Pen & Paper - Spielsysteme > World of Darkness
[nWoD] Metaplotsandbox 2.0
Curwen:
--- Zitat von: Nin am 28.08.2012 | 12:40 ---Selbst dann wird es viele Leute geben, die das diskutieren wollen. Manche nervt das (= mich z.B.) andere haben da eine riesige Freude jeden Pups zu interpretieren und in Bezug zu ihrer eigenen Verdauung zu setzen. Andere diskutieren in einem Kleingartenverein über die zulässige Heckenhöhe, aber das Phänomen bleibt das gleiche.
--- Ende Zitat ---
Das stimmt leider, aber immerhin ist offiziell (!) Entspannung verordnet worden. Es hilft gegen Plot- und Regelfanatiker ungemein, ein starkes Argument verlagsseitig geliefert zu bekommen.
Teylen:
--- Zitat von: Curwen am 28.08.2012 | 12:54 ---Das stimmt leider, aber immerhin ist offiziell (!) Entspannung verordnet worden.
--- Ende Zitat ---
Einerseits kann man auch ohne Metaplot Sachen diskutieren wie die biologisch/physikalische Funktionsweise von Vampiren.
Dazu reichen bereits Regeln und einige Flufftexte.
Andererseits hiess es auch bereits bei der klassischen WoD das man alles so gestalten darf wie man will und an keinerlei Metaplotkram gebunden sei. Das fing bei der Frage an ob man Gothicpunk spielen will und wie man das interpretiert, und ging dahin das Metaplot Aspekte ueber Optional-Regeln angeboten wurden. Und was hat es geholfen? ^^;
La Cipolla:
@Curwen: Und das wird so bleiben. Ich habe nicht den geringsten Zweifel daran, dass WW diesen Metaplot als vollständig und eindeutig optional darstellen.
--- Zitat ---Solche neuen Metaplot-Bücher werden wahrscheinlich sehr schöne neue Ideen liefern. Ansonsten hab ich nur etwas Angst, dass einige Spieler oder SLs den Stoff aus dem Plot als plichtgemäß zugrundegelegt sehen und bei Auslassungen die Nase rümpfen.
--- Ende Zitat ---
Tun sie ja jetzt auch schon, mit God Machine und sowas. ;D
Curwen:
--- Zitat von: Teylen am 28.08.2012 | 13:02 ---Einerseits kann man auch ohne Metaplot Sachen diskutieren wie die biologisch/physikalische Funktionsweise von Vampiren.
Dazu reichen bereits Regeln und einige Flufftexte.
Andererseits hiess es auch bereits bei der klassischen WoD das man alles so gestalten darf wie man will und an keinerlei Metaplotkram gebunden sei. Das fing bei der Frage an ob man Gothicpunk spielen will und wie man das interpretiert, und ging dahin das Metaplot Aspekte ueber Optional-Regeln angeboten wurden. Und was hat es geholfen? ^^;
--- Ende Zitat ---
In erster Linie hilft der Optionalhinweis mir selbst, Auslassungen und Hausregeln sicherer vertreten zu können. Ansonsten hast du vollkommen recht, verhindern wird man da gar nichts können.
Wisdom-of-Wombats:
--- Zitat von: WitzeClown am 30.07.2012 | 15:23 ---Mir wäre beispielsweise ein ehrliches, "Hey! 75% der Regeln die wir für VtR geschrieben haben sind Gülle und wir versuchen das zu beheben!" lieber gewesen.
--- Ende Zitat ---
Warum sollten sie etwas sagen, was offensichtlich falsch ist? Die Regeln sind robust, aber inzwischen über 8 Jahre alt. Sie haben inzwischen einige neuen Methoden entwickelt, bestimmte Dinge zu handhaben, wollen diese v.a. in die beiden ältesten Regelwerke integrieren und wohl auch Dinge wie die "Tiers" aus Hunter bei VtR zum Bestandteil des GRW machen.
Außerdem wurde VtR damals sehr hintergrundlos entwickelt. Seit Fall of the Camarilla, mit den Clanbooks, Ancient Mysteries und den beiden Night Horror Büchern wurde eine Art Geschichte der Vampire entwickelt. Das sind Dinge, die wohl die Grundlagen für die Strix Chronicles bilden werden. Dazu überarbeitet Russell Bailey die Basisregeln (wohl auch ganz massiv den Predator's Taint).
Finde ich insgesamt sehr gut!
Das sie keine 3. Welt der Dunkelheit anfangen sondern die existierende etwas verbessern finde ich auch gut.
Und das VtR GRW ist ja wohl robuster als VtM. Das kam 1991 raus, 1993 gab es die 2nd Edition und 1998 kam die Revised Edition. Also innerhalb von 7 Jahren gab es drei GRWs.
VtR hat zum Zeitpunkt des Erscheinens der Strix Chronicles 9 Jahre auf dem Buckel und nur mit Dance Macabre gab es ein Regelupdate mit reihenweise optionalen Regeln.
--- Zitat von: WitzeClown am 30.07.2012 | 15:23 ---Die Fähigkeiten nochmal ein neues großes Projekt zu realisieren, werden da wohl einfach nicht vorhanden sein.
--- Ende Zitat ---
So was wie eine dritte WoD? Die braucht nun wirklich niemand. Das Urgestein wird mit V20 und der Wiederverfügbarkeit der Sachen aus dem letzten Jahrtausend bedient und die neue World of Darkness wird fortgeschrieben.
Das Russell Bailey ein neues GRW anstrebt, ist kein Geheimnis und fällt wahrscheinlich unter: jede Developer will irgendwann auch mal die Grundregeln anpassen. So wie Revised die Vision von Justin Achilli verkörpert hat. Hindmarch war ja nur der Interimsverwalter und Russell hat VtR seinen Stempel aufgedrückt - den ich übrigens sehr gut finde.
Daher: ich freue mich auf Sexmurder: Buy This :)
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