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[cWoD] [V:DA] Wege und Balance
Gummibär:
@ Teylen
Darf ein Anhänger des Wegs der Menschlichkeit vom Beruf her Soldat sein? Ich sage nein. (Weil Wegwert irgendwann auf 2 sinkt ist das keine wirkliche Möglichkeit.) Und ich hielte es für unverantwortlich, wenn unser Staat keine Soldaten hätte.
--- Zitat ---Das heißt es macht imho durchaus Sinn den, zumeist bewusst, gewählten Weg als ein Flag aufzugreifen und darauf entsprechend der Spielerwünsche einzugehen.
--- Ende Zitat ---
Das was mich da nur interessieren würde, wären Tipps dazu und eine Klärung davon, wie ein guter Wegabgänger gespielt wird. Das hilft dabei, einen Charakter mit starken Überzeugungen glaubwürdig zu spielen und das gefällt mir viel bessser als Charaktere, die gegen ihre eigenen Überzeugungen verstoßen.
Probleme durch den Weg: Okay. Allerdings ist das Problem nicht, dass man gegen seine eigenen Überzeugungen verstößt, sondern dass man trotz widriger Umstände daran festhält. DAS sind doch Charaktere, über die man Geschichten erzählt.
Teylen:
--- Zitat von: Gummibär am 21.08.2012 | 06:54 ---@ Teylen
Darf ein Anhänger des Wegs der Menschlichkeit vom Beruf her Soldat sein? Ich sage nein. (Weil Wegwert irgendwann auf 2 sinkt ist das keine wirkliche Möglichkeit.) Und ich hielte es für unverantwortlich, wenn unser Staat keine Soldaten hätte.
--- Ende Zitat ---
Also Kainit ist es ein Balance Akt.
Ein Mensch ist zwar in der Regel auf "Menschlichkeit", zumindest in Maskerade, hat aber den Vorteil das er in Ermangelung des Tiers und auf Grund der Tatsache das er natürlich lebt die Auswirkungen der Entartung nicht derart zu spüren bekommt und auch nicht auf unter 1 entarten kann.
(Nachden Angaben aus dem WoD: Mafia Buch)
Wisdom-of-Wombats:
--- Zitat von: Gummibär am 21.08.2012 | 06:54 ---Allerdings ist das Problem nicht, dass man gegen seine eigenen Überzeugungen verstößt, sondern dass man trotz widriger Umstände daran festhält. DAS sind doch Charaktere, über die man Geschichten erzählt.
--- Ende Zitat ---
Vollkommen Deiner Meinung!
Das bringt es auch nur im Mittelalter oder bei ner Sabbat Chronik. In allen anderen Settings ist ja Menschlichkeit mehr oder minder fest verankert. Da gibt es halt dann Spieler, die es ernst nehmen und solche, denen es egal ist, und wiederum solche, die es darauf anlegen. Bei mir hat es ein Spieler geschafft, in 6 Jahren Spielzeit gerade mal einen Punkt Menschlichkeit zu verlieren, während andere im Fahrstuhl abwärts gefahren sind. Und andere sind einfach Opfer von schlechten Würfen geworden, trotz vielerlei Anstrengung.
GIGiovanni:
mein problem sehe darin, dass das gesamte system von unseren heutigen wertevorstellungen ausgeht,
welche z.b.in vielen setting nicht passen, was z.b. im mittelalter als "normal galt" ist für uns mit unseren heutigen rechtsverständnis unverstellbar
Wisdom-of-Wombats:
Ja, ich glaube daher auch, dass der Standard im Mittelalter nicht der Weg der Menschlichkeit war. Sondern eher der Weg der Könige oder der Weg des Himmels.
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