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Einfachheit vs Attribute

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Heinzelgaenger:

--- Zitat von: Coldwyn am 14.07.2012 | 14:36 --- Ich bin in der Lage so ca. 140 Kilo zu stemmen.

--- Ende Zitat ---
:o
Du meinst nicht Kreuzheben? Unter Stemmen verstehe ich ja normalerweise ein Art von Über-Kopf.
Wow.
Das kann ich ja nicht mal Umsetzen.

Gummibär:
Als Fertigkeiten definiere ich die kleinsten vom Spiel vorgegebenen Bereiche, die vom SC gelernt werden können und in ihrer Summe alle mögliche Handlungen abdecken und untereinander überschneidungsfrei sind. (Da wir hier beim Thema Einfachheit sind, gibt es keine Spezialisierungen).

Attribute definiere ich genau wie Fertigkeiten, nur dass ein Attribut einen größeren Bereich abdeckt.

Per Definition in diesem Thread kann ein System also nur Attribute haben, falls es Fertigkeiten hat. Andernfalls sind die „Attribute“ die Fertigkeiten.

Attribute sind nun also etwas, was man einem Spiel, das Fertigkeiten beinhaltet, hinzufügen kann, obwohl die Fertigkeiten bereits alle möglichen Handlungen abdecken. Attribute sind nicht notwendig. Wer Einfachheit möchte, der ist bei Systemen, die sowohl Attribute, als auch Fertigkeiten beinhalten, falsch.

Das ist meine These und sie ergab sich aus dem erwähnten Konstitutionsthread.



Mein Statement zur Einfachheit: Regeln müssen zuallererst den Designzielen entsprechen und DANACH möglichst einfach sein. Sonst landet man irgendwo, wo man gar nicht hinwollte. (Z.B. in einem Spiel ohne Attribute. Klar, wem’s gefällt, der kann es so machen. Aber das Designziel jedes Spiels, das weniger einfach ist als TWERPS, war einfach nicht Einfachheit, sonst wäre man bei TWERPS gelandet, oder bei einem bestimmten Spiel von 1of3, dessen Name ich vergessen habe.)

Das bedeutet dann z.B.:
Vereinfachung darf nicht die Motivation sein, Attribute zusammenzulegen. Entweder haben die Attribute einen Fehler und DAS ist der Grund dafür, sie zusammenzulegen. Oder sie werden einen Fehler haben, nachdem man sie zusammenlegt.




--- Zitat von: Coldwyn --- Ich vermute ja dass es ein versteckter WoD-Post ist, ähnlich dem Konstitutions-Thread nebenan.
--- Ende Zitat ---
Wie man’s macht, macht man’s falsch. Poste ich ohne Systembezug, fragt man mich nach einem Systembezug. Poste ich ich im Entwicklungs-Forum eine allgemeine Frage anhand eines konkreten Beispiels, zu dem ich im Eröffnungsthread das System benenne, ist es ein „versteckter WoD-Post“. Und wenn ich im D&D-Forum poste, will man wissen, ob es nun um 3.5, Pathfinder oder 4E geht. Es geht aber nicht nur um EIN bestehendes System.

Holothuroid:
SEUCOR. Alle landen immer bei SEUCOR. >;D

Im übrigen stimme ich dir zu.

LöwenHerz:
Es gibt doch ein tolles System, wo alles ausschließlich über Attribute gewürfelt wird und ausschließlich Spezialisierungen via Talent eine Art Fertigkeit "freischaltet". Dungeonslayers bietet einen einfachen Mechanismus ohne riesen Fertigkeitsliste. Ein teures Talent schaltet einen Bonus für spezielle Aktionen frei.
Ist zwar von hinten aufgezäumt, das Pferd, aber bestechend einfach. Und sympathisch. Und kostenlos  :d

Holothuroid:
Dungeonslayers hat eigentlich genau das Phänomen, um das es hier geht. Es hat auch zwei Ebenen von Werten, die für ihre Wirkung addiert werden. Wie hießen die da? Attribute und Eigenschaften?

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