Pen & Paper - Rollenspiel > Pen & Paper - Rollenspiel- & Weltenbau

[Heldenreise] Ein Erzählspiel

<< < (5/7) > >>

Beral:

--- Zitat von: xergazz am 24.11.2011 | 14:38 ---Ob die Regeln so funktionieren weiß ich aber auch nicht.

--- Ende Zitat ---
Ausprobieren und berichten! :)

Ihr stellt euch den Spielverlauf ganz anders vor als ich. Aber ich bin offen für eure Vorschläge. Ich schreibe das Spiel für andere, also muss es bei anderen ankommen.

xergazz:

--- Zitat von: Beral am 24.11.2011 | 15:03 ---Ausprobieren und berichten! :)

--- Ende Zitat ---

Du glaubst also ernsthaft, ich würde meine Freizeit dafür opfern? Nichts für ungut. Ich werde den Faden weiter mit großem Interesse verfolgen und wünsche dir noch viel Erfolg bei deiner Suche.

Beral:

--- Zitat von: xergazz am 24.11.2011 | 15:14 ---Du glaubst also ernsthaft, ich würde meine Freizeit dafür opfern? Nichts für ungut. Ich werde den Faden weiter mit großem Interesse verfolgen und wünsche dir noch viel Erfolg bei deiner Suche.

--- Ende Zitat ---
Opfere deine Freizeit für das, was dir Spaß macht. Und erspare dir und mir vorschnelle Rückschlüsse.

Ich glaube langsam zu erkennen, woher die Meinungsverschiedenheit bezüglich der Spielgestaltung kommt. In diesem Forum geht es um Rollenspielbau. Ihr erwartet berechtigterweise ein Rollenspiel. An dieser Stelle muss ich klarstellen, dass mir ein echtes Rollenspiel zu keinem Zeitpunkt vorgeschwebt hat. Deswegen steht im Threadtitel "Erzählspiel" und nicht "Erzählrollenspiel". Trotzdem liegt der Kommunikationsfehler natürlich bei mir. Deswegen hole ich jetzt ein paar Dinge nach.

Der ein oder andere ist vielleicht schon über die Phantasiereisen gestolpert. Das ist ein Spiel für Kinder. Man beginnt eine Geschichte mit einem Stichwort und das Kind setzt die Geschichte fort. Man bringt abwechselnd die eigenen Ideen rein und entwickelt die Geschichte so weiter. Ähnliches Spiel kennt man aus der Schule, wenn einer den Satz anfängt, der nächste ihn zu Ende schreibt und einen neuen beginnt, der nächste den neuen Halbsatz zu Ende schreibt und selbst einen neuen beginnt. So entstehen die abgefahrensten Storys.

Etwas ähnliches schwebt mir die ganze Zeit vor. Eine lockere Erzählrunde. Aber am Ende soll nicht irgendwas herauskommen, sondern ein Heldenepos. Das kriegt man ohne Hilfe nämlich nicht hin, es sei denn man gewinnt den metaphorischen Sechser im Lotto. Die wilde kreative Power von interagierenden Gehirnen soll auf ein konkretes Ziel ausgerichtet werden. Das Streulicht einer Glühbirne soll in einen Laserstrahl verwandelt werden.

Es war von mir nicht geplant, dass jeder Spieler einen oder mehrere Charaktere bekommt und diese durch das Spiel führt. Es gibt einen Heldencharakter und alle beteiligen sich an seiner Geschichte. Die Geschichte als solche rückt so weit in den Fokus, dass die Rollenübernahme komplett entfällt. Streng genommen bin ich damit im falschen Forum gelandet. Mea culpa!

Soweit also meine ursprünglichen Pläne. Unter der Annahme, dass es ein echtes Rollenspiel werden soll, also mit fester Rollenübernahme, sehe ich den krassen Regelmangel natürlich auch sofort. Für ein Rollenspiel habe ich keine Regeln geliefert. Jetzt frage ich mich, ob meine Idee nicht nur für ein Erzählspiel geeignet ist, sondern auch für ein Rollenspiel.

Wenn überhaupt, ist es eine echt große Herausforderung. Ein Rollenspiel so hinzubiegen, dass das Abenteuer am Ende einer Heldenreise entspricht, ist schon mal eine Ansage. Ich lasse das mal sacken. Normalerweise dauert es ein paar Stunden oder Tage, bis ich in so einer Situation Ideen finde. Wenn sie kommen, melde ich mich wieder.

Achamanian:

--- Zitat von: Beral am 24.11.2011 | 16:14 ---
Ich glaube langsam zu erkennen, woher die Meinungsverschiedenheit bezüglich der Spielgestaltung kommt. In diesem Forum geht es um Rollenspielbau. Ihr erwartet berechtigterweise ein Rollenspiel. An dieser Stelle muss ich klarstellen, dass mir ein echtes Rollenspiel zu keinem Zeitpunkt vorgeschwebt hat. Deswegen steht im Threadtitel "Erzählspiel" und nicht "Erzählrollenspiel". Trotzdem liegt der Kommunikationsfehler natürlich bei mir. Deswegen hole ich jetzt ein paar Dinge nach.

--- Ende Zitat ---

Ich würde da gar nicht so einen großen Dissens sehen, ich habe auch gar keine Erwartungen - wäre ja noch schöner, wenn ich verlange, dass wer anders ein Spiel entwickelt, so wie ich es gerne hätte, nur weil ich zu faul dazu bin oder mir nichts vernünftiges einfällt ...

Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob man für das, worauf die scheinbar hinauswillst, überhaupt Regeln braucht bzw. ob das überhaupt ein Spiel ist. Geht es dir nur darum, noch einmal möglichst kurz und bündig zusammenzufassen, welchen Regeln der Heldenmythos gehorcht, damit man sich dann zusammensetzen kann und sich anhand dieser Regeln eine Geschichte ausdenken? Das kann man machen, bloß dafür muss man, so scheint mir, eigentlich nichts entwickeln, da reicht tatsächlich die Übersicht, die du schon gemacht hast.

ErikErikson:
Nach Bischof gibt es diese feste Abfolge. Die lässt sich nicht in abstrakte Regeln fassen. Das ist so nicht möglich. Man kann also kein RSP bauen, welches aufgrund weniger Regeln quasi diese Entwivcklung von innen auf natürliche Weise vollzieht.

Am ehesten wäre das noch möglich mit etwas wie Polaris und einer Vorgabe von Archetypen. Das ist zwar Jung, passt aber.

Bsp. könnte man den Archetypen des Torwächters vergeben. Der hat dann automatisch das Ziel, dem Helden eine Prüfung zu stellen/sich überlisten zu lassen und ihn sonst nicht durchzulassen. Wenn diser Archetyp nach Regeln erst dann auftauchen kann, wenn er dran ist, also wenn die entsprechende Stufe kommt, dann wäre das eventuell ein Weg.

Alternativ könnte man pro Stufe bestimmte Wenn/Dann Sätze einbauen. Etwa in der stufe, wo der held das Monster besiegt: "Du siegst, aber...."

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln