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Spieldesign (Weibliche Charaktere, Umgang mit Minderheiten / Rassismus)

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Suro:

--- Zitat von: Slayn am 10.12.2013 | 17:25 ---Wow, was für ein Gewäsch! Da macht es ja noch mehr Sinn, das Mario Klempner ist.

--- Ende Zitat ---
Hallo Slayn, ich hoffe du beziehst dich hier auf Frau Sarkeesian und nicht auf deine Diskussionteilnehmer, ansonsten muss ich dich bitten, den Ton etwas zu mäßigen.

Slayn:

--- Zitat von: Suro am 10.12.2013 | 20:55 ---Hallo Slayn, ich hoffe du beziehst dich hier auf Frau Sarkeesian und nicht auf deine Diskussionteilnehmer, ansonsten muss ich dich bitten, den Ton etwas zu mäßigen.
--- Ende Zitat ---

Tatsächlich auf Fr. Sarkeesian. Man kann Dinge auch überanalysieren, gerade wenn wir von der vermeintlichen "Steinzeit" digitaler Spiele redet.

Yerho:

--- Zitat von: Bluerps am 10.12.2013 | 15:17 ---Ich verstehe nicht, gegen was du hier argumentierst. Warum denkst du, man könne solche Aspekte gegeneinander aufwiegen? Wer hat denn sowas gesagt?
--- Ende Zitat ---

Die Bioware-Spiele wurden als positive Beispiele angeführt, weil sie beispielsweise homosexuelle Charaktere und Interaktionen erlauben. Ich hielt es für angemessen, das drastisch zu demontieren, weil es genau aufzeigt, wo ich ein Problem sehe: Beispielsweise wird "Mass Effect" nicht als Beispiel herangezogen, wenn es um Sexismus geht, ganz im Gegenteil. Ich hingegen sehe da ausgesprochen viel Sexismus und das führt mich zu der Frage, bei welchen anderen Beispielen das noch der Fall sein kann. Auch "Tomb Raider" ist für die einen ein Musterbeispiel spielerischer Emanzipation, für die anderen eine Ausrede, um ein Model in figurbetontem Kostüm(en) herumtoben zu lassen. In "The Last of Us" sehen die Einen die starke Männerrolle und die zu beschützende Frauenrolle, Andere sehen eher die stark unterstützende (spielwichtige!) Rolle der Protagonistin und führen deren Verletzlichkeit weniger auf ihr Geschlecht als auf ihre Jugend zurück.

Und das ist nur die eine Ebene. Dass beispielsweise Bioware sich einige Dinge traut, die sich andere nicht trauen zeigt, dass man eben nicht einfach alles darauf zurückführen kann, dass es Entwicklern und Publishern an einer progressiven Einstellung fehlt. Selbst dort, wo man augenscheinlich kein Problem damit hat, mit Konventionen und Traditionen zu brechen, ist Sexismus dennoch gegenwärtig. - Was machen wir jetzt daraus?

Slayn:

--- Zitat von: Fantomas am 10.12.2013 | 21:23 ---Was machen wir jetzt daraus?
--- Ende Zitat ---

Den Elfenbeinturm verlassen?

Grey:

--- Zitat von: Seuchenschiff am 10.12.2013 | 18:26 ---- Weiblicher Char ist natürlich der Sani der Truppe und kann fast nicht kämpfen. (Blärgh!)

--- Ende Zitat ---
@Auribiel, kurze Rückfrage: Geht es dir hier wirklich spezifisch ums Kämpfen oder ganz allgemein um "nicht actiontaugliche" Frauen? (Action ist ja nicht automatisch gleich Kämpfen.)

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