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Konstitution mal anders

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OldSam:

--- Zitat von: Luxferre am 17.07.2012 | 16:33 ---Betrachte nochmal das Bild der Sportlerin von mir. Die ist gesund-schlank. Und wiegt deutlich zuviel, als dass sie je einen Laufsteg betreten dürfte.
Aber ich schweife ab ;D

--- Ende Zitat ---

Das ist mal ein hochinteressanter Punkt finde ich! :)
Gilt "max. Attraktivität = heutiges Modelmaß mit Dürrefaktor"?
Ich votiere klar für nein und AFAIK ist das auch der Stand der Wissenschaft, speziell v.a. bei kulturübergreifender Betrachtung.
Es gibt sehr viele Leute denen das nicht gefällt und das liegt u.a. auch daran, dass es ja  in der Tat nicht gesund ist (siehe interne Widerstände dagegen in der Modebranche selbst). Die Gründe warum nun ausgerechnet solche dürren Püppchen heute die Laufstege bestimmen sind IMHO relativ komplex und das ist nicht einfach als Maßstab für die allgemeine Attraktivitätswahrnehmung geeignet.

LöwenHerz:
[Rant]
Wo wir schon Attribute in Korrelation setzen....

Ein tüchtiger Nahkämpfer schöpft sein Schadenspotential aus seiner Schnelligkeit und nicht aus seiner maximalen Körperkraft.
Ich finde, dass man Stärke und Schnelligkeit zusammenlegen sollte. Schnellkraft ist ein schönes Wort.

[/Rant]

Maarzan:

--- Zitat von: Luxferre am 17.07.2012 | 16:33 ---Der Grundzusammenhang, welcher Konstitution nennenswert das Charisma beeinflussen lässt? Den sehe ich halt nicht.

Ich sehe vielmehr ein völlig kaputtes Sozialbild von Idealmenschen, welche anorektisch veranlagt sind, metrosexuell und an gesundheitsgefährdendem niedrigen Körperfettgehalt leiden. Nix gesund-konstitutiv. Das ist eingebildet gesund und nicht wissenschaftlich! Betrachte nochmal das Bild der Sportlerin von mir. Die ist gesund-schlank. Und wiegt deutlich zuviel, als dass sie je einen Laufsteg betreten dürfte.

--- Ende Zitat ---

Miss Antwort #45? Niedlich, aber würde ich auch nahe an der Unterernährung wittern.
Und Laufstege sind eine reine Kunstwelt. Ohne Glamour und extra Aufmachung würden die vermutlich draußen auf freier Wildbahn zu einem guten Teil auch solo verkümmern.

LöwenHerz:

--- Zitat von: OldSam am 17.07.2012 | 16:40 ---Gilt "max. Attraktivität = heutiges Modelmaß mit Dürrefaktor"?
Ich votiere klar für nein und AFAIK ist das auch der Stand der Wissenschaft, speziell v.a. bei kulturübergreifender Betrachtung.
Es gibt sehr viele Leute denen das nicht gefällt und das liegt u.a. auch daran, dass es ja  in der Tat nicht gesund ist (siehe interne Widerstände dagegen in der Modebranche selbst). Die Gründe warum nun ausgerechnet solche dürren Püppchen heute die Laufstege bestimmen sind IMHO relativ komplex und das ist nicht einfach als Maßstab für die allgemeine Attraktivitätswahrnehmung geeignet.

--- Ende Zitat ---

Wir entfernen uns vom Thema und ich habe ehrlich gesagt wenig Lust, mich jetzt rein wissenschaftlich über Magerwahn, Models und deren ungesundes Leben zu unterhalten ;)

In Kürze:
Das Problem hier ist nur, dass es -wie immer- Tendenzen gibt, aber eben keine gesicherten, wissenschaftlichen Erkenntnisse. Models leben ungesund und sind nicht konstitutiv (weiß ich, hatte viele Kundinnen aus der Branche). Aber das dürfen sie auch nicht sein, weil eine grundlegende Konstitution auch ein gewisses Gewicht mit sich bringt. Sie gelten aber trotzdem gemeinhin als schön (siehe diese spacken Sendungen, Models hier, Superstars da). Es ist ein sehr komplexes Thema, auch dazu hatte ich schon ein anschauliches Bild gepostet (Dove Werbung).

Ich denke, dass wir nicht wirklich weiter kommen. Wenigstens hat sich der Ton normalisiert ;)

Grey (away):
Auf die Gefahr hin, jetzt mein Eigenbau-Regelwerk in Mißkredit zu bringen... ::)

Die Überlegung, Konstitution und Aussehen in Beziehung zueinander zu stellen, habe ich auch schon angestellt. Einen entsprechenden Mechanismus gibt es in meinem Regelwerk tatsächlich.

Allerdings halte ich es für zu kurz gegriffen, einfach beides zu demselben Attribut zu erklären. Gegenbeispiele sind hier schon zur Genüge genannt worden. Ein Mensch kann super fit sein, zugleich aber vollkommen unattraktiv.

Bei mir gibt es zwei getrennte Attribute "Erscheinung" und "Ausdauer". Entscheidend für soziale Interaktion, einen positiven/einschüchternden/beeindruckenden Eindruck bei anderen Menschen etc. ist immer die Erscheinung.

Der Spezialfall davon, der generell als "körperliche Schönheit" wahrgenommen wird, ergibt sich durch Multiplikation:
Schönheit = Erscheinung x Ausdauer.

Ich habe das an diversen Beispielcharakteren getestet und bin noch in kein Beispiel gelaufen, wo das nicht funktioniert hätte.

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