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[PF] Diskussion: Hellknights in Golarion
Samael:
Da gibts noch mehr: zBsp ist Varisia bei Erscheinen des ersten Gazetteers ggü. der Situation während des ersten AP (Rise of the Runelords) ordentlich geschrumpft (Kartenmaßstab).
Ursprünglich hatte Varisia etwa die größe Westeuropas, jetzt nur noch die von Frankreich oder Texas.
Außerdem hat sich der nördliche Katenrand mit dem "WG: Inner Sea" ordentlich verändert.
Guennarr:
Das sollten auch nur Beispiele sein. Beim Uebersetzen stolpern wir als Intensivleser der Originalbaende natuerlich ueber ein paar Punkte und koennen sie idealerweise im dt. band gleich "glaetten". Aenderungen an Kontinentalmassen sind schon ein anderes Kaliber, doch sind wir ja zum Glueck erst mit dem Kampagnenweltband in Golarion eingestiegen. Der Gazetteer beeintraechtigt unsere Arbeit nicht.
Varisia wirkt auch heute ein wenig wie ein Anhaengsel. Man merkt, dass es ein eigenes Heimsetting war, das spaeter die Startbasis fuer Golarion bildete.
Der Grund dafuer ist ja bekannt. Zunaechst gab es nur Varisia, wo auch der erste AP spielte. Parallel zu diesem AP wurde erst der Rest von Golarion entwickelt und aendert bei der genaueren Behandlung in Almanachen und APs noch immer ein wenig die Form - jetzt allerdings meist in geringerem Umfang und in den jetzt erst naeher beleuchteten Randbereichen als in der Anfangszeit. Das kann man wenigstens als Aenderungen an den Raendern der "bekannten Welt" (aus Sicht eines Bewohners der Inneren See) abtun.
LG
G.
Tudor the Traveller:
Dazu fallen mir zwei Dinge ein:
1. Ungewollte Unstimmigkeiten lassen sich vermeiden, indem der Autor die vorhandenen Quellen kennt und in seine Arbeit einbezieht. So etwas erwarte ich eigentlich von einem "offiziellen" Autor. Alles andere ist in meinen Augen Stümperei.
2. Bewusste Veränderungen, z.B. im Sinne der Spielwelt-Konsistenz, dürfen gerne in einem Vorwort erklärt werden. Dafür gibt es die.
Guennarr:
Wenn ich mir die Personaldecke bei Paizo so anschaue: Klassische Diskrepanz zwischen Anspruch und Realitaet. Das, was dir da vorschwebt, waere mit einer zusaetzlichen Stelle, die im Lektorat gezielt danach Ausschau haelt, wohl machbar. Der Preis waeren laengere Herstellungsdauer und wohl auch hoehere Produktpreise.
Und in diesem Fall kann es ja auch eine bewusste Abkehr vom Ursprungskonzept gewesen sein.
Ehrlich gesagt ist es mir auch lieber so, wie es ist. Wer eine Kanonpolizei braucht, ist z.B. In den Forgotten Realms besser aufgehoben. Ich mag den Gedanken, ein "Original-Golarion-Abenteuer" nur mithilfe des Kampagnenweltbandes entwickeln zu koennen, ohne dass nachher jedes Komma von Golarionspezialisten umgedreht wird. Ueber kurz oder lang wird aber wohl auch Golarion diese Spezies verstaerkt anziehen.
Ich glaube, das urspruengliche Thema ist inzwischen eh totdiskutiert, oder? ;)
LG
G.
kalgani:
Das ist ja auch nur vollkommen verständlich, denn Golarion ist die Hauptwelt wie halt FR bei D&D.
Da es bei Paizo auch nur diese eine Welt gibt sollte diese besonders konsitent sein, da alles material sich darauf bezieht!
Es wird auch immer mehr spezialisten geben, weil PF (glücklicher weise) ziemlich erfolgreich ist.
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