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Kampfregeln abwechslungsreich gestalten

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LöwenHerz:
@sehr tödliche Kampfsysteme:

problematisch doch aus dem Grund, weil die SC einfach viel öfters in Kämpfe verwickelt sind, als die NSC. Ein NSC überlebt meist keinen Kampf, während diese Sterblichkeit bei SC zu dermaßen viel Frust führen würde, dass ein Spielen gar nicht mehr möglich wäre.
Das ist der große Punkt, der mich zwar nervt, den ich als SL aber akzeptiere und trotzdem versuche Spannung aufzubauen. Und das muss eben nicht nur auf Basis der unbedingten Tödlichkeit des Systems passieren.

Dreamdealer:

--- Zitat von: Luxferre am 25.05.2012 | 09:02 ---Ein NSC überlebt meist keinen Kampf, während diese Sterblichkeit bei SC zu dermaßen viel Frust führen würde, dass ein Spielen gar nicht mehr möglich wäre.
Das ist der große Punkt, der mich zwar nervt, den ich als SL aber akzeptiere und trotzdem versuche Spannung aufzubauen. Und das muss eben nicht nur auf Basis der unbedingten Tödlichkeit des Systems passieren.

--- Ende Zitat ---

Warum überleben eigentlich so wenig NSCs? Weil die SCs solange auf ihnen herumhacken, bis nur noch Mett übrig ist (sprich ein System was den Gegner erst aus dem Spiel nimmt, wenn er halt tot ist)!

Um nochmal auf das eigentliche Thema zurück zu kommen, wenn keine vernünpftigen Konsequenzen aus den diversen Manövern folgen, dann bleibt der Kampf immer gleich.

Vielleicht ist das was ich meine mit "Tödlichkeit eines Systems" nicht richtig ausgedrückt, die Auswirkung von Verletzungen müssen im weiteren Verlauf deutliche Konsequenzen haben. Die Möglichkeiten einen (N)SC auszuschalten (nicht im Sinne von tot sondern handlungsunfähig) müssen da sein und auch anwendbar sein.

Beispiele:

- ein entwaffneter Charakter sollte (im bewaffneten Nahkampf) Grund haben aufzugeben und nicht einfach seine Waffe aufheben und weiterkämpfen

- ein Charakter dem man die Kniescheibe zertrümmert hat, sollte einfach nicht mehr kämpfen können

Dann macht es auch Sinn solche Manöver durchzuführen und der Kampf wird abwechselungsreicher.

Holothuroid:

--- Zitat ---Warum überleben eigentlich so wenig NSCs?
--- Ende Zitat ---

Vermutlich weil die Kampfsysteme den Effekt automatisch produzieren. Bei D&D4 ist das immer erstaunlich selten passiert, weil der verursachende Spieler ansagt, was mit dem Monster auf 0 HP passiert.

Kampfsysteme, die keine Schadensallokation als Gewinnvariable verwenden, sind da noch weiter von entfernt.

ArneBab:

--- Zitat von: Turning Wheel am 25.05.2012 | 11:35 ---Es kommt darauf an, ob ein Kampf auf Leben und Tod einfach nur ein weiterer Zwischenschritt ist, um im Abenteuer weiter zu kommen (wie in Computerspielen) oder ob der eine Kampf auf Leben und Tod den Klimax des Abenteuers oder sogar der Kampagne darstellt.
Ich glaube das Hauptproblem bei Kämpfen ist, dass sich die Gamer da draußen Rollenspiel ohne Kampf gar nicht vorstellen können, bzw. es so wenig können, dass sie es als Tavernenrollenspiel o.ä. abtun.

--- Ende Zitat ---
Was daran liegen kann, dass Kämpfe nunmal die stärkste Eskalation eines Konfliktes sind.

Warum kommt eigentlich in fast jeder StarTrek-Folge ein Faustkampf vor? Gleiche Frage.

ArneBab:

--- Zitat von: Dreamdealer am 25.05.2012 | 11:21 ---Vielleicht ist das was ich meine mit "Tödlichkeit eines Systems" nicht richtig ausgedrückt, die Auswirkung von Verletzungen müssen im weiteren Verlauf deutliche Konsequenzen haben. Die Möglichkeiten einen (N)SC auszuschalten (nicht im Sinne von tot sondern handlungsunfähig) müssen da sein und auch anwendbar sein.

--- Ende Zitat ---
Anders gesagt: Du willst Konsequenzen, die nicht Spiel-Ende aber doch Kampf-Ende bedeuten.

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