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Attribute und Fertigkeiten

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Gummibär:
@ Tudor the Traveller

Wenn man sich entschließt, am 15. Januar sein Attribut zu steigern (das auf durchschnittlich ist) und es dauert 3 Monate, so dass man am 15. April den höheren Wert hat (der bei nur 3 Stufen dann Weltklasse ist), wir erklärst du mir den riesigen Sprung, dass das Attribut am 14. April noch auf durchschnittlich ist?

Hohe Zeiten und hohe Steigerungskosten sorgen alleine nicht dafür, dass dieser Sprung verschwindet. Der Sprung verschwindet nur durch die zusätzliche Restriktion, dass der Charakter im Zeitraum vom 15. Januar bis zum 15 April nicht gespielt werden darf.

Tudor the Traveller:
Ok, ich dachte du beziehst dich auf Steigerungskosten. Mit dem sprunghaften Anstieg wird man dann wohl leben müssen. Ist ja z.B. bei D20 / PF etc. auch nicht anders. Da passieren derartige Sprünge ständig.

Sprünge werden sich ja grundsätzlich kaum vermeiden lassen, da jede Änderung eines Spielwertes ein Sprung ist. Die Frage ist immer, wie fein das aufgelöst wird. Das ist auch irgendwo eine Frage der Einstellung.

Tim Finnegan:

--- Zitat von: Gummibär am 20.07.2012 | 02:42 ---@ Tudor the Traveller

Wenn man sich entschließt, am 15. Januar sein Attribut zu steigern (das auf durchschnittlich ist) und es dauert 3 Monate, so dass man am 15. April den höheren Wert hat (der bei nur 3 Stufen dann Weltklasse ist), wir erklärst du mir den riesigen Sprung, dass das Attribut am 14. April noch auf durchschnittlich ist?

Hohe Zeiten und hohe Steigerungskosten sorgen alleine nicht dafür, dass dieser Sprung verschwindet. Der Sprung verschwindet nur durch die zusätzliche Restriktion, dass der Charakter im Zeitraum vom 15. Januar bis zum 15 April nicht gespielt werden darf.

--- Ende Zitat ---

Traveller geht das eigentlich ganz gut an. Anstatt den reinen Skill und die Steigerung von Punkt zu Punkt zu bewerten, wird von der Gesamtsumme der Skills ausgegangen. Anhand einer recht einfachen Formel erfährt man dann wie lange es "pur" dauern würde die gewünschte Steigerung zu machen. Da davon ausgegangen wird dass sich Spiel- und Off-zeit mischen, kann man recht leicht nachhallten wie weit das Training voranschreitet wenn der Spieler es ins Rollenspiel mit einfließen lässt.

pharyon:

--- Zitat von: Gummibär am 19.07.2012 | 18:49 ---@ pharyon
Als nach meinem Verständnis müsstes die diese Ressourcen entweder als Attribute ansehen, oder deine Definition (Post 1) präzisieren. Wäre wichtig das zu klären, damit man auf Basis der von dir gewählten Defition dann weiter diskutieren kann.

--- Ende Zitat ---
Du hast ja schon weiter oben einschränkend erwähnt, dass Astral- oder Karmalenergie nicht unbedingt jeder Figur zur Verfügung stehen. Damit würden Sie allein deswegen aus der Definition fallen. Energien und Ressourcen geben meiner Erfahrung auch nie an, wie gut jemand etwas kann (--> Kompetenz), sondern eher wie häufig bestimmte Handlungen durchgeführt werden können. Auf diese Komponente können wiederum Kompetenzen häufig einwirken. Von daher gehören für mein Verständnis von Attributen und Fertigkeiten diese Ressourcen zu keiner der beiden Gruppen.


--- Zitat ---Das ist so wenig präzise, dass ich den Bezug nicht nachvollziehen kann.

--- Ende Zitat ---
Beispiel D&D: Du hast häufig einen Attributsmodifikator und einen Skill-Wert, die werden ja häufig zur Ergebnisermittlung mit einem W20 addiert. Gäbe es nun die Möglichkeit, dass für eine Fertigkeit mehrere Attribute in Frage kämen, müsste man nun situationsabhängig entweder neue Summen biolden oder eine Tabelle aller möglichen Zwischensummen für Attribute und Fertigkeiten erstellen, beides Optionen, die jedoch zu einem bestimmten Zeitpunkt viel Aufwand bedürfen. D&D umgeht dieses Problem, indem jeder Fertigkeit fest ein Attribut zugeordnet wird.

Ich mag Attribute und Fertigkeiten aus ähnlichem Grund wie Xemides. Auf der anderen Seite schätze ich es auch, wenn beide einen ergänzenden Beitrag zu den Regeln bieten. Salopp ausgedrückt: Jedes Element sollte etwas anderes können.

p^^

Tim Finnegan:

--- Zitat von: pharyon am 20.07.2012 | 08:28 ---Du hast ja schon weiter oben einschränkend erwähnt, dass Astral- oder Karmalenergie nicht unbedingt jeder Figur zur Verfügung stehen. Damit würden Sie allein deswegen aus der Definition fallen. Energien und Ressourcen geben meiner Erfahrung auch nie an, wie gut jemand etwas kann (--> Kompetenz), sondern eher wie häufig bestimmte Handlungen durchgeführt werden können. Auf diese Komponente können wiederum Kompetenzen häufig einwirken. Von daher gehören für mein Verständnis von Attributen und Fertigkeiten diese Ressourcen zu keiner der beiden Gruppen.
Beispiel D&D: Du hast häufig einen Attributsmodifikator und einen Skill-Wert, die werden ja häufig zur Ergebnisermittlung mit einem W20 addiert. Gäbe es nun die Möglichkeit, dass für eine Fertigkeit mehrere Attribute in Frage kämen, müsste man nun situationsabhängig entweder neue Summen biolden oder eine Tabelle aller möglichen Zwischensummen für Attribute und Fertigkeiten erstellen, beides Optionen, die jedoch zu einem bestimmten Zeitpunkt viel Aufwand bedürfen. D&D umgeht dieses Problem, indem jeder Fertigkeit fest ein Attribut zugeordnet wird.

Ich mag Attribute und Fertigkeiten aus ähnlichem Grund wie Xemides. Auf der anderen Seite schätze ich es auch, wenn beide einen ergänzenden Beitrag zu den Regeln bieten. Salopp ausgedrückt: Jedes Element sollte etwas anderes können.

p^^

--- Ende Zitat ---

Ich hatte weiter Oben schon mal erwähnt dass die Resolutionsmechaniken wichtig sein können wenn man solche Gedankenspiele durchexerziert. Nehmen wir etwa SR/WoD so erhallten wir immer nnur wachsende Poolgrößen ohne große Differenzierung wo die Würfel nun herstammen. Ich denke es war Silhouette, da bestimmte das Attribut die Poolgröße und der Skill den Bonus drauf, was sich dann schon wieder ganz anders darstellt.

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