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MoO2 - würdige Nachfolger?

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Darkling ["beurlaubt"]:
Ich spiele ja grade Galactic Civilisation 2 Ultimate Edition (was mich ja zu diesem Thread angestiftet hat) und in guten Momenten kommt es (für mich) an MoO2 heran, ja ich gehe sogar soweit zu sagen, dass es in mancher Hinsicht besser ist, aber natürlich steht es auch in vielerlei Hinsicht hinter MoO2 zurück.
Ich kann mich noch nicht ganz entscheiden, aber ich finde, es kommt DER Referenz, die MoO2 für mich ist immerhin angenehm nahe.

Chiungalla:
Für das zweite Quartal 2012 ist übrigens ein Spiel Namens Legends of Pegasus angekündigt. Die Entwickler sagen darüber "Das wird ein würdiger Nachfolger zu Master of Orion 2". Das Zitat ist aus der Gamestar.

Galactic Civilisation 2 Ultimate Edition ist auf jeden Fall ein gutes Spiel.

Ich möchte hier aber an dieser Stelle mal ein Spiel loben, welches viel zu selten gelobt wird:
Master of Orion 3.

Okay, die Benutzeroberfläche ist kacke. Die Grafik kehren wir unter den Teppich. Und bei einem Spiel der Komplexität hätten die Entwickler ein sinnvolles Handbuch im Umfang von Krieg und Frieden beipacken sollen. Und man hätte das alles viel besser und toller machen können.

ABER es bügelt viele der existenten Schwächen von MoO 2 aus:
- Keine Schlachten im Runden-Modus mehr, wo gewinnt wer zuerst dran ist
- Forschung bleibt wichtig, aber nicht so übermäßig stark
- Viele Möglichkeiten Mikromanagement zu automatisieren

Und hat man sich erst einmal durch die 100 Stunden Spielzeit zum einarbeiten gebissen macht das Spiel richtig Laune. Und ich glaube rückblickend selbst kaum, dass ich die investiert habe.

Die Frage ist natürlich was man sich vom Nachfolger so erwartet, bei mir wäre das folgendes:
MoO 2 mit besserer Grafik, Echtzeit-Schlachten, weniger krassen Forschungssprüngen (es ruiniert halt die Spannung, wenn man mit Laserwaffen gegen Jungs kämpft die das Äquivalent einer Keule haben) und Möglichkeiten das ganze Mikromanagement bei Bedarf zu automatisieren (z.B. das man kurz sagen kann bau auf Hoth die gleichen Gebäude wie auf Endor wäre sehr hilfreich).

Bluerps:
Oh ne. Ich selten so wenig Spaß an einem Spiel, wie an Master of Orion 3. Entweder man hat jeden Furz selber gesteuert, oder man hat alles so weit automatisiert, das man im Wesentlichen der Finanzminister in seinem Imperium war. Es war fürchterlich unübersichtlich, und es war schwierig herauszufinden was eigentlich vor sich geht. Die meisste Zeit hat man sich nur irgendwelche Statiskiten angeschaut, die einem kaum was gesagt haben. Gelegentlich hat man mal Schiffe verschoben, in der Hoffnung, das man damit was erreicht. Dazu wars hässlich wie die Nacht (das ist jetzt kein Ausschlußkriterium für mich, aber gut ists auch nicht). Es war, als hätte man ein Spiel aus einem schlechten Excel-Sheet gemacht.

Ich hab das Spiel einmal zuende gespielt - ich wurde zum galaktischen Herrscher gewählt, ohne so wirklich verstanden zu haben, warum das passiert ist - und dann nie wieder angerührt.

Also, ich glaube dir, das du komplett andere Erfahrungen mit dem Spiel gemacht hast, Chiungalla, aber für mich wars eines der miesesten Spiele die ich je gespielt habe.


Bluerps

Chiungalla:
So unterschiedlich sind unsere Erfahrungen glaube ich gar nicht. Wir gewichten sie nur anders glaube ich. Vieles von dem was Du schlecht fandest war bei mir ja auch in der Kritik enthalten. Für mich ruiniert es das Spiel nur nicht, bin da vielleicht härter im Nehmen.

Ranor:

--- Zitat von: Chiungalla am 12.12.2011 | 10:15 ---Und hat man sich erst einmal durch die 100 Stunden Spielzeit zum einarbeiten gebissen macht das Spiel richtig Laune.
--- Ende Zitat ---
Übersehe ich die Ironie in dem Satz oder meinst du das wirklich ernst? Nichts gegen Einarbeitung in Spiele, aber 100 Stunden!? Und ich habe mich schon über die Leute gewundert die Final Fantasy XIII mit dem Argument verteidigt haben, dass man ja nur die ersten 30 Stunden überstehen müsste, dann würde es schon ganz toll werden...

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