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[Savage Worlds] Kurze Fragen/kurze Antworten

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Vasant:

--- Zitat von: Kardohan am 28.02.2016 | 02:46 ---Man macht die Hälfte/Drittel an der Anzahl verschossener Pfeile/Bolzen fest. Wenn Glorfindel und Rurik im Kampf jeweils ein Dutzend Pfeile verschossen haben, fänden sie am Ende eben ein Dutzend Pfeile wieder und teilen sie untereinander auf. Ich spar mir mal die Aufdröselung nach Elfen-, Goblin-, Ork- und Menschenpfeilen, denn man kann auch alles übertreiben.
Ausnahmen wäre Spezialmuni (Signalpfeile, Menschentöter etc) oder gar magische Pfeile, die man für sich betrachten sollte. Aber wennn man von denen 3-4 verballert hat, fände man eben 2 (50%) bzw. 1 (33%) wieder. Magische Pfeife könnten "unkaputtbar" sein oder ganz normal zerbrechen.

Die GER/TA hat mal wieder unsauber die Deluxe-Regeln umgesetzt. Nach denen gäbe es eben am Ende die Hälfte wieder, wenn es denn wichtig wäre. Wenn unsere Helden als Soldaten einer Armee etwa am Ende der Szene ihre Vorräte wieder einfach auffrischen können, dann ist eine Sucherei nämlich nicht unbedingt wichtig (ausser eben für besondere Muni).

Es kommt darauf an wieviel Vorratsbuchhaltung ihr in Euren Gruppen machen wollt. Wenn "knappe Ressourcen" oder "wenig Zeit" (für das Anfertigen von Pfeilen/Bolzen) zum Setting gehören, dann gehört es bei jedem Kampf dazu. Andernfalls kann man es ignorieren oder so weit wie möglich "handwedeln".

Mal davon abgesehen bezweifle ich mal ganz stark, dass ich ich am Ende outdoors mehr nutzbare Pfeile wiederfände, als indoors. Ja, sie können innen an allem möglichen zerbrechen, dafür können sie draußen auf Nimmerwiedersehen in Laub, Gras, Bäumen und Büschen verschwinden. Daher finde ich die neue Grundregel "50% wenn es wichtig ist" besser. Aber da sind die Geschmäcker verschieden... ;)

--- Ende Zitat ---

Klar, der Vorgang kommt - wie so oft - nur zum Tragen, wenn es interessant ist. Wenn es sowieso genug Nachschub gibt, wird kein Bogenschütze da auf dem Schlachtfeld herumstreunen und Pfeile recyceln.

Aber Moment: du meinst aber nicht, dass es nach den Deluxe-Regeln die Hälfte der Munition zurückgibt, weil da was von 50% steht, oder?

Abgesehen davon fällt mir auf, dass man die Unterteilung "ein Drittel, die Hälfte oder alles" - wenn man sie denn haben möchte - ja sehr bequem mit dem W6 machen kann. 1-3: nüscht, 4: n Drittel, 5: die Hälfte, 6: alles. Schwupps, fertig.

Kardohan:
Was bedeutet ein Wurf von 4-6 bzw. 5-6 auf 1W6 im Mittel beim Wiederfinden? Genau, es gibt 50% bzw. 33% der Geschosse zurück.

Es geht doch mir gerade darum aufzuzeigen das Würfeln überflüssig ist (egal für alle Geschosse insgesamt oder einzeln gerechnet), da es im Mittel auf eben die Hälfte bzw. ein Drittel hinausläuft.

In den Deluxe-Regeln gibt es keine Unterscheidung nach drinnen und draussen mehr. Da gibt es immer die Geschosse bei 4-6 auf 1W6 (also mit 50%) wieder. Sofern es wichtig ist, natürlich.

Vasant:

--- Zitat von: Kardohan am 28.02.2016 | 10:54 ---Was bedeutet ein Wurf von 4-6 bzw. 5-6 auf 1W6 im Mittel beim Wiederfinden? Genau, es gibt 50% bzw. 33% der Geschosse zurück.

Es geht doch mir gerade darum aufzuzeigen das Würfeln überflüssig ist (egal für alle Geschosse insgesamt oder einzeln gerechnet), da es im Mittel auf eben die Hälfte bzw. ein Drittel hinausläuft.

In den Deluxe-Regeln gibt es keine Unterscheidung nach drinnen und draussen mehr. Da gibt es immer die Geschosse bei 4-6 auf 1W6 (also mit 50%) wieder. Sofern es wichtig ist, natürlich.

--- Ende Zitat ---

Nun geht mir ein Licht auf, wie du's meinst. :) Der Sprung von Wahrscheinlichkeit zum absoluten Anteil ist mir vorher nicht klar geworden. Klar, so kann man es natürlich auch machen. Ich frage mal die Bogenschützen aus der Gruppe, wie ihnen das schmeckt.
 

Skeeve:
ich bin gerade bei den verschiedenen Repetierarmbrüsten:

Rippers (deutsch): Das Nachladen eines neuen Magazins dauert eine Runde.
Horror Companion: Reloading a new magazine takes one action.

Mal wieder ein Übersetzungsfehler bei Rippers oder ist es, weil die Armbrust bei Rippers nicht so modern ist, wie die aus dem Horror Companion (und damit sie zu den restlichen Waffen/zum Setting passt)? Ich gehe erstmal von letzterem aus und habe damit für beides eine passende Erklärung, weshalb ich eigentlich auch nur eine Verständnisfrage zu diesem Teil der Repetier-Armbrustaus dem Horror Companion  stellen wollte: "If firing single shot, the attacker must roll a called shot to the heart (–4) as usual. If firing at a vampire at RoF 3, roll a d6 any time one is hit with a raise. The shot hits the heart on a 6."

Hier verwirrte mich der d6... Wenn ich mit RoF 3 gezielt auf das Herz eines Vampirs schiesse, dann habe ich -4 (wegen dem kleinen Ziel (wie schon oben steht)) und (-2) wegen Autofeuer. Also zusammen Abzüge von -6 und wenn ich treffe, dann treffe ich eben das Herz. Was soll da noch der d6?

Aber vermutlich geht der Teil mit "RoF 3" von einem normalen Schiessen auf den ganzen Vampir, ohne angesagte Ziele, aus. Da habe ich dann -2 wegen dem Autofeuer und ein Treffer der mit Steigerung trifft, der trifft dann bei einer 6 auf dem d6 zufälligerweise genau das Herz des Vampirs... Aber lohnt sich das?

Skeeve:
im Horror Companion heißt es bei der Repetierarmbrust vor dem Text mit Rof 3 und dem d6 noch "Aside from its obvious use against living targets, it is an effective weapon against vampires.". Wenn ich jetzt nicht was übersehe, dann sind die Chancen beim angesagten Ziel "Herz" mit -4 und beim Schiessen ohne angesagtes Ziel, aber treffen mit Steigerung, identisch und diese Würfelei mit dem zusätzlichen d6 macht hier garnichts "effective", sondern verschlechtert die Chancen nur!

Aber ich habe jetzt hinten im Horror Companion bei den Vampiren gesehen dass dort ein Abzug von -6 für das Treffen vom Herz angegeben ist. Was denn nun? Mit -6 anstelle von -4 für das angesagte Ziel "Vampirherz" sieht die ganze Rechnerei ja ganz anders aus....

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