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Settings die mehr Beachtung verdienen
rollsomedice:
klasse danke schau ich mir an. ich merk einfacher immer wieder das vigilanten mehr die art von "superhelden" sind die ich cool finde. das ist einfach alles irgendwie erdiger, dreckiger und brutaler :-) weniger shiny ;-)
Radulf St. Germain:
--- Zitat von: Pyromancer am 6.09.2012 | 11:38 ---Da gibt's seit kurzem "Kaiser's Gate" für Savage Worlds.
--- Ende Zitat ---
(Sorry, bin gerade erst wieder aus dem Urlaub zurück, daher die späte Quote)
Hatte ich schon gehört, aber das ist wieder das typische "Deutscher Kaiser/Hitler schließt Pakt mit dem Teufel/den großen Alten". Finde ich auch ganz nett, aber ich möchte mal was spielen, wo man als Held aus dem jungen Reich entspringt, dass doch so viel historischen Ballast und regionale Unterschiede in sich trägt. Die Zeit unter Kaiser Willhelm war eine des Aufbruchs und des politischen Konservatismus - eine sehr interessante Kombination.
Allerdings finde ich, ein solches Setting sollte dann nicht einfach die Fahne umdrehen und dann andere Nationen verteufeln, d.h. es sollte ein nicht-historisches Setting sein. Ich finde, da kommt man sonst schnell in eine politische Ecke.
blut_und_glas:
--- Zitat von: Radulf St. Germain am 20.09.2012 | 08:00 ---aber ich möchte mal was spielen, wo man als Held aus dem jungen Reich entspringt, dass doch so viel historischen Ballast und regionale Unterschiede in sich trägt. Die Zeit unter Kaiser Willhelm war eine des Aufbruchs und des politischen Konservatismus - eine sehr interessante Kombination.
--- Ende Zitat ---
Ein "wilhelminisches Setting" (Begriff als Kontrast zu den allgegenwärtigen viktorianischen Settings gewählt) wünsche ich mir auch schon geraume Zeit, und werkle auch immer einmal wieder an so etwas herum.
Bei so etwas würde ich den Weltkrieg (ob nun mit oder ohnen Höllenpakt) aber definitiv ganz außen vor lassen, da dieser ja gerade das Ende des Settings darstellt. Höchstens für eine wirklich gespielte Kampagne könnte ich mir den Krieg (oder sein Äquivalent, in einem der Historie weiter entrückten Setting) als das apokalyptische Finale noch vorstellen.
mfG
jdw
tartex:
Mir macht beim Konzipieren eines solchen Settings immer die Magie extreme Probleme. Da die explosionsarte Entwicklung der Technik natürlich ein Kernbestandteil ist. Wenn man dann vernünftige Magie hat, wird dieser ganze Aufbruch relativiert. Und Technik durch gerade erst entdeckte Magie zu ersetzen, erzeugt auch ein anderes Gefühl.
Radulf St. Germain:
--- Zitat von: tartex am 20.09.2012 | 09:04 ---Mir macht beim Konzipieren eines solchen Settings immer die Magie extreme Probleme. Da die explosionsarte Entwicklung der Technik natürlich ein Kernbestandteil ist. Wenn man dann vernünftige Magie hat, wird dieser ganze Aufbruch relativiert. Und Technik durch gerade erst entdeckte Magie zu ersetzen, erzeugt auch ein anderes Gefühl.
--- Ende Zitat ---
Das ist interessanterweise auch genau das, was mich immer an Shadowrun gestört hat. Die Magie wird teilweise durch die Technologie weit überholt - was ist toll an einem Feuerball, wenn ich mir einen Flammenwerfer implantieren kann?
In einem Willhelminischen Setting, gerade gegen Ende, wäre Magie wohl etwas, dass die Junker und Adeligen nutzen und das bisher ihre Stellung gesichtert hat. Technologie macht es jetzt dem Bürgertum möglich, auch mitzumischen. Vielleicht ist Magie ja etwas genetisches, d.h. nicht jeder kann es. Magie wäre irgendwie prestigeträchtiger und vielleicht immer noch ein bischen besser, aber so viel schwieriger und spezieller, dass die Menschen langsam das Interesse daran verlieren.
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