'Bumms', sondern die Option an Ereignissen teilzuhaben die sonst außer Reichweite lagen, und somit das Spielfeld für den Charakter zu erweitern.
Ebenso wie die Fähigkeiten eines hochstufigen Schattentänzers es ermöglichen, die Aktionen eines Unterweltbosses zu imitieren, ohne deshalb tatsächlich eine Gang (oder besser mehrere) verwalten zu müssen, und fast alles an seiner Handlanger delegieren zu müssen.
--- Zitat von: Arldwulf am 6.11.2011 | 08:32 ---Fragen wir mal so: Kennst du das denn nur aus Diskussionen oder hast du es mal gespielt? 4e geht ja einen ganz ähnlichen weg indem man den Sweet Spot auf mehr Level verteilt und so das Powerlevel senkt.
--- Ende Zitat ---
Regeln gelesen, übertriebenen Kampffokussierung aller Elemente festgestellt, damit vergliechen, daß für mcih Kämpfe nicht so bannich reizvoll sind, wegelegt....
...mir persönlich nutzt die gleichmäßigere Verteilung nicht so viel, wenn die Nutzung der Fähigkeiten im Gegenzug auf einen von mir nicht präferierten Spielaspekt konzentriert werden.
Ich stimme ja zu, daß eine geschicktere Verteilung der 'sweet Spots' bei 3E nett wäre, aber da ich von Charakterlauf'zeiten' von 10+ Level ausgehe, nivellieren sich die Unterschiede doch wieder aus - einer hat mal ein paar Monate einen Vorsprung, aber dann auch mal wieder wer anders, und zudem werden diese 'festgelegten' Kompetenzsprünge durch individuelle (Items, Boni und Mali durch Abenteuerereignisse, Interessenwechsel) verwässert.
Archoangel:
Nochmal: was du unter einem reizvollen Spiel verstehst unterscheidet sich sich von einigen anderen hier so sehr wie eine Amöbe von einem Menschen. Sicher: beides sind auf der Erde vorkommende Lebensformen, das war es dann aber auch schon ...
... meine Spieler haben sich in den vergangenen 25 Jahren (oder um bei 3.X zu bleiben in den vergangenen 10 Jahren) noch NIE über langeweile beklagt; und ich bleibe dabei: bei der durchschnittlichen Herausforderung von mir konzipierter Module ist deine Halbwertszeit wohl sehr begrenzt ...
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