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Indizien als Aspekte?

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Praion:
Beispielsweise könnte ich aber klauenspuren und wolfsfell hinerzählen, außerdem war gestern Vollmond...

Taschenschieber:

--- Zitat von: Auribiel am 18.08.2012 | 21:49 ---Indizien stehen fest und können mMn auch nicht mit Fakten schaffen herbeizitiert werden.

--- Ende Zitat ---

Auslegungssache, je nachdem, wie man "kleiner Fakt" definiert.

Praion:
Ein wenig sagtst du damit: "Wir spielen jetzt FATE mit voll viel Player Empowerement und so, jeder ist ein kleiner SL - ABER macht mir meinen Plot nicht kaput!!!!"

Taschenschieber:

--- Zitat von: Praion am 18.08.2012 | 22:41 ---Ein wenig sagtst du damit: "Wir spielen jetzt FATE mit voll viel Player Empowerement und so, jeder ist ein kleiner SL - ABER macht mir meinen Plot nicht kaput!!!!"

--- Ende Zitat ---

Es ist völlig legitim, die Grenze gerade bei investigativen Szenarien da deutlich zu verschieben, wenn man das möchte. Player Empowerment passiert auf vielen Baustellen und kann in verschiedenen Maßen angewandt werden.

Malmsturm geht darauf im SL-Kapitel sogar kurz ein.

Auribiel:

--- Zitat von: Praion am 18.08.2012 | 22:41 ---Ein wenig sagtst du damit: "Wir spielen jetzt FATE mit voll viel Player Empowerement und so, jeder ist ein kleiner SL - ABER macht mir meinen Plot nicht kaput!!!!"

--- Ende Zitat ---

Praion, kann es sein, dass du von falschen Voraussetzungen angehst? Ich spiele nicht FATE-Fantasy und zwischendurch MAL ein investigatives Abenteuer, ich werde eine komplette Kampagne zu Investigationen leiten. Das ist vorher auch mit meinen Spielern genau so besprochen - und da ich niemanden zwingen kann, bei mir mitzuspielen, gehe ich davon aus, dass sie auch Krimi spielen wollen.

Was die Entscheidung für FATE angeht: Es stand DSA4 oder FATE zur Auswahl - und da mindestens zwei weigern, sich das Setting (Punin, Almada, Aventurien = DSA) mit DSA4 zu bespielen, haben wir uns für FATE entschieden.

Ich gehe daher davon aus, dass es meinen Mitspielern (die im übrigen allesamt zuvor noch nicht FATE gespielt haben) nicht meckern werden, wenn sie im Player-Empowerment etwas eingeschränkt werden, da sie sich keine Fakten herbeizaubern können. Zumal auch nicht das PE Hauptentscheidungsgrund war.

Ich hoffe, ich konnte damit das Missverständnis beseitigen und entschuldige mich, dass ich das nicht gleich etwas genauer erläutert hatte. ;)




[Nachtrag]

--- Zitat von: TaschiUaConchobair am 18.08.2012 | 22:55 ---Es ist völlig legitim, die Grenze gerade bei investigativen Szenarien da deutlich zu verschieben, wenn man das möchte. Player Empowerment passiert auf vielen Baustellen und kann in verschiedenen Maßen angewandt werden.

Malmsturm geht darauf im SL-Kapitel sogar kurz ein.

--- Ende Zitat ---


Voraussetzung ist wie gesagt eine Investigations-Kampagne, daher wäre es da witzlos, wenn die SCs mit dem Faktenschaffen die Szenarien [Edit]völlig neu[/Edit] lösen. Diese Szenarien selbst sind quasi Sandkasten, sprich: Ich bereite die Täter, die Opfer, die Orte und die Indizien vor und setze fest, wie die Gegenseite auf bestimmte Entscheidungen der SCs reagiert. WIE diese jetzt den Fall lösen, wann sie wo welche Indizien einsammeln/finden ist Sache der Spieler. NUR ist es eben nicht möglich, Sachen komplett neu dazuzuerfinden, ABER sie könnten eben wirklich die Wolfsspuren und das Fell dazuerfinden (den Vollmond ev. nicht, da sich das womöglich sonst schon zu stark auf das BEREITS GESCHEHENE ausgewirkt hätte).

Oder mal anders: Die SCs können neue Fakten schaffen, solange diese keine Änderungen bereits geschehener Dinge nötig machen. Und wenn der Butler der Täter war und als Werwolf die alte Gräfin in der letzten Nacht ermordet hat, dann ist das so schon passiert und es lässt sich nicht rückläufig der Gärtner als Täter überführen. Demhingegen könnten sie Indizien herbeifaktieren, an die ich nicht gedacht habe, die aber den Butler belasten.

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